Daten gelten als Gold des 21. Jahrhunderts. Sie haben sich als vierter Produktionsfaktor neben Boden, Arbeit und Kapital fest etabliert. In vielen Organisationen tragen sie - als elementarer Wissensbaustein - mittlerweile sogar mit mehr als 60 Prozent zur Wertschöpfung bei. Doch trotz ihrer wachsenden Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit werden Daten in vielen Organisationen nach wie vor vernachlässigt. So ergab eine aktuelle Studie des Dokumentenmanagement-Spezialisten Kyocera, dass ein Fünftel der Unternehmen geschäftskritische Unterlagen noch überwiegend in Papierform erhält und analog weiterverarbeitet. Das führt nicht nur zu einer höheren Fehlerquote & redundanter Datenhaltung, sondern insbesondere auch zu Mehrarbeit: Zwei Stunden können Beschäftigte einsparen, wenn papierbasierte Anwendungen durch digitale Tools ersetzt werden. Und zwar pro Tag! Gelingt es zudem, Insellösungen und heterogene Systemlandschaften zu vereinheitlichen, um den Datenzugriff über Single Sign-on zu ermöglichen, agieren Mitarbeiter effizienter, sind zufriedener und engagierter. Das wiederum wirkt sich auf die Motivation und damit auf den Geschäftserfolg aus.
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Im Titelthema der Ausgabe 5/2020 gehen wir daher ab Seite 20 möglichen Lösungsansätzen nach. Im Fokus stehen DMS- und ERP- Lösungen, die die vielfältigen Datenflüsse im Unternehmen intelligent verknüpfen und Prozesse nachhaltig verschlanken. Darüber hinaus werfen unsere Wissensmanagement-Experten einen Blick ins Büro der Zukunft. Was Sie dort - neben digitalen Prozessen - erwartet, das lesen Sie ab Seite 30.
Übrigens: Der digitale Wandel und wie Sie ihn in Ihrer Organisation aktiv vorantreiben können, ist auch eines der Schwerpunktthemen bei den 16. Wissensmanagement-Tagen. Erstmals findet der Kongress in diesem Jahr in Form einer virtuellen Knowledge Week statt - vom 9. bis 13. November.
Nutzen Sie die Gelegenheit und erfahren Sie in spannenden Live-Talks, wie namhafte Unternehmen Wissensmanagement und Digitalisierung in ihren Geschäftsprozessen realisieren. Mit dabei sind unter anderem: Rügenwalder Mühle, die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, die BMW AG sowie die Maschinenbauer J. Schmalz und Steinert GmbH.
Entdecken Sie jetzt das Kongressprogramm! Ihre kostenfreie Anmeldemöglichkeit finden Sie unter www.wima-tage.de.
Seit 2020 gelten verschärfte Prüfungs- und Meldepflichten, um Geldwäsche oder Terrorfinanzierung aufzudecken. Inzwischen geht der Kreis der KYC-"Verpflichteten" (Know Your Customer, kenne Deinen Kunden) weit über den Finanzsektor hinaus. Auch Digitalplattformen, Immobilien-, Kunst- & Güterhändler müssen bei Barzahlungen hoher Beträge künftig KYC-Prüfungen durchführen. Angesich...
Generative KI, Agentic AI und Physical AI bringen frischen Wind in die Industrie. Während klassische KI längst für Predictive Maintenance und Qualitätskontrolle eingesetzt wird, eröffnen diese Technologien ganz neue Möglichkeiten entlang des gesamten Fertigungsprozesses - von der Konstruktion über den laufenden Betrieb bis hin zur Mensch-Roboter-Interaktion. Doch welche Einsatzszenarien sind fü...
-Generative KI verändert, wie Unternehmen arbeiten - und sie schafft eine neue Anforderung: Wissen muss nicht nur für Menschen, sondern auch für KI-Assistenten und KI-Agenten zuverlässig nutzbar sein. Denn Agenten erledigen Aufgaben nicht „im Chat“, sondern greifen auf Informationen zu, folgen Regeln und Prozessen und liefern Ergebnisse - idealerweise mit Quellen und Nachvollziehbarkeit. Der Alltag ...
Im Kundendienst und im Marketing haben Chatbots ihren Platz gefunden. Noch kaum bekannt ist ihr Potenzial aber in der Wissensvermittlung. Mit Chatbots lässt sich Wissen kurz, mobil und interaktiv weitergeben. Kurz: Sie treffen den Zeitgeist und holen Anwender dort ab, wo sie sind: beim Messaging. Ohne neue App lassen sich so beispielsweise neue Mitarbeiter in einen Betrieb einführen, Awareness-Kampa...
1827 wurde mit der Gründung der Hamburger Sparkasse, kurz Haspa, eine hansestädtische Institution ins Leben gerufen. Mit zwei Mitarbeitern - einem Buchhalter und einem Boten - ging es los, die sorgfältig alle Einzahlungen dokumentierten. Heute, 200 Jahre später, geht es zwar nicht mehr um Bücher, sondern um Prozesse und Workflows, doch die Sorgfalt ist nach wie vor gegeben und lebt auch im IT-Serv...
Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele Unternehmen ihre Mitarbeiter von jetzt auf gleich ins Homeoffice schicken. Dabei wurde schnell klar, dass sich bisherige Abläufe radikal änderten. Organisationen, die bereits ein digitales Dokumentenmanagement-System (DMS) im Einsatz haben, waren und sind hier deutlich im Vorteil. Denn sie können sicherstellen, dass ihre Mitarbeiter auch in ihren eigenen v...
Deutschland rückt dem Ziel einer standardisierten digitalen Arbeitswelt ein wichtiges Stück näher. Denn die letzte Frist für die Umsetzung der E-Rechnungsverordnung (ERechV) steht kurz bevor: Ab dem 27. November 2020 dürfen öffentliche Auftraggeber - bis auf wenige Ausnahmen - nur noch sogenannte E-Rechnungen annehmen. Für manche Dienstleister ist die Umstellungspflicht ein alter Hut. Doch für...
Je vernetzter die Strukturen in Unternehmen und je komplexer ihre Problemlösungen sind, umso größer ist der Bedarf an bereichs- und oft sogar unternehmensübergreifender Abstimmung und Kooperation. Entsprechend viele Workshops und Meetings fanden zumindest bis zum Ausbruch der Corona-Krise in den Unternehmen statt; zudem Kick-offs und Tagungen, an denen oft Hunderte und zuweilen sogar Tausende von ...
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