Best Practices

Wirklich wertvoll werden Daten erst, wenn man sie systematisch auswertet. Oft sind die anfallenden Daten allerdings zu groß, zu komplex und verändern sich zu schnell, um sie händisch zu sichten. Entsprechende Technologien und IT-Tools versprechen hier Abhilfe und eröffnen Unternehmen ganz neue Möglichkeiten – zum Beispiel zur Auswertung von Kundendaten, zur Erkennung von Trends oder Kauf- und Verhaltensmustern. Welche Möglichkeiten gibt es? Welche Ansätze haben sich bewährt? Und welche Best Practices laden zum Nachahmen ein?


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Fernwartung: Durchblick dank Datenbrille

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Das Reiseverbot während der Coronakrise stellt Industrieunternehmen bei Aufbau und Inbetriebnahme neuer Anlagen vor Herausforderungen, denn die benötigten Spezialisten können nicht mehr anreisen. So kann es bei einer Inbetriebnahme zu Fehlern kommen, die vor Ort behoben werden müssen. Das so genannte Troubleshooting gestaltet sich - ohne sich ein eigenes Bild von der Situation machen zu können - als sehr komplex und mitunter sogar riskant. Daher setzen viele Firmen nun vermehrt auf Augmented Reality, um mit dem visuellen Fernzugriff die Inbetriebnahmen von Maschinen und Anlagen vom heimischen Büro aus zu orchestrieren. So auch der Elektrotechnikspezialist Weidmüller - zum Beispiel in seinen Werken in Rumänien oder Tschechien.

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Individueller kommunizieren mit Künstlicher Intelligenz

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Wenig ist so komplex wie die Interaktion zwischen Menschen. Aus Gesten, Blicken, Tonlagen, dem Gesagten - und auch dem Ungesagten - entsteht Vertrauen. Oder Misstrauen. Jeder bringt seine Vorstellungen davon mit, was wie angesprochen werden sollte. Jeder hat eine andere Hemmschwelle beim Preisgeben privater Informationen. Unternehmen, die diese unterschiedlichen Anforderungen und Ansprüche berücksichtigen, kommunizieren besser. Bisher war der Spielraum der Entscheider bei der Ausgestaltung von Kommunikationskanälen beschränkt. Denn der Aufwand, um den individuellen Befindlichkeiten von Kunden, Beschäftigten oder Bewerbern auf diesem Niveau gerecht zu werden, war zu hoch. Jetzt eröffnet Künstliche Intelligenz (KI) den Verantwortlichen neue Möglichkeiten. Setzen sie Daten, Algorithmen und Technologie sinnvoll ein, entsteht daraus Kommunikation, die Menschen besser erreicht.

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New Work: Was ändert sich durch MS Teams?

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Remote Work lebt von Vernetzung und Collaboration. Die technische Realisierung entsprechender IT-Lösungen gelingt in der Regel schnell und unkompliziert. Doch ohne die richtige Unternehmenskultur bringt auch die beste Software nichts - und die neu entstandene Zusammenarbeit verkümmert. Es ist ein Balanceakt, aber machbar. Veränderungen lassen sich nachhaltig und nah an den Mitarbeitern orientiert umsetzen - zum Beispiel mit Microsoft Teams. Das hat auch Auswirkungen auf die Zusammenarbeit. Innovative Kommunikationswege, veränderte Zuständigkeiten und neue Routinen werden etabliert.

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Effizient vermieten: Immo-Profi setzt auf Digitalprozesse

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Wohnungen vermieten können viele Immobilienmakler, doch in den meisten Fällen läuft der Prozess noch genauso analog und umständlich ab, wie seit Jahrzehnten: Die Wohnung wird auf einem Portal inseriert und Interessenten landen mit ihrer Kontaktanfrage im Postfach des Maklers. Dieser sichtet die einzelnen Kandidaten oder lädt pauschal eine Handvoll Bewerber zu einem Besichtigungstermin ein - das Chaos beginnt. Je mehr Bewerber, desto mehr Rückfragen, Telefonate, E-Mails und allgemeiner administrativer Aufwand. Was bei einer einzelnen Wohnung noch zu bewerkstelligen ist, entpuppt sich bei Großprojekten mit zahlreichen Einheiten schnell als Albtraum. Der Prozess wird in die Länge gezogen und potenzielle Mieteinnahmen bleiben unnötigerweise aus oder verzögern sich.

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Virtuelle Sitzung – aus der Not geboren zum Erfolg

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Der Fachbereich Rohstoffe und chemische Industrie [1] führt seit Jahren im März seine jährliche Sitzung durch. Insgesamt sind üblicherweise zirka 25 Personen anwesend. Im Jahr 2020 war für den 24./25. März eine Sitzung geplant. Acht Wochen vorher erfolgte die Einladung, vier Wochen vorher wurden die Beschlussfassungen im Präventionsforum+ [2] (PF+) bereitgestellt. Zu den Zeitpunkten war der Covid-19-Virus in den Medien noch ein lokales Problem in wenigen Orten im weit entfernten China. In der Folge rückte das Virus jedoch überraschend und unaufhaltsam immer näher. Aufgrund der sich abzeichnenden Kontaktbeschränkungen entschieden sich die Verantwortlichen etwa zehn Tage vor der Sitzung, diese auf ein Online-Format umzustellen, das der noch nicht nachjustierten IT-Situation Rechnung trägt. Das virtuelle Zusammentreffen sollte so ausgestaltet sein, dass möglichst viel des Charakters einer "richtigen" Sitzung erhalten bleibt.

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Effizientere Prozesse, transparente Workflows: Die Zukunft der Immobilienbranche ist digital

Viele Immobilienverwalter halten in ihren internen Workflows und der Kundenkommunikation immer noch an papiergebundenen Prozessen fest - mit allen Nachteilen, die sich daraus ergeben. Die zeigen sich etwa am Beispiel der Rechnungsverarbeitung. Die notwendige Belegprüfung, zum Beispiel durch den Vermögensverwalter eines institutionellen Immobilieninvestors, ist mit Papierbergen kaum kontaktlos realisierbar. Die zukunftsweisende Lösung lautet Digitalisierung. Denn sie ermöglicht, alle Prozesse online - also ohne physischen Kontakt - durchzuführen. Digitalisierung macht Prozesse zudem wesentlich transparenter und nachvollziehbarer. Natürlich ist dabei Grundvoraussetzung, dass alle Daten der ein- und ausgehenden Dokumente sicher und nachprüfbar gespeichert und übertragen werden.

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Evolutionäre Entwicklung: Mehr als nur ein Unternehmen

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Das einzig Sichere ist die Unsicherheit, und das einzig Beständige die Unbeständigkeit. Wie oft wurde diese Aussage locker daher gesagt. Nun aber trifft sie uns mit voller Wucht. Die Konsequenz: Wir sollten so rasch wie möglich überlegen und entscheiden, welche neuen Kompetenzen und Handlungsstrategien wir aufbauen müssen, um auch zukünftig Navigationsfähigkeit zu beweisen. Krisen eröffnen immer auch alternative Handlungsoptionen. Wir lernen, überkommene Handlungsmuster abzulegen und neue zu entwickeln. Entscheidend ist die Beschäftigung mit Fragen wie: "Wie ticken wir in der Krise? Wodurch wird unsere Handlungsfähigkeit gebremst? Was gelingt gut, was weniger gut? Welche Ressourcen nutzen wir, welche sollten wir aktivieren?"

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Customer Centricity im B2B: Kabelmanagement-Experte HellermannTyton setzt auf Personalisierung

Wie alle Branchen befindet sich die Industrie in einem tiefgreifenden Wandel. Die Digitalisierung hat das Einkaufsverhalten von Konsumenten grundlegend verändert, und genauso informieren sich B2B-Käufer schnell und einfach über das Internet. Für Hersteller bedeutet das: Der Wettbewerb hat zugenommen, findet auf immer mehr Kanälen statt und die Customer Journey wird stetig komplexer. Hersteller werden nicht mehr nur als Verkäufer von Produkt XY wahrgenommen, sondern vielmehr als Lösungsanbieter, die mit personalisierten Angeboten und maßgeschneiderten Services auf die Bedürfnisse ihrer Kunden eingehen. Das ist nur möglich, wenn alle relevanten Daten zum Kunden zur Verfügung stehen. HellermannTyton hat die Entwicklung aufgegriffen: Um eine kundenzentrierte Digitalisierungsstrategie umzusetzen, hat das Unternehmen ein agiles, API-basiertes Headless-Content-Management-System eingeführt.

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Lebenslanges Lernen: Wissenserwerb im Praxischeck

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Die Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH hat für seine 42 Mitarbeiter einen so genannten Bildungs-Quickie entwickelt: Der Sondergerüstbauer spendiert allen das Abo für die Blinkest-App sowie für drei Monate die Audible-App. Die Zusammenfassung von mehr als 3.000 Sachbüchern und der Zugang zu Hörbüchern ist nur eines von vielen Angeboten, mit denen die Sachsen ihre Mitarbeiter fit machen. Rund 150.000 Euro investiert Gemeinhardt jährlich in deren Weiterbildung. Das begründet Geschäftsführer Walter Stuber so: "Wir benötigen hochqualifizierte Mitarbeiter, um uns einerseits durch Arbeitsqualität von Mitbewerbern abzusetzen und andererseits durch Schnelligkeit die höheren Kosten auszugleichen".

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Wissenstransfer: Nicht (nur) die IT ist entscheidend

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Im digitalen Zeitalter wird es für Marken und Unternehmen zunehmend wettbewerbsentscheidend, die Übertragung entscheidungsrelevanten Wissens und Könnens unterschiedlicher Quellen für Mitarbeiter zu sichern. Dieser Prozess muss ohne Wissensverluste stattfinden. Trotz der immensen Bedeutung dieser Thematik besteht bei vielen Unternehmen noch großer Nachholbedarf. Auch der Medienagentur MediaCom ging es so. Das Unternehmen hat daher in den vergangenen Jahren den Wissenstransfer neu definiert. Im Fokus des Changeprozesses stand explizit nicht die IT - der Fokus lag vielmehr auf dem relevanten Content sowie den Nutzern, die die Wissensinhalte erstellen und konsumieren.

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Europäische Raumfahrt Agentur: Von der Idee zur Innovation

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Wissensmanagement (WM) und Innovation sind eng miteinander verbunden: Innovation baut auf Wissen und Erfahrung auf, da der Innovationsprozess durch kreative Ideen und kontinuierliches Lernen gefördert wird. Kreativität ist dabei die Fähigkeit, Wissen und Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen so zu verknüpfen, dass neuartige Ideen entstehen können. In der Realität werden die meisten kreativen Ideen allerdings nicht in Innovationen umgesetzt. Eine empirische Untersuchung hat gezeigt, dass aus etwa 3.000 ursprünglichen Ideen nur ein kommerzieller Erfolg entstand. In den meisten Fällen scheiterte die Weiterentwicklung einer Idee in ein konkretes innovatives Projekt [1] an fehlender Erfahrung und fundiertem Wissen. Was bedeutet das für das Wissens- und Innovationsmanagement? Und wie geht die Europäische Rumfahrt Agentur (ESA) bei der Generierung und Umsetzung von Ideen vor?

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Customer Centricity: Daten vernetzen, Kunden binden

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Das digitale Zeitalter ist geprägt von ständigen Veränderungen, die von Unternehmen immer mehr Agilität und Innovationsfähigkeit erfordern. Die Schnelllebigkeit, die damit einhergeht, spiegelt sich auch in den sich stetig wandelnden Kundenbedürfnissen wider. Die Mehrzahl der Unternehmen hat inzwischen verinnerlicht, dass der Kunde im Mittelpunkt jeglichen Denkens und Handelns stehen sollte - Stichwort: Customer Centricity. Damit Unternehmen in der Lage sind, ihre Kommunikation, Prozesse und Anwendungen radikal auf die Kundenbedürfnisse auszurichten, ist ein flexibles CRM-System die wichtigste Voraussetzung.

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Viktoriaschule Aachen setzt auf Cloud-managed WLAN

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In einer Gruppenarbeitsphase recherchieren Schülerinnen und Schüler gemeinsam zu einer aktuellen Frage im Geschichtsunterricht mit schuleigenen Tablets. Währenddessen stellt ein Physik-Lehrer im Fachraum seiner Klasse online Materialien zur Verfügung und streamt im Anschluss daran über WLAN die Aufzeichnung eines aufwändigen Experiments mit dem Beamer. Nach dem Unterricht sichten Lehrkräfte Arbeitsergebnisse ihrer Schüler aus der Lernplattform der Schule und nachmittags verteilt die Schulverwaltung die digitalen Kurslisten für das kommende Halbjahr. Der Schulalltag an der Viktoriaschule Aachen ist im vollen Gange, im Hintergrund arbeitet zuverlässig ein Cloud-basiertes Netzwerk

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Universität St. Gallen: So funktioniert Lernen heute

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Wissen managen, Wissen vermitteln, Kompetenz aufbauen - wer kann das besser, wer ist auf diesem Feld erfahrener als eine Universität? Welche Rolle also spielen digitale Technologien für die Wissensvermittlung an einer Hochschule? Besonders ambitioniert positioniert sich die Universität St.Gallen (HSG). Sie sieht sich als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten in Europa und legt großen Wert auf qualitativ hochwertige und innovative Lehre. So gibt es u.a. ein eigenes Teaching Innovation & Media Lab (TIL) - mit dem Ziel, das Potenzial der Digitalisierung für neue Lehr- und Unterrichtsmodelle fokussiert zu nutzen. Und das geschieht mit Nachdruck, denn die HSG modernisiert auch ihre virtuelle Lernumgebung.

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