8/2015
Dokumentation + Kommunikation Social Media
von Susan Göldi, Martin Waldau
Eine virtuelle Gemeinschaft bildet sich automatisch, sobald Technologien zur computergestützten Kommunikation zur Verfügung stehen – soweit eine vielfach geteilte Annahme. Dieser Automatismus scheint sich logisch aus einem stabilen Bedarf nach Gemeinschaft und einer Abnahme realer informeller Kontakte zu ergeben. In einer solchen Konstellation müsste die Verfügbarkeit eines virtuellen Angebots den Bedarf nach Gemeinschaft erfüllen. Das ist aber nicht der Fall: Die Verfügbarkeit von Technologie zur computergestützten Kommunikation ist keine hinreichende Entstehungsbedingung virtueller Gemeinschaften. Die Zusammenarbeit unter den Mitarbeitenden über soziale Medien bleibt trotz innovativer Infrastruktur oft bescheiden und stellt die Organisation vor Herausforderungen. Auch der Nutzen von sozialen Medien im Unternehmensalltag lässt sich schwer nachweisen.
Per Mail anfragen und ganzen Artikel lesen für 1,99 €Artikel 2700-08-2015
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