Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 2 / 2013

Titelthema

Blick in die Zukunft: Herausforderungen für das Wissensmanagement von Morgen

Wie arbeiten wir im Jahr 2015? Oder im Jahr 2020? Auf welchen Wegen kommunizieren wir in der Zukunft miteinander? Schreiben wir dann beispielsweise noch E-Mails? Oder hat sich dieser relativ neue Kommunikationskanal dann schon überholt? Mit welchen Methoden versuchen Unternehmen, das Erfahrungswissen ihrer langjährigen Mitarbeiter zu explizieren? Denn die Generationsspirale dreht sich unaufhörlich, der War for Talents ist in vollem Lauf. Die Grenzen zwischen Job und Privatem verschwimmen immer mehr. Gearbeitet wird mobil, interaktiv und in der Cloud. Welche Entwicklungen der nächsten Jahre sind schon jetzt abzusehen? Und wie können sich Unternehmen darauf einstellen? Antworten finden Sie in dieser Ausgabe von wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte.

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Editorial

Bleibt alles anders?

von Oliver Lehnert

Was wird uns die Zukunft bringen? Eine Frage, auf die man in der Regel nur mit Spekulationen antworten kann. Das gilt auch für die Berufswelt. Und es gilt vor allem für das Wissensmanagement. Denn schließlich handelt es sich dabei um eine Disziplin, die so vielschichtige und heterogene Aufgaben bündelt, dass es schon in der Gegenwart schwer ist, sie zu beschreiben. Wie soll da ein Blick auf die Entwicklungen der nächsten zehn oder zwanzig Jahre möglich sein? Und doch gibt es Trends, die in gewissen Teilgebieten eine Prognose erlauben. Daher fragen unsere Autoren im Titelthema dieser Ausgabe auch: „Wie arbeiten wir morgen?“ (Seite 18). Sie geben spannende Ausblicke, die Lust auf die Zukunft des Wissensmanagements machen: Die Rede ist von zunehmender Vernetzung und mobilen Arbeitsplätzen, von rollenbasierten Portalen und dynamischer IT. Klaus Jansen und Thomas Strobel wagen in Ihrem Beitrag ab Seite 22 sogar eine „Zeitreise nach übermorgen“ und stützen sich unter anderem auf die Methode der Zukunftslandkarten.

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Praxis Wissensmanagement

Wissenstransfer

Entwickeln einer Wissenskultur

von Bettina Sollberger

Das gleichbleibend hohe Interesse an Wissensmanagement seit Beginn der 1990er Jahre wird nicht zuletzt an den bis heute zahlreichen Weiterbildungsangeboten, Publikationen, Kongressen und Beratungsdienstleistungen deutlich. Gleichzeitig ist anhand von Erfahrungsberichten und Referaten die Herausforderung bei der Einführung und Verankerung der Thematik ersichtlich. Oftmals stagniert Wissensmanagement auf der Konzeptebene, eine praktische Umsetzung oder gar erfolgreiche Etablierung kommt nicht zu Stande.

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Best Practice

Führungssystem fragmentierter Wissenselemente

von Wolfgang Illig

Banken sind zunehmend in Schwierigkeiten und werden dies in den nächsten Jahren vermutlich noch viel mehr sein. Altherkömmliche Führung reicht zur Bewältigung der Probleme nicht mehr aus. Neue Ideen und Wege, insbesondere bei der Führung der Banken, sind unerlässlich. Solche Ideen wurden mithilfe einer Studie auf wissenschaftliche Aussagekraft und praktikable Anwendungsmöglichkeiten überprüft. Ziel dieser empirischen Studie war es unter anderem, die Machbarkeit eines Führungssystems fragmentierter Wissenselemente in Banken zu beweisen.

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Social Media

Quo vadis Wissensarbeit?

von Philipp Rosenthal

Web 2.0, Cloud Computing, Software as a Service – die Liste von Begriffen, die die Arbeitswelt revolutionieren, ließe sich noch lange fortsetzen. Einige gehören bereits zum Büro-Alltag, andere verschwinden wieder. Das derzeit viel diskutierte Thema „Enterprise 2.0“ oder „Social Business“ steht am Scheideweg. Doch das Arbeiten nach dem Vorbild der sozialen Medien – Teilen, Beteiligen, Mitmachen – ist auf Erfolgskurs.

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Titelthema

Trends

Wie arbeiten wir morgen?

von Guido Weiland

Der Arbeitsplatz der Zukunft wird deutlich stärker die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit und den Informationsaustausch fördern. Zukunftsweisende Arbeitsplätze integrieren Social-Media-Plattformen, mobile Endgeräte sowie Web-basierendes Wissensmanagement in die bestehenden Geschäftsprozesse, um so den Wissensarbeiter bestmöglich in seinen Aufgaben zu unterstützen.

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Trends

Das Wissen von morgen: Denkbares machen, statt nur Machbares denken

von Klaus Jansen, Thomas Strobel

Folgende Fragen stellte sich ein deutscher Industrieverband: Wie kann man sich auf die Zukunft der Branche bis 2025 vorbereiten? Welche Zukunftsmärkte und welchen Forschungsbedarf sollte man vorhersehen? Wo können neue Anwendungsfelder erschlossen werden? Welcher neue Wissensbedarf entsteht für Unternehmen und Forschungsinstitute? Die Antworten entstanden in einem umfassenden Projekt mit der Methodik der Retropolation und mit Hilfe von Zukunftslandkarten. [1]

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Trends

Wissensarbeit in modernen Arbeitswelten: Ein Zukunftsbild

von Georg Bremer, Stefan Rehm, Hein Reuter, Gabriele Vollmar, Stefan Zillich

Bereits 1959 hat Peter Drucker den Begriff des „Wissensarbeiters“ eingeführt und die Produktivität der Wissensarbeit als die große Management-Herausforderung des 21. Jahrhunderts bezeichnet. Seither hat der Begriff zwar Eingang in zahlreiche Publikationen und Diskussionen gefunden, doch ein Aufbruch zur produktiven Gestaltung von Wissensarbeit in Unternehmen und Organisationen ist nach wie vor nicht zu spüren. Was genau ist „Wissensarbeit“? Und welche Auswirkungen hat Wissensarbeit heute und wird es zukünftig auf Arbeitsorganisation, Führung und eigenes Verhalten von Arbeitskräften sowie die Gesellschaft insgesamt haben? Die Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) [1] skizziert ein Zukunftsbild, das Wissensarbeit in modernen Arbeitswelten beschreibt.

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Trends

Technologien der Zukunft: Datenbrillen & virtuelle Assistenten

von Christoph Caspritz, Jörg Heinzelmann

Mitarbeiter sehen sich Videoanleitungen aus der Cloud in ihrer Datenbrille an. Per Augenbewegung stellen sie einen Live-Chat zu Kollegen her, um sich über aktuelle Aufgaben auszutauschen: Das Wissensmanagement der Zukunft setzt auf multimediale Formate und Live- Kommunikation.

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Trends

Soziale Medien als neues Element der Kommunikation in Unternehmen

von Dr. Peter Schütt

Was macht soziale Medien aus? Sind es Seiten im Internet, kollaborative Services oder Plattformen der Zusammenarbeit? Das alles ist ein bisschen wahr, aber eigentlich kann man sich der Antwort nur nähern, wenn man den Kontext erweitert: Ist deren Nutzung nicht vielmehr eine neue Form der Kommunikation, so wie einst das Telefonieren, später das E-Mailen und dann das Chatten? Welche Lücke füllen soziale Medien in Unternehmen? Was kann man zur Einführung der neuen Services von den alten lernen?

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Trends

Das Wissensmanagement der Zukunft

von Claus Blank

Herausforderungen und Trends wie Big Data, Pensionierungswelle, Cloud, Mobile & Co. haben nachhaltigen Einfluss auf zukünftige Entwicklungen im Wissensmanagement. Doch nur Unternehmen, die sämtliche Daten und Informationen umfassend im Griff haben, sind für das Wissensmanagement von morgen gerüstet.

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Dokumentation + Kommunikation

Wissenstransfer

Outsourcing und Wissensmanagement – ein starkes Tandem?

von Johanna von Geyr

Einerseits wird Unternehmen geraten, ihr Know-how zu sichern und ihr Wissensmanagement auszubauen, um wettbewerbsfähig zu sein. Dem stehen in der Realität die großen Outsourcing-Projekte gegenüber. Hierbei stellt der Transfer von Daten, Informationen und Mitarbeitern einen elementaren Bestandteil dar. Doch wie kann man typische Fallstricke umgehen? Und welche Methoden gibt es, um Risiken durch Know-how-Verlust im späteren Betrieb zu vermeiden? Unternehmen, die im Rahmen eines Outsourcing- Abkommens ihr Wissensmanagement bewusst forcieren, verringern die Abhängigkeit zu ihren externen Providern. Darüber hinaus halten sie sich die Option des Insourcings, also die eventuelle spätere Wiedereingliederung der Bereiche, die sie ausgelagert haben, offen.

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Datentransfer

Die Kunst der richtigen Kommunikation beherrschen

von Reiner Czichos, Ulrich Wehr

Die Informationsflut, die ein Unternehmen täglich bewältigen muss, belegt: Komplexität wird schneller produziert als man Instrumente für deren Beherrschbarkeit und sinnvollen Einsatz entwickeln kann. Es werden immer mehr Informationen ausgetauscht, ohne eine kommunikative Verbesserung zu erzielen. Führungskräfte und Mitarbeiter ertrinken in einem Informations-Tsunami. Welche Überlebensstrategien gibt es für sie?

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Prozessmanagement

Vom Probleme lösen – und den Problemen damit

von Dominique Keith

In vielen Unternehmen wird Lean Management primär als Instrument genutzt, um die Prozesse top-down zu optimieren. Hierdurch werden zwar kurzfristige, aber keine nachhaltigen Erfolge erzielt. Denn die setzen einen Wandel der Unternehmenskultur und der Einstellungen der Mitarbeiter voraus.

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Human Resources

Anreizsysteme

Anreize für gute Leistungen: Wie motiviert man Mitarbeiter?

von Klaus Steven

Belohnungen sind nicht immer angebracht: Sie können auch kontraproduktiv wirken und im schlimmsten Fall die Eigenmotivation des Mitarbeiters schädigen. Incentives, Beförderungen und Sonderurlaub führen zuweilen dazu, dass sich Mitarbeiter nach Erledigung einer Aufgabe auf ihren Lorbeeren ausruhen. Auf welche Art und Weise sollte eine Führungskraft die Medizin „Belohnung“ verabreichen, damit sie zur inneren Motivation beiträgt?

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Human Resources

Selbstbestimmt & gut vernetzt: Wissensarbeiter kennen ihren Marktwert

von Frank Schabel

Unternehmen, die in reifen Industrieländern nach Innovationspotenzialen suchen, müssen das Management und die Führung von Wissensarbeitern in den Fokus rücken. Das von Hays initiierte Studienprojekt „Wissensarbeiter und Unternehmen im Spannungsfeld“, das gemeinsam mit der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) und der Beratungs- und Analysegesellschaft PAC umgesetzt wird, bietet hierbei praktische Hilfestellung.

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IT-Systeme

Dokumentenmanagement

CeBIT 2013: „Shareconomy“ – mit ECM-Lösungen wird’s möglich

von Dr. Martina Ludewig

Unter dem Motto „Shareconomy“ rückt die CeBIT vom fünften bis neunten März 2013 das Teilen und gemeinsame Nutzen von Wissen, Ressourcen und Erfahrungen als neue Formen der Zusammenarbeit ins Zentrum. Wenn es um das elektronisch gestützte Teamwork über Unternehmensgrenzen hinweg geht, dürfen Enterprise Content Management (ECM)-Systeme als Informationslieferanten nicht fehlen. Denn es sind vor allem Lösungen, mit denen sich Daten, Dokumente und Informationen erfassen, klassifizieren, finden, aufbereiten und verteilen lassen, die erst die Grundlage für die „Shareconomy“ schaffen. Über das Produktangebot und neueste Entwicklungen hierzu können sich Besucher schwerpunktmäßig in der ECMHalle 3 der CeBIT informieren.

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Technische Domumentation

Terminologiearbeit: Auf dem Weg zu mehr Konsistenz

von Birte Lönneker-Rodman

Schraubenzieher oder Schraubendreher? Turnschuh oder Sportschuh? Eine konsistente Terminologie dient nicht nur dem besseren Verständnis und der eindeutigen Kommunikation von Firmenwissen, sie ist auch ein wesentlicher Bestandteil der Corporate Identity. Wenn Dokumentationen, Produktinformationen und andere Dokumente zudem in verschiedenen Fremdsprachen verfügbar sein müssen, sind einheitliche Benennungen die beste Voraussetzung für gute Übersetzungen. Moderne Sprachtechnologien bieten viele Möglichkeiten, Terminologie in den Unternehmensalltag einzubinden und damit der Bedeutung der Terminologiearbeit gerecht zu werden.

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Kolumne

Kolumne

Die Antwort ist „42“ – oder der Tanz um Big Data

von Gabriele Vollmar

In den letzten Wochen hat mich in unterschiedlichsten Medien – bis hin zum Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen – ein Begriff förmlich verfolgt: Big Data. Das neue große Versprechen auf große Geschäfte mit dem Gold des Informationszeitalters, Daten.

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