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Wer sucht, der findet?
von Nicole Lehnert
Wissen gibt es im Überfluss - auch und gerade in Unternehmen. Die Herausforderung besteht darin, aus dem vorhandenen Wissensbestand diejenigen Wissensbausteine zu extrahieren, die situations- und bedarfsbedingt relevant sind. Doch genau an dieser Stelle scheitert die organisationsweite Suche noch viel zu häufig. Zum einen, weil ein Großteil des Wissens schlicht und ergreifend gar nicht dokumentiert ist, sondern ausschließlich in den Köpfen einzelner Experten schlummert, Stichwort: Kopfmonopole. Zum anderen aber auch, weil zahlreiche Wissensbausteine - und die ihnen zugrundeliegenden Daten und Informationen - in heterogenen Lösungen, lokalen Speichersystemen oder analogen Archiven lagern, auf die die Suchlösung im Zweifel nur partiell Zugriff hat. Fehlende Tags und Metadaten tun dabei oft ihr Übriges. In der Folge investieren Mitarbeitende viel zu viele Ressourcen in die Suche nach den richtigen Informationen - und verlieren damit nicht nur wertvolle Zeit, sondern auf längere Sicht auch ihre Motivation. Ein Aspekt, den sich Unternehmen in Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräftemangel nicht (mehr) leisten können.
Wissen gibt es im Überfluss - auch und gerade in Unternehmen. Die Herausforderung besteht darin, aus dem vorhandenen Wissensbestand diejenigen Wissensbausteine zu extrahieren, die situations- und bedarfsbedingt relevant sind. Doch genau an dieser Stelle scheitert die organisationsweite Suche noch viel zu häufig. Zum einen, weil ein Großteil des Wissens schlicht und ergreifend gar nicht dokumentiert ist, sondern ausschließlich in den Köpfen einzelner Experten schlummert, Stichwort: Kopfmonopole. Zum anderen aber auch, weil zahlreiche Wissensbausteine - und die ihnen zugrundeliegenden Daten und Informationen - in heterogenen Lösungen, lokalen Speichersystemen oder analogen Archiven lagern, auf die die Suchlösung im Zweifel nur partiell Zugriff hat. Fehlende Tags und Metadaten tun dabei oft ihr Übriges. In der Folge investieren Mitarbeitende viel zu viele Ressourcen in die Suche nach den richtigen Informationen - und verlieren damit nicht nur wertvolle Zeit, sondern auf längere Sicht auch ihre Motivation. Ein Aspekt, den sich Unternehmen in Zeiten von demografischem Wandel und Fachkräftemangel nicht (mehr) leisten können.
Bildquelle: (C) Mohamed Hassan / Pixabay
Aufgrund der immensen Bedeutung, die die Suche und vor allem das erfolgreiche Finden für Organisationen und Unternehmen angesichts der immer weiter wachsenden Informationsflut, gepaart mit dem steigenden Wert von Daten, haben, ist es kein Wunder, dass KI-gestützte Search-Systeme derzeit für einen regelrechten Hype sorgen. Eine Suche, die wie ChatGPT funktioniert - nur eben innerhalb des Unternehmenswissens, gilt als Lösung mannigfaltiger Herausforderungen. Doch es gibt auch unzählige Fragen zu diesem Thema: Welche Voraussetzungen müssen Unternehmen dafür mitbringen? Wie lange dauert die Implementierung? Und wie sicher ist eine KI-gestützte Suche? Welche Anwendungsfälle gibt es? Und wie finde ich den richtigen Anbieter? Hinzu kommen Fragen nach Begrifflichkeiten und Funktionsweisen - von Natural Language Processing und Large Language Models bis hin zu Knowledge Graphen.
In der aktuellen Ausgabe bringen unsere Search-Experten Licht ins Suchdickicht und beantworten Ihre Fragen rund um KI-gestützte Suche: angefangen bei den wichtigsten Suchmethoden über die erforderlichen Bausteine einer entsprechenden Unternehmenslösung bis hin zum Trainingsaufwand und konkreten Anwendungsszenarien. Mehr dazu lesen Sie im Titelthema "Finden - (fast) ohne Suchen" ab Seite 14. Aber auch darüber hinaus schwingt in vielen Fachartikel die Frage mit, was Generative KI für das Wissensmanagement und unseren wissensintensiven Arbeitsalltag bedeutet, wie wir uns für die Herausforderungen von morgen wappnen können, welche Chancen damit einhergehen und wie wir mögliche Risiken rechtzeitig erkennen.
Ich wünsche Ihnen eine wissensintensive Lektüre!
Ihre Nicole Lehnert
- Chefredakteurin -
