Obwohl es beim Whistleblowing um die Generierung spezifischer Wissensinhalte in Gestalt von Hinweisen geht, bilden Hinweisgebersysteme bestenfalls einen Randbereich des Wissensmanagements. Die gängigen Lösungen beruhen irrtümlich auf dem klassischen Leitbild des Wissensmanagements, demgemäß alle Hinweise auf Missstände die Erkenntnis- und Handlungsfähigkeit verbessern. Dabei wird übersehen, dass Whistleblower und Meldestellen durch die Verursacher von Missständen gezielt mit speziellen destruktiven Instrumenten des Wissensmanagements behindert werden. Dazu setzen diese Strategien der Verschleierung, Verfälschung und Vernichtung von Wissen ein. Der Beitrag vermittelt einen Überblick über diese im Wissensmanagement nur stiefmütterlich behandelten Disabling-Strategien sowie über die Konturen eines Whistleblowing-Systems, das sich für den Kampf gegen diese Strategien eignet.
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Die Cloud gilt als Kerntechnologie für die Digitalisierung. Doch viele Unternehmen sind sich noch unsicher, wie sie die Transformation angehen sollen. Die Wahl des ersten Hyperscalers will gut überlegt sein, denn sie schafft die technische Grundlage für die künftige Geschäftsentwicklung. ...
Erstmals nutzt laut Bitkom mit 57 Prozent die Mehrheit der deutschen Unternehmen Künstliche Intelligenz. Noch vor einem Jahr waren es gerade einmal 36 Prozent. Die Entwicklung ist rasant - und gleichzeitig von großer Unsicherheit begleitet. So befürchten nach Angaben einer aktuellen GoTo-Studie 83 Prozent der Beschäftigten, dass Fehler beim KI-Einsatz für sie persönlich Konsequenzen haben könnten - b...
Wissensmanagement ist ein strategisches Thema in Organisationen. Und eines, das in der Praxis oft hinter den Erwartungen zurückbleibt. Wikis werden angelegt und nicht gepflegt. Schulungen vermitteln Wissen, das im Arbeitsalltag nicht umgesetzt wird. Wertvolles Erfahrungswissen bleibt in Abteilungen oder bei einzelnen Personen. Unsichtbar für den Rest der Organisation. Interne Communities of Practice ...
Fast zwei Drittel (64 Prozent) der Online-Lernenden in Deutschland waren in den letzten 12 Monaten von mindestens einem Cybervorfall betroffen. Besonders häufig wurden sie mit Malware in Lernmaterialien, Apps oder Software (25 Prozent), mit verdächtigen Nachrichten und Links, gefälschten Bildungsangeboten oder dem Missbrauch persönlicher Daten (jeweils 23 Prozent) konfrontiert. Für 94 Prozent der Betro...
KI ist mittlerweile in den meisten Unternehmen angekommen. Doch obwohl sie Tools schnell einführen, bleiben klare Regeln, Sicherheitskonzepte und Verantwortlichkeiten oft auf der Strecke. So kommt es, dass hiesige Organisationen auch 2026 noch weit weg vom Status "AI Ready" sind....
Künstliche Intelligenz entwickelt sich von einer spezialisierten Technologie zu einer grundlegenden Einflussgröße unternehmerischer Wertschöpfung. Generative KI verändert Wissensarbeit und Kommunikation, KI-Agenten übernehmen zunehmend Aufgaben und Prozessschritte. Mit Physical AI verbindet sich künstliche Intelligenz zudem mit Sensorik, Maschinen und Robotik und kann Entscheidungen unmittelbar in de...
KI verändert, wie Menschen arbeiten, welche Fähigkeiten sie benötigen und was Arbeitgebende von ihnen erwarten. Das eröffnet Beschäftigten die Chance, neue Kompetenzen aufzubauen, bringt aber auch wachsende Unsicherheit darüber mit sich, wie sich ihre Rolle entwickelt und ob ihre Fähigkeiten weiterhin gefragt bleiben. Wie aus dem Work Relationship Index 2026 des Technologiekonzerns HP hervorgeht, arb...
Künstliche Intelligenz ist im Marketing längst Teil des Arbeitsalltags. Texte werden vorbereitet, Bilder erzeugt, Videos bearbeitet und Beiträge für soziale Netzwerke optimiert. Mit dem europäischen AI Act kommen dazu konkrete Pflichten. Besonders wichtig sind die Transparenzregeln aus Artikel 50, die seit dem 2. August 2026 gelten. Sie betreffen nicht pauschal jeden KI-Einsatz, sondern bestimmte Situa...