Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 2 / 2014

Titelthema

Enterprise Search: Treffsicher finden – (fast) ohne zu suchen

Früher galt: Wer sucht, der findet. Heute wollen wir finden ohne vorher suchen zu müssen. Geht das? In der Regel sind wir von dieser Wunschvorstellung nur noch einen Mausklick entfernt. Doch wie gelingt es, dass bei einer Suchanfrage tatsächlich das passende Dokument ganz oben in der Trefferliste erscheint? Taxonomien, Ontologien, Semantik … erfolgreiche Enterprise Search kennt viele Wege. Welche das sind und wie sie sich in der Praxis bewährt haben, lesen Sie in der neuen Ausgabe von „wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte“.

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Editorial

Immer auf der Suche

von Oliver Lehnert

Das Aufgabenspektrum eines Wissensarbeiters ist vielschichtig und heterogen. Wissensarbeiter beschäftigen sich mit – meistens – nicht standardisierten Prozessen. Sie arbeiten selbstständig und flexibel. Das heißt: Ihr Anforderungsprofil und ihr Verantwortungsbereich lassen sich schlichtweg nicht vergleichen. Und: Sie werden immer wichtiger für den Unternehmenserfolg. Umso erschreckender ist es, dass sie Studien zufolge bis zu 25 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Suche nach relevanten Informationen verbringen. Geht man von einer Arbeitszeit von acht Stunden pro Tag aus, sind das zehn Stunden pro Woche – und damit ein immenser Zeit- und Kostenfaktor. Was ließe sich mit diesem Mehr an Arbeitszeit alles erledigen? Wie viel Liegengebliebenes könnte man endlich wegarbeiten? Das Resultat wäre mehr Zeit für die wesentlichen Dinge im Job!

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Praxis Wissensmanagement

Leadership 2.0

Paradigmenwechsel: Das neue Zeitalter der Kreativität

von Fabian Dömer, Eric Kirstetter

Hyperwettbewerb, schnellere Produktlebenszyklen und emanzipierte Verbraucher ändern im heutigen wirtschaftlichen Umfeld die Spielregeln für den Erfolg eines Unternehmens. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, entwickelt sich derzeit ein neues Paradigma – ein Zeitalter, in dem Kreativität die Hauptrolle spielt. Doch wie gelingt eine erfolgreiche Unternehmensführung?

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Projektmanagement

Kulturmanagement: Kreatives Wissen ohne Chaos

von Salome Zimmermann

Kein Kulturprojekt kommt ohne ein hohes Maß an Kreativität aus. Wissen systematisch zu managen, bedeutet jedoch vor allem Strukturen aufzubauen und beizubehalten. Aber lässt sich Kreativität in festen Bahnen lenken?

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Advertorial

MindMapping gestern und heute – eine Erfolgsgeschichte

von Michael T. Mazkour

Mit dem MindMapping bin ich das erste Mal an der Universität in Berührung gekommen. Es waren Kommilitonen, die vor sich das DIN A4 Blatt quer legten und um ein zentrales Thema herum ihre ersten Assoziationen zur gestellten Aufgabe dokumentiert und geordnet haben. In den anschließenden Arbeitskreisen war sehr schnell ersichtlich, dass sie durch die gewählte Vorgehensweise zeitliche Vorteile hatten und in den seltensten Fällen Punkte, die zur Bearbeitung der Themenstellung wichtig gewesen sind, in ihren Ausarbeitungen gefehlt haben. Dieses Erlebnis war für mich der Startpunkt, mich mit dem MindMapping zu beschäftigen und meine persönliche Arbeitsweise daran zu orientieren. Dabei ist es bis zum heutigen Tag geblieben.

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Social Media

Mit Social Media lernen: Potenziale & Erfolgskriterien

von Jonas Konrad, Susan Göldi, Steffen Dörhöfer

In modernen Organisationen hat sich der Umgang mit Wissen grundlegend gewandelt. Der Einsatz von Social Media eröffnet vor allem für das Bildungsmanagement weitreichende Möglichkeiten zur Unterstützung informeller Lernprozesse, den Aufbau vernetzten Wissens (kollektive Intelligenz) und der Etablierung ortsunabhängiger sozialer Netzwerke. Obwohl die Chancen und Risiken des Einsatzes von Social Media in der Personalentwicklung und in der Hochschullehre ein wichtiges Trendthema darstellen, verfügt die angewandte Forschung bisher kaum über gut dokumentierte Best und Worst Practices. An der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) wurden im Rahmen eines Forschungsprojekts die Ist-Situation sowie das Potenzial in Bezug auf den Social-Media-Einsatz in der Lehre ermittelt und darauf aufbauend, verschiedene Nutzungsszenarien entwickelt.

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Titelthema

Enterprise Search

Die Giganten im Open Source Suchmarkt: Solr/Lucene vs. Elasticsearch – ein Vergleich

von Alexander Siebert

Suche ist heutzutage elementarer Bestandteil einer modernen Informationsarchitektur von Unternehmen. Das digitale Datenwachstum verdoppelt sich nahezu jährlich. Der Großteil der produzierten Inhalte liegt dabei nur in unstrukturierter Form vor. Gleichzeitig wird schnelles und komfortables Finden passender Informationen zunehmend unternehmenskritischer Bestandteil alltäglicher Arbeit. Die Open-Source-Community hat für diese Anwendungsfälle in den vergangenen Jahren zwei leistungsfähige Lösungen hervorgebracht: Solr/Lucene und Elasticsearch. Beide Projekte liefern sich momentan ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Vorherrschaft im Open-Source-Suchmarkt. Während Solr/Lucene bereits seit vielen Jahren Maßstäbe setzt, erfährt Elasticsearch vor allem seit dem vergangenen Jahr einen großen Schub im Big-Data-Suchumfeld. Im Folgenden werden Einsatzzweck sowie generelle Unterschiede beider Lösungen beleuchtet, um Hilfestellung bei der Auswahl der passenden Open-Source-Suchlösung zu bieten

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Enterprise Search

Datenchaos: Suche als größte Effizienzbremse im Arbeitsalltag

von Sandra Meyer

Haben unsere Mitarbeiter überhaupt noch Zeit fürs Wesentliche? Diese Frage stellen sich Firmenchefs großer wie kleiner Unternehmen immer häufiger. Denn in Zeiten eines rasanten Datenwachstums verbringen Angestellte rund ein Viertel ihrer Arbeitszeit allein damit, Dateien, Dokumente und Informationen aufzufinden, die an den unterschiedlichsten Stellen im Unternehmen abgelegt wurden – Tendenz steigend. Eine unternehmenseigene Suchmaschine kann Abhilfe schaffen und die Recherche um ein Vielfaches verkürzen.

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Enterprise Search

Enterprise Search: Suchen & Finden – so einfach wie im Internet?

von Franz Kögl

Wissen und Informationen sind ein unverzichtbarer „Rohstoff" des 21. Jahrhunderts. Wissensarbeit hat sich in modernen Industrieländern längst als zentraler Wirtschaftsfaktor etabliert. Fast jeder zweite Arbeitsplatz in Deutschland entfällt inzwischen auf einen Wissensarbeiter – Mitarbeiter, die für ihre Unternehmen Informationen sammeln, analysieren und in Form von Ergebnissen präsentieren. Die Vorgehensweise bei der Informationsrecherche ist dabei sehr unterschiedlich. Nur wenige Unternehmen ermöglichen bisher einen übergreifenden Zugriff auf alle Informationen. Vielmehr sehen sich Mitarbeiter mit zahlreichen Systemen konfrontiert, deren Bedienung oftmals eine Hürde darstellt und deren Einzelerkenntnisse sie mühevoll aus dem Kontext heraus zu einem Gesamtergebnis zusammenfügen müssen.

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Dokumentation + Kommunikation

Grundlagen & Theorien

Was kommt nach Big Data?

von Jürgen Rippel, Ronald Zehmeister

Rechtzeitiges Antizipieren von Entwicklungen bietet große Zukunfts-Chancen. Insbesondere Unternehmer sind darauf angewiesen, ein Gespür dafür zu haben, welche Innovationen „morgen" den Markt beherrschen könnten. Diese Denkweise führt zu einer proaktiven Handlung im Markt. Und damit wird der Unternehmer zum Innovator. Gibt es in der Wissenschaft ein heuristisches Modell, das es erlaubt, Innovationsschübe nicht nur nachträglich zu analysieren, sondern auch im Vorhinein zu antizipieren?

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Advertorial

Linked Data – das Ende des Dokuments?

von Andreas Blumauer

Dokumente waren bisher stets das zentrale Informationsträger- und Präsentationsmedium zur Wissensvermittlung. Doch dieses rein sequentielle, ausschließlich intellektuell interpretierbare Format reicht in einer zunehmend vernetzten und komplexer werdenden Welt offensichtlich nicht mehr aus.

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Social Media

Gewitterwolke Kompatibilität: Office-Dokumente vs. Social Collaboration?

von Daniel Wilhelm

Sowohl als Bestandteil der IT-Infrastruktur als auch als Cloud-Lösung ist Microsoft Office als Standardanwendung in Unternehmen kaum wegzudenken. Trotz zahlreicher Alternativen wird das Paket aufgrund der Kompatibilität und der gewohnten Nutzung nach wie vor am häufigsten eingesetzt, wenn es um die Verarbeitung von Texten, Tabellen, Präsentationen und gegebenenfalls E-Mails geht. Im Bereich der Social Collaboration kann jedoch gerade die Kompatibilität zu einem echten Problem werden – dann nämlich, wenn sie nicht vorhanden ist.

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Wissenstransfer

Storytelling: Wer erzählt wem eine Geschichte?

von Andrea Herrmann

Stories übermitteln Wissen und alle Menschen erzählen gerne Geschichten. Da allerdings selbst erlebte Geschichten auch viel Aufschluss über den Erzähler erlauben – seine Fehler, seine moralischen Werte – wählt er gezielt aus, wem er welche Geschichte in welcher Variante offenbart. Schank und Abelson erkannten das Storytelling als grundlegendes Prinzip von menschlichem Wissenserwerb, -speicherung und -weitergabe. Sie beobachteten, dass Geschichten so zurechtgebogen werden, dass sie beim Zuhörer den erwünschten Eindruck erzeugen. Doch nicht nur das: Hat jemand eine Geschichte oft in einer geschönten Form erzählt, glaubt er diese Version selbst und die Originalfakten gehen verloren.

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Human Resources

Unternehmensorganisation

Institutionalisiertes Feedback: Von Sklaven, Hofnarren & anderen CEO-Flüsterern

von Ulrich Wirth

Was unterscheidet Caesar, Augustus und Konstantin von einem heutigen Top-Manager? Nun, deren Brötchengeber, die römische res publica, hatte dafür Sorge getragen, dass ihnen im Moment größten Triumphes eine Art Coach zur Seite stand: Unmittelbar hinter dem Triumphator stand ein Sklave auf dem Triumphwagen, der seinem Herrn nicht nur die Krone übers Haupt hielt, sondern ihm, seinem Coachee, auch etwas flüsterte: Respice post te, hominem te esse memento. Zu Deutsch: „Sieh dich um, denke daran, dass auch du nur ein Mensch bist". Die Aufgabe dieses Mahners war es also zu verhindern, dass der Triumphator überschnappte, und dieser musste im Gegenzug so stark sein, die Ermahnung auszuhalten. Wer aber beschützt die CEOs von heute?

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Changemanagement

Oft vernachlässigt: Der Faktor Mensch im Changeprozess

von Hans-Peter Machwürth

Führungskräfte unterschätzen bei Veränderungsprojekten oft, wie schwer es ihren Mitarbeitern fällt, Gewohnheiten aufzugeben. Deshalb erwarten sie von ihnen Verhaltensweisen, zu denen diese noch nicht fähig sind. Und sie gewähren ihnen nicht die nötige Unterstützung.

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Changemanagement

Verändern oder bewahren? Eine Frage der Unternehmenskultur

von Lothar Stempfle

Die meisten Strategien und Methoden zum Veränderungsmanagement setzen bei den Menschen an – sie sollen zu „etwas anderem bewegt" werden, sie sollen sich verändern und von lieb gewonnenen Gewohnheiten verabschieden. Das ist aber zu kurz gefasst: Veränderungsmanagement muss tiefer ansetzen – bei der Unternehmenskultur und der Unternehmensorganisation.

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IT-Systeme

Persönliches Wissensmanagement

Personal Learning Environment: Die eigenen Ressourcen im Griff

von Sirkka Freigang

Wie organisiere ich mein Wissen optimal? Mit Hilfe einer persönlichen Lernumgebung (PLE). Diese bündelt verschiedene Applikationen nicht nur von bestehenden Kanälen wie z.B. Twitter, Facebook & Co., sondern auch aus E-Mail-Accounts, Blogs, Feeds oder Recherche-Plattformen. Zudem sind ein Cloud-Backup-System, ein Aufgabenplaner und auch ein Kalender mit verschiedenen Erinnerungsmöglichkeiten integriert. Die PLE ist webbasiert und lässt sich nicht nur per Computer, sondern auch mit Smartphone und Tablet bearbeiten, um ein flexibles und ortsunabhängiges Wissensmanagement zu gewährleisten. Die PLE ist anpassungsfähig und als nicht statisch zu betrachten, da sich diese kontinuierlich an aktuelle Bedarfe und Arbeitsaufgaben angleichen sollte.

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IT-Tools

Trends im Contentmanagement: Intuitiv, personalisiert & zielgruppenspezifisch

von Christian Weber

Für die Pflege und Verwaltung ihrer Website benötigen Unternehmen längst keinen externen Dienstleister mehr. Dank moderner Contentmanagement-Systeme (CMS) können sie neue Inhalte selbst einstellen und so ihren Internetauftritt aktuell halten. Und es gibt zwei große Trends im Contentmanagement: Customer Experience Management (CXM) und Responsive Webdesign.

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Kolumne

Kolumne

C’est flou

von Gabriele Vollmar

Im Französischen gibt es ein schönes Adjektiv: flou. Damit beschreibt man etwas, das ein wenig konturlos, ein bisschen unscharf, weich, veränderlich, schwer zu fassen ist.

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