Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 5 / 2004

Titelthema

Was Wissensmanager von Qualitätsmanagern lernen können

In Zeiten kurzlebiger Hypes ist es nicht leicht, Bodenhaftung zu bewahren. Damit dem Wissensmanagement das gelingt, braucht es eine solide Grundlage. Diese gibt es bereits in Gestalt der Qualitätssicherung, denn transparente und optimierte Prozesse sind eine notwendige Voraussetzung für funktionierendes Wissensmanagement. Aber keineswegs eine hinreichende: Echtes Wissensmanagement bedarf vieler weiterer Dimensionen, deren Integration, komplexen Denkens und eines ganzheitlichen Bezugsrahmens.

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Editorial

Wissensmanagement

Fachexperten als Wissenspromotoren

von Prof. Dr. Sibylle Peters, Sandra Dengler

Um im verschärften Wettbewerb zu bestehen und immer wieder neue Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können, benötigen Unternehmen ständig neues Wissen, das vor allem in den Köpfen von kreativen Fachexperten entsteht. Solange es jedoch dort isoliert verbleibt, kann es nicht dazu beitragen, dass Innovationen entstehen. Die entscheidende Frage lautet also: Wie gelangt man an dieses Wissen und wie kann man es schneller für neue Produkte nutzen?

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Inhalt

Wissensmanagement

Ein Wegbereiter des Wissensmanagements

von Oliver Lehnert

Was wollen Unternehmen eigentlich mit der Einführung von Wissensmanagement erreichen? So vielfältig unsere Unternehmenslandschaft, so unterschiedlich können die mit einer Wissensmanagement-Initiative verbundenen Zielvorstellungen sein. Dies schlägt sich auch in den einschlägigen Studien zum praktischen Einsatz von Wissensmanagement nieder: Mal rangieren Ein Wegbereiter des Wissensmanagements hier eher abgehobene, abstrakte Ziele wie eine optimierte Wissensweitergabe oder eine erhöhte Innovationsfähigkeit an erster Stelle, ein anderes Mal ganz handfeste, konkrete Ziele wie eine verbesserte Produktqualität.

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Wissensmanagement

Wissensmanagement und E-Learning clever kombiniert

von Dr. Andreas Lischka

Die Situation betrifft fast alle Branchen: Kunden erwarten einen freundlichen telefonischen Service, der Fragen umgehend und kompetent beantwortet bzw. Probleme löst. Die Realität in den Call Centern sieht jedoch meist anders aus. In der Regel liegt der Service-Level je nach Branche nur zwischen 50% und 70%. Das heißt, der Kunde erreicht bei einem Anruf oft gar keinen Mitarbeiter und wird in einer Warteschleife vertröstet ? keine guten Voraussetzungen, um Kunden langfristig zu binden.

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Wissensmanagement

Informationsquellen der Technologiefrühaufklärung

von Prof. Dr.-Ing. Dieter Specht, Christian Mieke

Ziel der Technologiefrühaufklärung ist es, zukünftig bedeutende Technologien zu identifizieren und sie hinsichtlich ihrer Leistungsfähigkeit, Verfügbarkeit, Akzeptanz sowie positiven und negativen Folgewirkungen zu beurteilen [1]. Dabei stellen sich konkret drei Problembereiche: Zunächst gilt es, den Suchraum abzugrenzen, in dem neue Technologien gefunden werden sollen. Weiterhin müssen die Technologien in ihrer Wirkungsweise näher bestimmt werden, um ihr Leistungspotenzial sowie etwaige Risiken abschätzen zu können.

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Wissensmanagement

Competitive Intelligence erfolgreich anwenden

von Christian Lux, Axel Nösner

In vielen deutschen Unternehmen wird Competitive Intelligence (CI) zur Markt- und Wettbewerbsbeobachtung bereits implizit im Rahmen der strategischen Planung durchgeführt. Dennoch fehlt es an einer breiten Institutionalisierung. Meist werden die Möglichkeiten, welche die CI eröffnet, mangels einer systematischen Vorgehensweise noch nicht umfassend ausgeschöpft. Als Vater der Competitive Intelligence gilt Michael Porter, der bereits 1980 erkannte, dass wettbewerbsbezogene Informationen und damit die Kenntnis und das Verstehen sowohl der Wettbewerber als auch der sich schnell verändernden Umwelt eine unabdingbare Voraussetzung für erfolgreiche Unternehmensführung sind [1].

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Wissensmanagement

Was Wissensmanager von Qualitätsmanagern lernen können

von Dr. Boris Petkoff

Methoden der Qualitätssicherung als Wegbereiter echten Wissensmanagements Was wir heute World Wide Web nennen, ist oft nur ein primitives Flickwerk von Technologien, das vielfach bedeutungslose Inhalte transportiert. Der Besucher eines Unternehmensportals könnte zwar meinen, dahinter stehe ein einheitliches High-Tech-System. Doch die meisten Unternehmen haben ihre vorhandenen Informationssysteme nur mit neuen zusammengelegt ? die Integration ist vorgetäuscht.

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Wissensmanagement

Basislager Qualitätsmanagement ? mit Vorsprung zum Wissensgipfel

von Gabriele Vollmar

Wo anfangen? Diese Frage stellen sich viele Unternehmen, wenn es um die Einführung von Wissensmanagement geht. Bedeutung und Nutzen sind erkannt, das Topmanagement ist bereit ? doch oft fehlt ein konkreter Ansatzpunkt. Das Thema Wissensmanagement scheint noch seltsam vage und schwer fassbar. Und dabei gibt es in den meisten Unternehmen bereits einen wunderbaren Ansatzpunkt. Sozusagen ein letztes Basislager, von dem aus sich der Wissensgipfel in wenigen überschaubaren Etappen erstürmen lässt: das Qualitätsmanagement. Wissen schafft Qualität In unseren Workshops zur Strategiefindung im Wissensmanagement nennen Entscheider immer wieder eine verbesserte Produkt- bzw. Dienstleistungsqualität und damit verbunden eine erhöhte Kundenzufriedenheit als primäre Ziele.

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Wissensmanagement

Möglichkeiten und Grenzen eines prozessorientierten Wissensmanagements

von Dr. Peter Schütt

Viele Unternehmen beschränken ihre Wissensmanagement-Initiativen auf den zielgerichteten Einsatz von Wissen in klassischen Prozessverbesserungen. Das ist nicht unkritisch, will man nicht den wirklichen Einstieg in die Wissensgesellschaft verpassen. Natürlich machen solche Prozessverbesserungen sehr viel Sinn. Mit Wortverdrehungen wecken manche Berater aber allzu gern viel weitergehende Erwartungen. Dieser Artikel versucht, hier mehr Klarheit zu schaffen.

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Wissensmanagement

Reifegrade des Wissensmanagements ? eine Methode zur Selbstbewertung

von Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer, Andreas Stepping

Jede Organisation bringt ihre ganz spezifischen Voraussetzungen mit, welche die konkrete Ausgestaltung des Wissensmanagements beeinflussen [1]. Dennoch liegt es nahe, sich bei einem Einführungsprojekt an bereits bewährten Konzepten zu orientieren. Ein Versuch mit ungewissem Ausgang, kann sich doch ein andernorts gut funktionierender Lösungsweg im eigenen Unternehmen als Sackgasse erweisen. Im Rahmen des Forschungsprojekts „Wissensmanagement in Engineering-Prozessen“ (WEP) hat das Institut für Produktionstechnik der Universität Karlsruhe mehrere mittelständische Unternehmen bei der Umsetzung von Wissensmanagement-Strategien begleitet.

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Wissensmanagement

Erfolgreiches Qualitätsmanagement braucht Transparenz und Kommunikation

von Georg Häckh, Stefan Obermeier

In das Gesundheitswesen ist in den letzten Jahren viel Bewegung gekommen. Die Reformen haben politisch und gesellschaftlich eine hohe Brisanz. Für die betroffenen Organisationen wie z.B. die Kliniken bedeutet das, neue Anforderungen bei sinkenden Budgets und knappen Zeitvorgaben zu bewältigen. Ebenso steigt die Forderung nach hoher Qualität. Leistungen von Krankenhäusern werden national und international verglichen und es wird immer wichtiger, einen hohen Standard im Service zu liefern.

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Wissensmanagement

Wissensaustausch in Open-Source-Projekten

von Dr.-Ing. Manfred Langen, Thorbjørn Hansen

Weitgehend unbeobachtet von der Disziplin Wissensmanagement üben sich seit vielen Jahren Softwareentwickler aus dem Open-Source-Bereich erfolgreich im Wissensaustausch. Ohne direkten Auftrag- oder Geldgeber arbeiten sie über lange Zeiträume und häufig sehr erfolgreich als virtuelles Team zusammen. Die dabei wirksamen Mechanismen sind von den Unternehmen bislang wenig untersucht oder beachtet worden. Dabei könnten sie enorm davon profitieren, wenn sie die Motivationsgrundlagen von Open-Source-Projekten auf ihre Wissensprozesse übertragen würden.

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Wissensmanagement

Von dummer Intelligenz und intelligenter Dummheit

von Petra Ntoufas, Prof. Dr. Ina Rösing

„Dumm ist nur, wer Dummes tut!“ Die liebenswerten Lebensweisheiten des mit einem unterdurchschnittlichen Intelligenzquotienten gesegneten Filmhelden Forrest Gump rührten Millionen Kinozuschauer. Umgekehrt fehlt es so manchem brillanten Kopf mitunter an praktischen Fähigkeiten, Einfühlungsvermögen oder ethischen Werten. Worin manifestiert sich also Intelligenz tatsächlich? Was entscheidet darüber, wer intelligent oder dumm ist?

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Wissensmanagement

Kombinierte Suchtechnologien machen die Informationsflut beherrschbar

von Patrick Vosberg

Die Such- und Ontologie-Technologien haben separat voneinander betrachtet jeweils spezifische Stärken und Schwächen. Durch die Kombination dieser beiden Technologien zur so genannten ontologiebasierten Suche werden die jeweiligen Vorteile genutzt und die Nachteile kompensiert. Dieser Artikel zeigt auf, welche zukunftsweisenden Möglichkeiten sich damit erschließen lassen. Bereits vor Beginn des Internet-Zeitalters begann die Flut an elektronisch verfügbaren Informationen stark zu steigen.

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Wissensmanagement

Ein Organisationsmodell für unternehmensweite Intranets

von Wolfram Mach, Michael Heidt

Das Intranet hat sich von einer einfachen Informationsdrehscheibe zur zentralen Arbeitsplattform in Unternehmen entwickelt. Nicht mehr der Speiseplan der Kantine ist die Killerapplikation, sondern die täglich genutzten Softwareanwendungen, um die webbasierte Abwicklung von Geschäftsprozessen zu ermöglichen. Wer die Möglichkeiten eines Intranet-Portals optimal nutzen will, muss die Verantwortung für Entwicklung und Betrieb organisatorisch eindeutig und vor allem unternehmensweit regeln.

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Wissensmanagement

Die Basis für eine effektive Projekteinsatzplanung schaffen

von Dr. Rolf Kremer

Gerade im Projektgeschäft müssen sich Führungskräfte immer wieder mit der Frage befassen, ob es im Unternehmen Mitarbeiter gibt, die für eine gerade zu besetzende Stelle geeignet sind. Hier die richtige Entscheidung zu treffen, ist für den Projekterfolg von wesentlicher Bedeutung. Ein Skill-Management-System kann die Projekteinsatzplanung effektiv unterstützen. „Wer Personal einstellt, braucht dafür alle für das Management relevanten Körperteile: Herz, Seele, Nase und Bauch (vor allem das Gefühl aus dem Bauch heraus)“ [1].

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Wissensmanagement

Mit Unternehmenstheater fit für Veränderungen

von Leonhard Fromm

In Konzernen wie Lufthansa oder BMW hat man längst die Vorteile erkannt, die Unternehmenstheater in der Mitarbeiterführung bringt: Professionelle Schauspieler thematisieren Ängste und Widerstände auf der Bühne, die bei Veränderungen und Neuerungen fast zwangsläufig in der Belegschaft entstehen. Der Wiedererkennungseffekt für die Beschäftigten ist groß und gespielte Lösungen zeigen Perspektiven auf. Als eines der ersten Kreditinstitute bundesweit hat die Sparkasse Hochrhein in Waldshut die Methode bei der Einführung eines neuen Beratungskonzeptes für ihre 600 Mitarbeiter getestet.

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Wissensmanagement

Fachdiskussion ja, aber auch mal Tacheles reden!

von Marc S. Tenbieg

Liebe Freunde des Wissensmanagements, was wäre unsere Disziplin ohne die vielen Fachdiskussionen? Langweilig, intellektuell nicht fordernd oder fehlte dann einfach die gewisse Würze an diesem spannenden Themenkomplex? Ich persönlich bin davon überzeugt, dass das Thema Wissensmanagement oder besser gesagt der mehrwertbringende unternehmerische Umgang mit den Ressourcen Information und Know-how schon lange erwachsen geworden ist. Hinzu kommt, dass auf dem Anbietermarkt bereits so viele überaus effektive (Einzel-) Lösungen für fast jedes aktuell zu lösende unternehmerische Problem existieren.

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