In der globalisierten Wirtschaft müssen Produktinformationen für eine äußerst heterogene Zielgruppe zur Verfügung gestellt werden. Für eine konsistente Wissensvermittlung in verschiedenen Sprachen und über unterschiedliche Kanäle genügt es dabei nicht, einen Text lediglich in die Sprache des Ziellandes zu übertragen. Unternehmen sollten sich außerdem mit der Frage beschäftigten, wie sich eine konsistente multilinguale Kommunikation gestalten lässt. Welches Vorwissen braucht der Empfänger, um eine Botschaft zu dekodieren? Welches Wissen kann der Sender voraussetzen? Welche Informationen müssen zum richtigen Verständnis in der Botschaft enthalten sein? Hierbei geht es auch um die Verwendung von Begriffen und ihrer korrekten Übersetzung in bestimmten Kontexten sowie um kulturelle Aspekte, die sich z. B. in der unterschiedlichen Bedeutung von Farben und Symbolen wiederfinden.
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Verstehen Sie immer nur Bahnhof im Umgang mit Gebrauchsanleitungen, Juristen oder Installateuren? Scheitern Sie regelmäßig bei der Lektüre des Prozesshandbuchs Ihrer Firma oder beim Ausfüllen von Formularen? Dann sind Sie in guter Gesellschaft mit vielen anderen, denn die Wissensgesellschaft überfordert ihre Mitglieder immer mehr mit unverständlicher Information. Ein neues Modell für Wissenskommunika...
Englisch begegnet uns hierzulande immer häufiger in Werbeaussagen oder sogar als Unternehmenssprache. In beiden Bereichen gibt es – unabhängig von weltanschaulichen oder geschmacklichen Fragen – handfeste betriebswirtschaftliche Faktoren, die berücksichtigt werden sollten. Vor diesem Hintergrund warnt Stefan Hartwig vor leichtfertigen Englisch-Deutsch-Mischungen und dem Einsatz des Englischen als all...
Terminologie- und Wissensmanagement: zwei Welten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Doch es lohnt sich, genauer hinzusehen. Denn manche Terminologiemanagement-Systeme sind durchaus in der Lage, auch Wissen zu verwalten und zu organisieren. Mit dem Term als Suchbegriff und dessen Definition als Portal in lokale und globale Netze ist der erste Schritt bereits getan....
Wirtschaftlich hochentwickelte Nationen wie die Hochlohnländer des Westens befinden sich in einem Wandlungsprozess: Sie stehen an der Schwelle des Übertritts von der Industrie- zur Wissensgesellschaft. Bildung und Informationen spielen eine wachsende Rolle beim wirtschaftlichen Fortschritt, da gesellschaftliche, wirtschaftliche und technische Zusammenhänge immer komplexer werden. Neben der steigenden Kom...
Der Weg zur klaren und eindeutigen Sprache ist firmenweites Terminologiemanagement. Für ein und denselben Gegenstand – egal ob Bauteil, Funktion oder Dienstleistung – werden von unterschiedlichen Abteilungen häufig mehrere unterschiedliche Benennungen verwendet. Deren Bedeutung wiederum kann aus der jeweils anderen Sicht ganz verschieden verstanden werden. So entstehen Hindernisse in der Zusammenarbei...
Kommunikation baut zu einem erheblichen Teil auf Sprache auf. In den Diskussionen zum Thema Wissen kommt der Sprache eine besondere Rolle zu, denn ganz ohne sie kann man Wissen in keiner Form weitergeben. Und als Synapse aus dieser Betrachtung ergibt sich folgende Frage: Kann man Wissen überhaupt managen?...
Oft fristen sie ein echtes Kellerdasein. Nicht nur in der Wertschätzung, sondern in manchen Unternehmen sogar auch räumlich. Die Rede ist von der Technischen Dokumentation, den Redakteurinnen und Redakteuren, die in oft mühevoller Kleinarbeit dafür sorgen, all die erforderlichen Daten, Textbausteine, Bilder, Zeichnungen etc. zusammenzustellen, die in eine Betriebsanleitung müssen. Diese braucht nun mal...
Alle Abteilungen innerhalb eines Unternehmens haben eines gemeinsam: Es werden Texte erarbeitet. Angefangen beim Vertrieb, dem Einkauf, der Marketing-Abteilung, dem Projektmanagement und der Dokumentations-Abteilung, um nur einige zu nennen. Die dort zusammengestellten Texte enthalten ähnliche, oft sogar identische Formulierungen. Die Wiederholungsrate beläuft sich erfahrungsgemäß auf 30 bis 40 Prozent ...
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