Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 5 / 2003

Titelthema

Das Intranet als Wissenstor für alle Mitarbeiter –
Einen einheitlichen Informationszugang schaffen und aktiven Wissensaustausch fördern

Wissensmanagement und Intranet – die beiden Begriffe werden häufig in einem Atemzug genannt. Die meisten größeren und mittleren Unternehmen pflegen inzwischen ein Intranet, um ihre Mitarbeiter unter einem gemeinsamen Wissensdach zu vereinen. Doch viele Intranets werden kaum genutzt, weil der Fokus der Verantwortlichen einseitig auf der Technik lag. Lesen Sie, was Sie beachten sollten, damit Ihr Intranet-Projekt erfolgreich verläuft.

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Editorial

Wissensmanagement

Die Formel 1 - eine Benchmark für das Wissensmanagement

von Oliver Lehnert

Michael Schumacher wird schlicht eine Runde später zum Tanken an die Box geholt als sein von Platz eins gestarteter und bis dahin führender Bruder Ralf. In dieser Runde kann der Ferrari bei freier Fahrt in Front ein paar Zehntelsekunden gut machen; die reichen in Kombination mit einem fixen Boxenhalt, um einen Wimpernschlag vor dem BMW-Williams wieder auf der Strecke zu sein. Von da an gilt es für den Führenden nur noch, auf der Strecke zu bleiben.

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Inhalt

Wissensmanagement

Warum Mitarbeiter ihr Wissen zurückhalten

von Stefan Zillich

Im Zentrum der aufwendigen Bemühungen des Wissensmanagements stehen die Mitarbeiter. Doch diese schützen die begehrte Ressource Wissen häufig vor dem Zugriff anderer und beeinträchtigen damit den Erfolg der Ansätze und Maßnahmen. Das Unternehmen sieht sich mit psychologischen Barrieren gegen Wissensmanagement konfrontiert, die vielschichtig und kaum beeinflussbar scheinen. Was sind die Gründe für Mitarbeiter, ihr Wissen zurückzuhalten?

 

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Wissensmanagement

Expertenwissen in Echtzeit

von Dr. Peter Schütt

Nach Untersuchungen der Giga Information Group stecken 80 % des Wissens einer Organisation in den Köpfen der Mitarbeiter, sind also nicht dokumentiert und entziehen sich auch weitgehend einer Dokumentation [1]. Das bedeutet aber nicht, dass dieses Wissen für das Unternehmen verloren wäre -im Gegenteil, man muss es nur sinnvoll in die Kommunikationsprozesse einbinden. Ein viel versprechender Baustein dazu ist das Instant Messaging, die schnelle, synchrone Kurztextkommunikation, die hierzulande bislang nur zaghaft eingesetzt wird. Damit bleibt ein erhebliches Wettbewerbspotenzial aus dem Wissensmanagement allzu oft ungenutzt.

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Wissensmanagement

Der Kunde als Wissensquelle

von Dirk Bösenberg

Der Wachstumsmotor der 90er Jahre war die Informationstechnik, mit deren Hilfe die meisten Unternehmensprozesse - von der Brieferstellung bis zur Produktionssteuerung - vereinfacht oder deutlich verbessert werden konnten. Die verbleibenden Potenziale reichen nicht mehr für ein ausreichendes Wachstum. Dafür hat sich mit dem Wissensmanagement in den letzten Jahren ein anderes Feld eröffnet, welches mehr und mehr zum Schlüsselfaktor für wirtschaftlichen Erfolg wird.

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Wissensmanagement

Von der Wissensinsel zum Netzknoten

von Hans-Georg Schnauffer, Mark Staiger, Stefan Voigt, Sybille Peters

Viele Unternehmen beklagen, dass die Wissensgenerierung und der Wissenstransfer zwischen Projekten der Produktentwicklung nicht optimal verläuft und nach Projektabschluss wesentliche Teile dieses Wissens verloren gehen. Oft wird die Übertragung und Speicherung von Projekterfahrungen durch einfache Projektabschlussberichte angegangen, die in der Regel aber nur einen Bruchteil des tatsächlich aufgebauten Wissens beinhalten.

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Wissensmanagement

Das Intranet als Wissenstor für alle Mitarbeiter

von Martina Hoffmann

Einen einheitlichen Informationszugang schaffen und aktiven Wissensaustausch fördern

 

Wissensmanagement und Intranet -zwei Begriffe, die häufig in einem Atemzug genannt werden. Das Intranet ist vor allem dann das Medium erster Wahl, wenn es gilt, die über verschiedene Standorte oder Filialen verteilten Mitarbeiter unter einem gemeinsamen Wissensdach zu vereinen. Egal, ob die Mitarbeiter in der Zentrale nur ein Stockwerk tiefer sitzen oder weiter entfernt in einem Büro in Hamburg oder New York: Der Austausch und Aufbau von Wissen findet unabhängig von Ort und Zeit statt.

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Wissensmanagement

Wissensmanagement via Intranet

von Claus Hoffmann

In global agierenden Großunternehmen wird bereits das Intranet der zweiten Generation zur Information und Kommunikation der weltweit verteilten Mitarbeiter genutzt. Doch noch immer haben viele Unternehmen das Potenzial des Intranets zum Aufbau einer intelligenten und wissensbasierten Organisation nicht erkannt. Welche Möglichkeiten bietet das Netzmedium in der Unternehmenspraxis, um Informationen und Wissen zu sammeln, aufzubereiten und allen Mitarbeitern zugänglich zu machen? Eine Umfrage unter den TOP-500-Unternehmen Deutschlands gibt Aufschluss.

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Wissensmanagement

Logistikwissen online bei der BASF AG

von Klaus Kräft, Matthias Hahn

Die Einführung einer neuen Software ist stets ein komplexes Unterfangen, zumal bei einem global agierenden Konzern. Es gilt, die Mitarbeiter auf das neue System vorzubereiten und den Praxistransfer des in den Schulungen vermittelten Wissens sicherzustellen. Im Anschluss an ein SAP-Implementierungsprojekt wurde im Bereich Logistik des Chemie-Giganten BASF eigens ein Intranetportal geschaffen, das fortan die Wissenssicherung und den Wissensaustausch gewährleisten soll.

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Wissensmanagement

Von Nadeln und Heuhaufen

von Jörg Wittkewitz

Wenn man einen Informatikdozenten fragt, was er unter Information Retrieval versteht, kann man sich auf folgende Antwort gefasst machen: Es geht um die Repräsentation, das Speichern sowie die Organisation und den Abruf von Informationen. Dabei beschleicht einen das Gefühl, dass man dies alles doch täglich im Web erlebt.

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Wissensmanagement

Pragmatisches Wissensmanagement für dezentrale Organisationen

von Franz Buchenberger

Der Begriff Wissensmanagement wird häufig erst greifbar, wenn er im Kontext konkreter Geschäftsszenarien verwendet wird. In diesem Artikel geht es um die Weitergabe von Produktinformationen und ihre praktische Anwendung bei international tätigen Produktherstellern, wie z. B. Maschinen- und Anlagenbauern. Die entsprechenden Geschäftsprozesse sind Schulungen und Servicefälle, wie sie bei jedem Hersteller zum Alltag gehören.

 

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Wissensmanagement

Alles eine Frage des Kontexts

von Dagmar Woyde-Köhler

Vielerorts lassen die Vorteile, die man sich von der Einführung eines E-Learning-Programms versprochen hatte, noch auf sich warten. Die teuer eingerichtete Lernplattform wird von den Mitarbeitern nur zögerlich genutzt, der erhoffte Lernerfolg bleibt aus. Worin liegt das Scheitern vieler E-Learning-Projekte begründet und was ist vor der Entscheidung über eine Investition zu beachten?

 

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Wissensmanagement

"Ich lerne für mein Unternehmen!"

von Kristina Eggers, Astrid Wierwille

In vielen Unternehmen beherrscht derzeit das Schlagwort Blended Learning die Diskussion um zeitgemäße Qualifizierungskonzepte. Gemeint ist die Kombination klassischer Schulungsmaßnahmen mit computergestützten Lernprogrammen. Doch häufig fehlt die passende Lernkultur für diese moderne Form der Fortbildung.

 

"Ich lerne für mein Unternehmen!" Ein derartiges Schild am Schreibtisch eines Mitarbeiters sollte in einem Unternehmen für eine ungestörte Lernatmosphäre sorgen - ein Signal, das allen anderen Mitarbeitern zeigt: Hier wird gelernt und darf nicht gestört werden.

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Wissensmanagement

Die richtigen Inhalte für's virtuelle Lernen

von Sünne Eichler

Für viele Mitarbeiter wie auch Entscheidungsträger ist E-Learning als Weiterbildungsform eine neue Erfahrung. Es gilt, die nötige Akzeptanz zu schaffen, um den gewünschten Lernerfolg sicherzustellen. In diesem Zusammenhang sind insbesondere auch die Lerninhalte eines Web Based Trainings, der Content, ausschlaggebend - ein erfolgskritischer Faktor, dem oftmals erst spät Aufmerksamkeit geschenkt wird. Wie guter Content aussehen sollte und welche Auswahlkriterien anzulegen sind, diesen Fragen sollte aber bereits im Vorfeld einer Entscheidung über den Einsatz von E-Learning nachgegangen werden.

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Wissensmanagement

Sind die Deutschen bildungsmüde?

von Interview / Hans-Jürgen Ubben

Die Diskussion um das fatale Zeugnis, das die PISA-Studie dem Bildungsstandort Deutschland attestiert hat, ist noch in vollem Gange. Da lässt ein Bericht des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zum Stand der Weiterbildung aufhorchen: Zwischen dem Interesse und der tatsächlichen Teilnahme an Weiterbildungsmaßnahmen klafft eine große Lücke. In einem Gespräch mit wissensmanagement skizziert Hans-Jürgen Ubben, Vorstand des Hamburger Bildungsanbieters Cognos AG, was Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zu einem höheren Qualifizierungsniveau beitragen können.

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Wissensmanagement

Keine Angst vor Wirtschaftlichkeit

von Nicole Graf

Schwierige Zeiten für IT- und Wissensmanager: Eine aktuelle Befragung in den USA hat ergeben, dass sich das obere Management nur äußerst ungern mit dem Thema Wissensmanagement beschäftigt. Gerade in konjunkturschwachen Phasen, wie wir sie momentan vorfinden, konzentrieren sich Unternehmen in ihren Investitionen auf das Notwendigste. Dabei wird Wissensmanagement häufig mit der Implementierung von teuren IT-Lösungen assoziiert.

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Wissensmanagement

Vom Wissen über Kunden zur Kompetenz für den Kunden

von Petra Ntoufas

In einer von allgemeiner wirtschaftlicher Depression und Marktkonzentration geprägten Zeit verfolgen die Unternehmen des Handels gemeinhin zwei gegensätzliche Strategien, um ihre Position im harten Wettbewerb zu sichern oder auszubauen: Während die einen im Zuge der "Geiz ist geil"-Welle die Kunden mit immer billigeren Discount-Angeboten locken, setzen die anderen auf Kundenbindung durch Alleinstellungsmerkmale wie eine hohe Kompetenz in Service und Beratung.

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Wissensmanagement

Liebe Freunde des Wissensmanagements,

von Marc Tenbieg

Erfolgreiches Knowledge Management ist ohne Rückhalt bei den beteiligten Mitarbeitern von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Eine Tatsache, die seit langer Zeit nicht unbekannt ist, aber immer noch viel zu sehr vernachlässigt wird.

 

Was nutzen schon die besten Technologien und prozessbezogenen Vorgehensmodelle, wenn diese nicht mitarbeitergerecht umgesetzt werden und von den Beteiligten auch nicht mitgetragen werden?

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