Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 3 / 2014

Titelthema

Gen Y – Wissensgesellschaft at its best?

Sie sind jung, sie sind gut ausgebildet, sie sind technikaffin und gut vernetzt. Sie arbeiten, weil sie von einer Sache überzeugt sind. Geld, Prestige oder gar Status sind für sie zweitrangig. Die Rede ist von der Generation Y. Mit ihrer Einstellung bringen sie neuen Wind in die Unternehmen. Revolutionieren sie gar die Wissensgesellschaft? Diese Frage beantworten wir in der aktuellen Ausgabe von „wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte“.

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Editorial

Gen Y – die unbekannte Spezies?

von Oliver Lehnert

Sie sind hoch motiviert, sie sind sehr gut ausgebildet, sie sind besonders internet-affin. Sie haben die IT im Blut, das Smartphone immer parat – und arbeiten gern flexibel, rund um die Uhr, egal von welchem Ort auf dem Globus. Geld ist ihnen zwar wichtig, ihr eigenes Fortkommen aber noch wichtiger. Sie arbeiten, um sich selbst zu verwirklichen. Der Spaß steht im Vordergrund, aber auch Aspekte wie Familie, Freizeit und Work-Life-Balance sind zentrale Faktoren, wenn sich die nach 1980 Geborenen für oder gegen einen Arbeitsplatz entscheiden.

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Praxis Wissensmanagement

Wissenstransfer

Storytelling: Verstehen, was Sache ist!

von Wolfgang Ratzek

Es gibt sie überall: Geschichten über Unternehmensgründer, Erfindungen oder Krisenbewältigung. Jede Geschichte hat einen wahren Kern und wird individuell ausgeschmückt. Diese anekdotenhaften Schilderungen sind es oft wert erhalten zu bleiben. Somit können komplexe Vorgänge im Unternehmen oder seitenstarke Dokumente für die Belegschaft leicht verständlich zur Verfügung gestellt werden. Diese Methode gewinnt als Storytelling oder narratives Management zusehends an Bedeutung.

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Advertorial

Von Taxonomien über Text Mining zu Linked Data

von Andreas Blumauer

Taxonomien werden in vielen Fällen dazu verwendet, um Inhalte konsistent zu klassifizieren. In Kombination mit Text Mining und Linked Data Technologien gelingt der Schritt hin zur Graph-basierten Repräsentation ausdrucksstarker Wissensmodelle, um Zusammenhänge in großen Informationsspeichern besser erschließen zu können. Wie dies gelingt und welchen Nutzen dies stiften kann, erläutert dieser Beitrag.

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Social Media

Bundeswehr 2.0: Von Wikis zu Social Collaboration

von Sebastian Leinhos, Nina Daalmann

In den Jahren 2009 bis 2013 betrieb die Bundeswehr ein experimentelles Wiki-Vorhaben auf der Softwareplattform Mediawiki. In dieser Erprobungszeit entstanden mehr als 120.000 Inhaltsseiten in über 130 verschiedenen Wiki-Bereichen. Der Service zählt mit rund 70.000 Nutzern monatlich und insgesamt mehr als 3.500 Autoren zu den meist genutzten Angeboten im Intranet der Bundeswehr. Nach der erfolgreichen Probephase wurde der Wiki-Service der Bundeswehr (Wiki-Service Bw) im Februar 2013 in ein so genanntes Rüstungsprojekt überführt. Damit erfolgte zugleich die Weiterentwicklung hin zu einer umfassenden Social-Collaboration-Plattform. Innerhalb von rund sechs Monaten mussten die umfangreichen Inhalte sowie die teilweise spezifischen Funktionalitäten des Wiki-Service Bw auf die neue Softwareplattform migriert werden. Eine große Herausforderung dieser Migration war es, die aktiven und passiven Nutzer mitzunehmen und an das neue System heranzuführen. 

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Advertorial

Das Social Intranet von Roland Berger

von Bianca Gade

Die Herausforderungen, mit denen sich ein international tätiges Beratungshaus wie die Roland Berger Strategy Consulting beschäftigt, sind bei einem Intranet Relaunch so individuell wie in jedem anderen Unternehmen auch. Eines haben sie jedoch alle gemein: Der Erfolg hängt von der breiten Akzeptanz bei den Mitarbeitern ab, von der Überzeugung des Managements und dem ökonomischen Nutzen der Technologie. In diesem Beitrag erfahren Sie mehr zu den strategischen Schritten und welche Rolle das Adoption Framework für die hohe Mitarbeiterakzeptanz bei der Einführung des Social Intranets spielte.

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Titelthema

Demografie

Die New World of Work & der Wettkampf um die Generation Y

von Sebastian Peneder, Melanie Schmatzer

In Zukunft wird es in Anbetracht des War for Talents zunehmend schwieriger, die richtigen Mitarbeiter zur richtigen Zeit in der richtigen Position bereitzustellen. Besonders High Potentials der Generation Y werden von Unternehmen stark umworben. Der Einsatz von Web 2.0 im Recruiting-Prozess ermöglicht es, die Aufmerksamkeit dieser sehr begehrten, top-qualifizierten Arbeitnehmer zu gewinnen. Die Macht am Bewerbermarkt hat sich bereits zu den Talenten, den High Potentials, verschoben. Die Suche nach potenziellen Mitarbeitern und der Bewerbungsvorgang unterliegen durch Recruiting 2.0 starken Veränderungen.

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Demografie

Was versteckt sich tatsächlich hinter der Generation Y?

von Sabrina Wyss, Frank E.P. Dievernich, Peter Kels

Über die nächste Generation von Arbeitskräften wird schon seit gut zehn Jahren heftig diskutiert. Die Alterskohorte der heute 20- bis 30-Jährigen steigt oftmals gut ausgebildet in den Arbeitsmarkt ein. Mit berechtigtem Grund des demografischen Wandels sowie des zunehmenden Fachkräftemangels möchten Arbeitgeber wissen, was diese neuen Mitarbeiter auszeichnet, wie man sie ansprechen, rekrutieren und an sich binden kann. Allerdings sind die Informationen über die Generation Y höchst widersprüchlich und bedienen oftmals lediglich Stereotype. Es wird von Trophy Kids gesprochen, welche sich als Top-Talente wahrnehmen und permanent nach Bestätigung und Aufmerksamkeit suchen; von Digital Natives, die vom Arbeitgeber erwarten, dass er immer die neuste Technologie zur Verfügung stellt; von der Generation Diva, die als leistungs- und karriereorientiert beschrieben wird, süchtig nach schnellem und permanentem Feedback, loyal gegenüber dem Team, aber nicht gegenüber dem Arbeitgeber. Gleichzeitig werden sie als Super-Opportunisten charakterisiert, welche von ihrer Arbeit erwarten, dass sie ihnen Sinn sowie Spaß vermittelt und gleichzeitig genügend Zeit für ihr Privatleben lässt.

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Demografie

Mitarbeiter finden & binden – innovative Personalstrategien im Kampf um die Gen Y

von Daniela Reichart

Wissensgesellschaft at its best – so stellt sich die Generation Y dar. Sie sind die Warum-Frager (Y = Why) und stellen nicht nur Personalchefs unangenehme Fragen, etwa zur Work-Life-Balance oder zur Elternzeit. Nein, sie sind es zudem aus Schule und Studium gewohnt, Wissen immer und überall abzugreifen. Sie nutzen Online-Bibliotheken und erstellen Firmen-Wikis. Vorzugsweise von unterwegs aus – und gelten deshalb als Treiber von Entwicklungen wie Mobile Learning. Doch vor allem stellen sie andere Ansprüche an den Umgang mit ihnen als Arbeitnehmer früherer Generationen.

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Demografie

Mitarbeiter emotional führen: Die Generation Y braucht Spaß, Wertorientierung & Sinn

von Thomas Burmeister

„Jeder Mitarbeiter ist anders!" Diese Erkenntnis gewinnt angesichts der Tatsache, dass Führungskräfte oft drei Generationen zugleich führen, an Bedeutung: die Baby Boomer, geboren zwischen 1947 und 1964, die Vertreter der Generation X, zwischen 1965 und 1980 geboren und die Generation Y, die jetzt knapp 30-jährigen Millennials. Was bedeutet dies für die Führungsarbeit?

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Demografie

Die Generation Y gibt es nicht!

von Dr. Georg Kraus

Nicht schon wieder. Dieses Gefühl überkommt einen zuweilen, wenn mal wieder eine neue Generation durch den Medienwald getrieben wird. So viele „neue Generationen" wurden in den zurückliegenden Jahrzehnten er- bzw. gefunden, dass es einem zuweilen schwer fällt zu sagen, welche Generation gerade en vogue ist und Personalverantwortlichen angeblich graue Haare wachsen lässt: die Null-Bock- oder die No-Future-Generation? Oder die Generation Y? Oder gibt es schon wieder eine neue?

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Dokumentation + Kommunikation

Projektmanagement

Kollaborativ, effizient & kostengünstig: Projekte mit SharePoint erfolgreich realisieren

von Sönke Frantz

Klassische Projektmanagement-Applikationen unterstützen die Projektverantwortlichen mit Funktionen zur Planung, Verwaltung und Steuerung von Projekten, Aufgaben und Ressourcen. Weitere Funktionen dienen der Verwaltung und Bereitstellung von Dokumenten und dem Controlling. Typische Elemente sind Projektziele und Anforderungsdokumentation, Projektpläne, Aufgabenlisten mit Aktivitäten- und Terminplanung, Fortschrittskontrolle, Kalender, Kontrollmechanismen für die Feststellung von Abweichungen sowie Reporting, Risiko- und Qualitätsmanagement. Diese dokumentenzentrierte Sicht stößt jedoch zunehmend an ihre Grenzen.

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IT-Tools

Scrum: Weniger Komplexität, mehr partnerschaftliche Zusammenarbeit

von Jürgen Egeling

Agile Entwicklungsmethoden verändern das Verhältnis zwischen Auftragnehmern und Auftraggebern: Agenturen holen ihre Kunden stärker ins Boot, weil sie für den Erfolg eines agilen Projekts auf kontinuierliches Feedback durch ihre Klienten angewiesen sind. Denn Methoden wie beispielsweise Scrum stehen und fallen mit dem intensiven Austausch zwischen den Beteiligten. Deshalb müssen sich auch die Kunden umstellen und über den gesamten Projektverlauf hinweg aktiv mitarbeiten sowie einen engagierten Ansprechpartner bereitstellen. Dann profitieren sie davon, dass sie jederzeit direkten Einfluss auf die Projektentwicklung haben und über den Stand der Arbeiten im Bilde sind.

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Advertorial

Kreativität trifft Prozesssicherheit – modernes Projektmanagement auch für KMUs

von Peter Behnisch

Aktuelle Anforderungen an Unternehmen durch Trends wie Globalisierung, Produktpersonalisierung, steigende Software-Anteile oder sich komplett ändernde, service-getriebene Geschäftsmodelle führen zu neuen Formen der Zusammenarbeit. Sei es intern zwischen verschiedenen Bereichen oder mit Externen in einem Netzwerk, bei dem jeder seine spezifischen Stärken einbringen muss. Nur in solchen interdisziplinären und firmenübergreifenden Teams entstehen innovative und marktfähige Produkte.

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Human Resources

Gesetzgebung

Datenschutz in der Cloud: Rechtliche Hürden beim Online-Recruiting

von Mira Martz

Mit cloud-basierten Recruiting-Management-Plattformen können Unternehmen Bewerbungsprozesse schneller, effizienter und kostengünstiger gestalten. Denn das gesamte Bewerbungsverfahren von der Stellenausschreibung bis hin zur Einstellung kann damit verwaltet und gesteuert werden. So ist es für Personalverantwortliche nicht mehr notwendig, auf Excel-Tabellen oder ähnliche Tools zurückzugreifen. Personalabteilungen können vielmehr mit Hilfe von cloud-basierten Plattformen den gesamten Bewerbungsprozess in einem Tool abwickeln, Stellenangebote erstellen und diese via eines Klicks auf Social-Media-Plattformen sowie auf Jobportalen und der eigenen Website posten.

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Recruiting

Nicht auf die Qualifikation, auf das Lernpotenzial kommt es an

von Marlene Busch, Kirsten Wallmichrath

Hire for attitude train for skills – damit formuliert Jack Welch einen Ansatz in der Personalauswahl, der eine klare Priorität auf die Haltung des Kandidaten und seine Passung zum Unternehmen legt. Einzelne Kompetenzen oder Fachwissen treten dagegen in den Hintergrund, sie lassen sich trainieren. Offen bleibt, wie reibungslos so ein Training for Skills funktioniert: Ist jeder Bewerber fähig und auch motiviert, seine Kompetenzen zu entwickeln und sich neuen Situationen anzupassen? Welche Unterschiede zwischen Personen gilt es dabei zu berücksichtigen? Antworten darauf liefert das Lernpotenzial-Assessment Center. Dabei werden zusätzliche Faktoren so in ein Assessment Center integriert, dass sie Aufschluss über das individuelle Lernpotenzial etwa von Bewerbern oder Mitarbeitern in Entwicklungsmaßnahmen geben. Dieses Vorgehen liefert eine entscheidende Ergänzung des Teilnehmerprofils. Unternehmen können sich bewusst für Mitarbeiter entscheiden, die ein hohes Potenzial haben, sich neue Kompetenzen rasch anzueignen – und sich damit auf neue Situationen einzustellen. 

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IT-Systeme

IT-Sicherheit

BYOD: Höhere Produktivität, weniger Sicherheit?

von Margreet Fortuné

„Bring your own device" (BYOD) gehört inzwischen zu den IT-Trends, die am ausführlichsten diskutiert wurden. Allerdings herrscht nach wie vor große Unsicherheit im Hinblick auf die Festlegung und Umsetzung von BYOD-Richtlinien. Doch schon drei Schritte reichen aus, um private Mitarbeitergeräte sicher in die Unternehmens-IT zu integrieren.

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IT-Sicherheit

Gar nicht mehr so wolkig: Datenverluste in der Cloud sind vermeidbar

von Holger Engelland

Die Vorteile des Cloud Computings liegen auf der Hand: In der Wolke gespeicherte Daten sind praktisch überall und jederzeit abrufbar, lassen sich bequem austauschen und die IT-Kosten sinken. Doch gerade kleine und mittlere Unternehmen (KMU) schöpfen diese Möglichkeit noch nicht voll aus. Während die einen die Angst vor Datenverlusten oder Virenangriffen davon abhält, auf Cloud-Speicherung zu setzen, Vertrauen andere ihre Daten der Wolke nahezu blind an. Was viele Firmen nicht wissen: Datenrettung aus der Cloud ist in den meisten Fällen erfolgreich – nämlich dann, wenn im Vorfeld einige technische, sicherheitsrelevante und rechtliche Aspekte beachtet werden.

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IT-Sicherheit

Privilegierte Accounts: das unterschätzte Sicherheitsrisiko

von Jochen Koehler

Immer mehr Unternehmen sind heute von Datenmissbrauch und -diebstahl betroffen. Deshalb setzen Firmen gegenwärtig auch verstärkt umfassende Sicherheitsstrategien um. Dabei wird oft vergessen, dass aktuelle Insider- und Cyber-Angriffe eines deutlich gezeigt haben: Privilegierte Benutzerkonten sind das Einfallstor schlechthin. Ob administrative Accounts oder in Applikationen eingebettete Passwörter – ohne entsprechende Sicherungsmaßnahmen sind den Angreifern hier Tür und Tor geöffnet.

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Kolumne

Kolumne

Der eine hat Visionen, der andere leidet

von Gabriele Vollmar

Beim letzten GfWM Regionaltreffen in Stuttgart hat einer unserer Teilnehmer über ein leider gar nicht so unübliches Wissensmanagement-Projekt in einem größeren Unternehmen gesprochen. Eine deprimierende Geschichte, fürchte ich: Das Unternehmen, ein durchaus innovatives Unternehmen (wenn es auch in den letzten Jahren hinter den Wettbewerb zurück gefallen ist) in einem Hochtechnologiebereich, hat vor einigen Jahren bottom-up über einen Mitarbeiter das Thema Wissensmanagement aufgegriffen. Das Management ließ sich überreden, diese Initiative aufzugreifen und an einer Wissensmanagement-Strategie zu arbeiten. 

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