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Smart Factory: Wer zu spät kommt, den bestraft der Wettbewerb
von Oliver Herkommer
Wird von Industrie 4.0 gesprochen, als handele es sich um die Verwirklichung eines geschlossenen Konzepts bzw. einer einheitlichen Idee für die Produktionsstätte von morgen, die per Knopfdruck in Betrieb genommen werden kann, so ist das irreführend. Industrie 4.0 – international: Smart Factory – ist vielmehr der Überbegriff für eine Strategie des Zusammenwirkens vieler Einzelmaßnahmen unter der Prämisse einer integralen Kommunikation. Dazu gehören komplexe Netzwerke, durchgängige Produktionsprozesse und transparente Lieferketten. Je nach Branche und Portfolio verfolgen Unternehmen aber auch ganz andere Realisierungsansätze. Klar ist: Ob Großunternehmen oder Mittelständler – niemand kann sich heute mehr auf fehlende technische Voraussetzungen für eine effiziente Vernetzung berufen. Wer zu spät kommt, den wird der Wettbewerb gnadenlos bestrafen. Noch sind es – nach einer Studie, die die Ingenics AG gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO durchgeführt hat – sechs Prozent der Unternehmen, die konkrete Aspekte von 4.0 realisiert haben; aber mehr als die Hälfte arbeitet intensiv daran, Voraussetzungen für 4.0 zu schaffen.
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