Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 7 / 2004

Titelthema

Vorsprung durch Wissen –
Mit optimierten Wissensprozessen in Forschung und Entwicklung zum Markterfolg

Innovationen bilden seit jeher die Basis erfolgreicher Unternehmen. Doch braucht es meist viel Zeit und Geld, bis eine gute Idee die wissensintensive Prozesskette Forschung – Entwicklung – Produktion durchlaufen hat und am Ende ein marktfähiges Produkt steht. Erst wenn man hier den Wissenstransfer ankurbelt, kann sich das volle Innovationspotenzial eines Unternehmens entfalten. In unserem Titelthema erfahren Sie, welche Maßnahmen und Instrumente dazu beitragen.

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Editorial

Wissensmanagement

Lehr- und Meisterjahre einer Wissensorganisation (Teil 2)

von Dr. Peter Schütt

Viele Unternehmen bemerken beim Aufbau ihrer Wissensmanagement-Initiativen, dass die Mitarbeiter nicht automatisch mitziehen. Sie versuchen es dann mit so genannten Anreizsystemen, deren Wirkung aber allzu schnell verpufft. Nach Meinung führender Theoretiker reichen solche oberflächlichen Eingriffe in die Organisationsstruktur sowieso nicht. IBM hat daher einen anderen Weg beschritten. Die zweite Phase: Der Umbau der Organisation Schon in der ersten Phase des Wissensmanagements bei IBM mit dem Aufbau der Communities (siehe Teil 1 im vorigen Heft) wurde schnell klar, dass man mit ihnen auch in die Organisationsstruktur eingreift. Communities sind ein ideales Instrument, bestehende und das Geschäft lähmende Grenzen zwischen Organisationsteilen zu überwinden, ohne die Organisation wirklich komplett umzubauen. Sie bilden damit neben der Linienorganisation und der in Organisationsmodellen darüber liegenden Matrixebene, über die Mitarbeiter typischerweise Projekten zugeordnet werden, eine neue, dritte Ebene, die meist quer zur Ablauforganisation in der ersten Ebene ausgerichtet ist. Dadurch, dass sich in den bisher üblichen zwei Ebenen wenig ändert, bleiben die Widerstände gegen Communities deshalb für gewöhnlich überschaubar.

 

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Inhalt

Wissensmanagement

Das volle Wissens- und Innovationspotenzial entfalten

von Oliver Lehnert

Steigende Produktkomplexität, immer differenziertere Kundenwünsche und ein verschärfter Preiskampf im internationalen Wettbewerb stellen hohe Ansprüche an die Wertschöpfungskette eines Unternehmens. Ein erheblicher Teil des Marktpotenzials wird bereits in den frühen Phasen der Produktentstehung durch die Qualität der dortigen Informations- und Wissensflüsse bestimmt: In den für Forschung und Entwicklung zuständigen Abteilungen wird zum einen das aus der Grundlagenforschung bereitgestellte Wissen in marktfähige Produkte und Dienstleistungen transformiert, zum anderen entsteht während des Entwicklungsprozesses selbst ständig neues Erfahrungswissen, das in parallel laufenden und zukünftigen Projekten von großem Nutzen sein kann.

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Wissensmanagement

Praxiserfahrungen zu Kennzahlen im Wissensmanagement

von Dr. Felix Rebholz

Wissensmanagement hat sich in den vergangenen Jahren zu einem beliebten Managementwerkzeug entwickelt. Mit dem vermehrten Einsatz in der Praxis wird zunehmend die Forderung laut, den resultierenden Erfolg und Nutzen zu quantifizieren. Dazu sind im Vorfeld eines WM-Projektes der verfolgte Ansatz und die entsprechende Nutzenkategorie zu definieren. Für die jeweiligen Kategorien bieten sich dann unterschiedliche Methoden zur Erfolgsmessung an.

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Wissensmanagement

Die Wissensbilanz wird zur Pflicht an Österreichs Universitäten - und zur Chance

von Dr. Andreas Brandner

Per Gesetz sind österreichische Universitäten ab 2006 verpflichtet, Wissensbilanzen vorzulegen. Damit beginnt auch die Suche nach Strategien, denn eine mangelnde Zielvorgabe führt zur Orientierung an einer Vielzahl interessanter, aber oft irrelevanter Kennzahlen. Daraus folgen meist ein hoher Verwaltungsaufwand, strategische Fehllenkung und letztlich Frustration aller Beteiligten. Das österreichische Universitätsgesetz von 2002 schreibt vor, dass jede Universität jährlich eine Wissensbilanz zu erstellen hat; die ersten Wissensbilanzen soll es bis April 2006 für das Jahr 2005 geben.

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Wissensmanagement

Zukunftsorientiertes Wissensmanagement für das Handwerk

von Dr. Michael Beckmann, Hans-Peter Adrion

Gerade im Handwerk, das sich durch einen hohen Anteil an Erfahrungswissen auszeichnet, ist der bewusste Umgang mit vorhandenem Know-how ein wichtiges Instrument erfolgreicher Unternehmensführung. Allerdings fehlte bislang ein adäquates Wissensmanagement-Tool, das speziell auf die Bedürfnisse kleiner und mittlerer Handwerksbetriebe zugeschnitten ist. Ein entsprechendes Werkzeug entwickelt derzeit die Handwerkskammer für Schwaben in einem Verbundprojekt und stellt es interessierten Betrieben kostenlos zur Verfügung.

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Wissensmanagement

Mit optimierten Wissensprozessen in Forschung und Entwicklung zum Markterfolg

von Simon Dückert

"Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen - Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld." So hat einmal ein Vorstandsmitglied der Bayer AG die Bedeutung der Ressource Wissen in Forschung und Entwicklung (F&E) auf den Punkt gebracht. Welche Wissensprozesse können helfen, aus möglichst wenig Geld möglichst viel Wissen und daraus wiederum möglichst viel Geld zu erzeugen? Die F&E-Prozesslandschaft Betrachten wir zunächst die typische Prozesslandschaft, in die sich die Forschung und Entwicklung, hier am Beispiel der Automobilindustrie, einbettet.

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Wissensmanagement

Wissensmanagement hat keine Stunde Null

von Dr. Christian Ellwein

In einer Forschungs- und Entwicklungsabteilung prallen permanent Altes und Neues aufeinander. Das Gestern soll mit dem Morgen verbunden werden und dazu muss im Heute Geld verdient werden, um das alles finanzieren zu können. Das macht Wissensmanagement in Forschung und Entwicklung (F&E) so besonders wichtig und nötig: Dieser Bereich ist in hohem Maße auf das Wissen erfahrener Mitarbeiter angewiesen und lebt gleichzeitig davon, nicht stehen zu bleiben, sondern die Zukunft zu erfinden.

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Wissensmanagement

Wissensgemeinschaften als Innovationsschmieden

von Tim Schloen, Marc Rüger

Innovationen bilden seit jeher die Basis erfolgreicher Unternehmen. Um so mehr, wenn im internationalen Wettbewerb klare Alleinstellungsmerkmale gefragt sind. Daher gilt es, die Innovationsprozesse so zu gestalten, dass aus kreativen Ideen schneller als bisher kundengerechte Produkte werden. Eine Möglichkeit dazu bietet das Konzept der Communities of Innovation. Nicht erst die jüngsten Tarifdiskussionen in der Automobilindustrie machen deutlich, dass der Wettbewerbsdruck unverändert steigt.

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Wissensmanagement

Das Projekt KOGITO: Anforderungswissen aus Softwareprojekten bewahren und wiederverwenden

von Norbert Richter, Marko Fabiunke

In der Softwareentwicklung wird Wissen immer wieder neu geschaffen, statt auf die Erfahrungen aus früheren Projekten zurückzugreifen. Die Konsequenz: Ermittelte Anforderungen sind oft unvollständig und widersprüchlich, bereits existierende Programme und Komponenten können nicht wiederverwendet werden. Vorhandenes Anforderungswissen aus Softwareprojekten zu identifizieren, bewahren und nutzbar zu machen, ist Ziel des Forschungsprojektes KOGITO.

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Wissensmanagement

Wissenskommunikation - Schlüssel für erfolgreiche Forschung?

von Prof. Dr. Ursula Hasler

Seit einiger Zeit taucht das Trendwort Wissenskommunikation vermehrt in der einschlägigen Literatur auf. Es ist Ausdruck dafür, dass sich inzwischen die Wissensmanagement-Themen verlagert haben. Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass der größte Teil der organisationalen Wissensbasis in den Köpfen der Mitarbeiter liegt. Jegliche wie auch immer definierte Explizierung oder Artikulierung dieses impliziten Wissens muss über einen Akt der Kommunikation laufen. Deshalb rücken nun Fragen der Rahmenbedingungen, Gestaltungsmöglichkeiten oder Kultur von Kommunikationsprozessen in den Mittelpunkt des Interesses.

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Wissensmanagement

Trendanalyse Wissensmanagement: Orientierungshilfen für Praxisprojekte von morgen

von Dr. Klaus Tochtermann, Dr. Gisela Dösinger, Ines Puntschart

Mit Wissensmanagement ist für viele Unternehmen das Image des Innovativen verbunden. Um dem gerecht zu werden, müssen sich die gewählten Ansätze und Vorgehensweisen laufend an den neuesten Erkenntnissen aus der angewandten Forschung ausrichten. Dieser Zugang ist leider für Praktiker oft erschwert, da sich der Nutzen einzelner wissenschaftlicher Veröffentlichungen für Praxisprojekte häufig nicht unmittelbar erschließt.

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Wissensmanagement

Wie sozialverträglich ist Wissensmanagement?

von Gabriele Schiller

Allerorts wird von den Erfordernissen der neuen Wissensgesellschaft gesprochen. Politik und Wirtschaft sind sich einig: So wie bisher kann es nicht weitergehen, die Gesellschaft muss auf allen Ebenen umdenken. Für die Unternehmen sind vor allem Innovationen gefragt, um als Global Player im Spiel zu bleiben. Mitarbeiter werden als intellektuelles Kapital zum wichtigsten Gut erklärt, Arbeitssuchende dazu angehalten, ihre persönlichen Fähigkeiten, ihre Soft Skills, zu erweitern, um für den Arbeitsmarkt attraktiv zu sein.

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Wissensmanagement

"Wir suchen die zu uns Passenden - nicht nur die Besten"

von Leonhard Fromm

Ohne ein strategisches Ausbildungsmanagement dürfte den Firmen schon bald der geeignete Nachwuchs ausgehen. Davon ist Dr. Peter Speck, Personalleiter bei der Festo AG in Esslingen, überzeugt. Bei dem auf Automatisierungstechnik und Pneumatik spezialisierten Konzern legt man großen Wert auf qualifizierte Azubis und tut dafür auch einiges. Wir wollten Details wissen. wm: Herr Dr. Speck, worauf achten Sie bei der Auswahl Ihrer Lehrlinge? Speck: Wir suchen nicht nur die formal besten Bewerber, sondern die zu uns im Gesamtbild passenden.

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Wissensmanagement

Das faule Ei des Kolumbus in der Informationsbereitstellung - ein Memorandum

von Dr. Robert Fugmann

Wer kennt das nicht: Man gibt einen Suchbegriff in das vermeintlich komfortable Informationssystem ein und das Ergebnis ist eine endlos lange Trefferliste. Wohl dem, der sich in der schönen neuen Informationswelt zurechtfindet, die uns Computer und Internet zu Füßen gelegt haben. Doch das müsste nicht so sein, nutzte man nur den über die allgemeine Technikeuphorie verdrängten Wissens- und Erfahrungsschatz der traditionellen Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Die zeitgenössische Forschung und Praxis auf dem Gebiet der Informationsbereitstellung konzentriert sich auf das Verarbeiten von natürlichsprachigen Texten und vernachlässigt die traditionelle, sachkundige Inhaltserschließung durch Indexieren.

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Wissensmanagement

Wie Sie Ihre Mitarbeiter zu Mitunternehmern machen

von Prof. Dr. Jörg W. Knoblauch

Um es gleich zu sagen: Der Weg von Mitarbeitern zu Mitunternehmern ist nicht einfach und dauert typischerweise zwei bis drei Jahre. Die andere Botschaft heißt: Es gibt dazu keine Alternative, denn in Zukunft wird es nur noch zwei Sorten von Unternehmen geben: Unternehmen mit absoluter Kunden- und Mitarbeiterbindung - und solche, die pleite sind. Seit jeher waren unsere Führungskräfte auf der Suche nach geeigneten Instrumenten zur kontinuierlichen Unternehmensentwicklung.

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Wissensmanagement

Strategische Ziele emotional verpackt: So macht Qualität Spaß

von Leonhard Fromm

An Omas Hefezopf-Rezept oder der Fußball-Nationalmannschaft lässt sich prima festmachen, woran man Qualität erkennt und was sie ausmacht. Einen solch spielerischen Ansatz hat der Bosch-Geschäftsbereich Automobilelektronik (AE) gewählt, um mit seinen europaweit 15.000 Mitarbeitern die Nummer eins in Sachen Qualität zu werden. Die gestartete Qualitätsoffensive setzt emotional an, senkt dabei nachweislich die Fehlerquote, erhöht die Verlässlichkeit und sichert damit Arbeitsplätze. 75 Prozent aller Fehler bei Bosch AE haben menschliche Ursachen.

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Wissensmanagement

Eine neue Ära in der Schifffahrt: E-Learning auf hoher See

von Caroline Baumgärtner

"Zeit ist unser Problem, nicht das Geld." Dietrich Dabels vom Verband deutscher Reeder bringt auf den Punkt, was sich als Crux bei der Fortbildung in der maritimen Wirtschaft manifestiert: Präsenzschulungen können die Seeleute nur in ihrer Urlaubszeit an Land wahrnehmen. Sind sie erst wieder für Monate auf See, gab es bislang keine Möglichkeit, notwendige Prüfungen abzulegen. Doch solche Lücken können Reedereien im Fall einer Kontrolle teuer zu stehen kommen.

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Wissensmanagement

Mit Wissensmanagement im internationalen Wettbewerb bestehen

von Elmar Neuwirth

Bald ist es wieder soweit: Pünktlich zur Systems 2004 öffnet auch die KnowTech-Konferenz zum Einsatz von Wissensmanagement in Wirtschaft und Verwaltung wieder ihre Pforten. Die diesjährige KnowTech steht unter dem Motto "Wissensmanagement - Wandel, Wertschöpfung, Wachstum". Warum sind diese Aspekte gerade im Jahr 2004 so spannend und wichtig? Angesichts des verschärften Wettbewerbsdrucks auf globalen Märkten gehört die durchgängig betriebene Effizienz- und Effektivitätssteigerung in Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen mittlerweile zur Tagesordnung: Prozesse werden verschlankt, ganze Bereiche und Abteilungen werden outgesourct, die sukzessive Konzentration auf das Kerngeschäft rückt vielerorts in den Fokus.

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