Zur Bewahrung des Wissens ausscheidender Experten hat die Stadtverwaltung Köln eine differenzierte Vorgehensweise entwickelt. Dabei spielen Interviews mit den Wissensgebern eine zentrale Rolle. Im Folgenden wird das Interviewkonzept, das dem Training der Interviewführer zugrunde liegt, vorgestellt.
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Sinkende Geburtenraten, steigende Lebenserwartungen: Unternehmen versetzen diese demografischen Entwicklungen in Alarmbereitschaft. Denn in den nächsten Jahren steht ihnen eine einzigartige Rentenwelle bevor – und damit der Verlust gigantischer Wissensressourcen. Der „House of Process Knowledge“-Framework soll helfen, implizites Mitarbeiterwissen im Unternehmen zu bewahren....
Aus den Medien sowie aus politischen Diskursen ist der demografische Wandel mitsamt seinen Auswirkungen auf Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme nicht mehr wegzudenken. Er ist in der deutschen Gesellschaft und am Arbeitsmarkt allgegenwärtig und zeigt sich in Form von regionen- und branchenspezifischen Fachkräfteengpässen sowie alternden Belegschaften. Vor einem solchen Hintergrund müssen Betriebe schne...
Die klassische Form der Mitarbeiterbefragung befindet sich im Wandel. Die Grenzen groß angelegter, standardisierter (Online-)Fragebögen werden immer deutlicher. Vor allem wenn es um die Abfrage von Einstellungen und Meinungen von Mitarbeitern zu strategischen Themen geht, ist die Aussagekraft und Tiefe der Ergebnisse oft enttäuschend....
Emotionen machen aus demotivierten Angestellten Spitzenmitarbeiter und aus gefürchteten Vorgesetzten geschätzte Führungskräfte. Wer genau hinhört und es versteht, emotional intelligent zu handeln, der löst wünschenswerte Emotionen aus und kann aus seinem Gegenüber das Beste herausholen....
Das Arbeiten in Projekten hat, bezogen auf das Managen von Wissen, Vor- und Nachteile zugleich: Während der klare Zielfokus und die intensive Kommunikation im Projekt den Austausch und die Generierung von Wissen befördern, steht es meist schlechter um die Themen Wissensidentifikation und -bewahrung. Wie Wissensmanagement als integrativer Bestandteil der Projektarbeit die Planungspraxis im Baubereich unte...
Ein Unternehmen lebt vom Wissenstransfer, vom freien Fluss der Ideen und der Informationen. Zu den größten und gefährlichsten Sünden gehört es daher, wenn Führungskräfte oder Mitarbeiter Informationen zurückhalten oder verschweigen. Gerade diese Verhaltensweisen gehören jedoch zu den üblichen Machtspielchen: Mitarbeiter behalten eine Information für sich, um sich einen Vorteil im Kampf um eine v...
Obwohl der „Generationenvertrag“ in aller Munde ist, meint man damit in der Regel die sozialpolitische Ausführung. Nicht so Eberhard Röhrer. Der ehemalige Manager und heutige Unternehmensberater hat die betriebswirtschaftliche Relevanz erkannt. Im folgenden Artikel erläutert er, wie und warum Unternehmen profitieren, denen es gelingt Berufsanfänger und ältere Mitarbeiter zu solidarisieren....
Schubladendenken erleichtert zuweilen das Leben – auch im Führungsalltag. Die alltägliche Hektik und der Stress bei der Mitarbeiterführung lassen sich reduzieren, wenn die Führungskraft für Standardprobleme auch Standardlösungen parat hat, die sich bewährt haben. Doch die positiven Aspekte des Schubladendenkens kommen an ihre Grenzen, etwa dann, wenn durch das Führen mithilfe von Generationenzuord...