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Changemanagement reloaded
von Oliver Lehnert
Es ist kein Geheimnis, dass viele Wissensmanagement- und Digitalisierungsprojekte scheitern. Die Gründe dafür sind vielfältig: So können IT-Tools am tatsächlichen Bedarf vorbei konzipiert werden, die Nutzererwartungen nicht erfüllen oder ihr Potenzial aufgrund mangelnder Akzeptanz verfehlen. Die möglichen Ursachen für den ausbleibenden Projekterfolg sind heterogen und organisationsspezifisch. In aller Regel lassen sie sich - zumindest zum überwiegenden Teil - auf einen gemeinsamen Ursprung zurückführen: falsches oder unzureichendes Changemanagement.
Es ist kein Geheimnis, dass viele Wissensmanagement- und Digitalisierungsprojekte scheitern. Die Gründe dafür sind vielfältig: So können IT-Tools am tatsächlichen Bedarf vorbei konzipiert werden, die Nutzererwartungen nicht erfüllen oder ihr Potenzial aufgrund mangelnder Akzeptanz verfehlen. Die möglichen Ursachen für den ausbleibenden Projekterfolg sind heterogen und organisationsspezifisch. In aller Regel lassen sie sich - zumindest zum überwiegenden Teil - auf einen gemeinsamen Ursprung zurückführen: falsches oder unzureichendes Changemanagement.
Bildquelle: (C) Gerd Altmann / Pixabay
Einbeziehung aller Mitarbeiter von Anfang an, keine top-down "verordnete" Vorgehensweise, kontinuierliche Kommunikation auf Augenhöhe, aktive Beteiligungsmöglichkeiten und eine Anlaufstelle für Fragen, Sorgen und Ängste - so lauten die Zutaten erfolgreicher Changebegleitung.
Dass Veränderungsmarketing wichtig oder sogar essenziell für den Projekterfolg ist, hat sich mittlerweile herumgesprochen. Allerdings werden viele Wissensmanagement- und Digitalisierungsvorhaben noch immer an exklusiver Stelle beschlossen und die Marschrouten vorgegeben. Das Changemanagement setzt erst später an und soll vor allem für Zustimmung werben. Die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen, auf Notwendigkeiten aufmerksam zu machen oder erforderliche Features vorzuschlagen - dafür fehlt in der Praxis noch allzu oft der Raum. In der Folge leiden auch vielversprechende Projekte an Akzeptanzproblemen, weil sich die Mitarbeiter als eigentliche Nutzer moderner Digitalisierungstools in den Anwendungen nicht wiedererkennen. "Changen Sie den Change", muss es folglich lauten! Genau das fordert Anne M. Schüller in ihrem gleichnamigen Artikel ab Seite 16.
Übrigens: Dass Changemanagement durchaus gelingen kann - und zum wichtigen Erfolgsfaktor bei Digitalisierungsvorhaben zählt, davon berichten auch die Referenten bei den 18. Stuttgarter Wissensmanagement-Tagen am 25. & 26. Oktober 2022: die Zech Gruppe, die Hamburger Wasserwerke, der Werkzeugspezialist Trumpf, die Verwaltungsberufsgenossenschaft, das mittelständische Unternehmen Wagner eCommerce und viele andere mehr.
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Ihr Oliver Lehnert
