Die Einführung von Wissensmanagement in die Zertifizierungspraxis der DIN EN ISO 9001 [2] ist zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft besonders wichtig. Es wird argumentiert, dass zertifizierte Organisationen die Gestaltungsfelder, z.B. Qualität, Prozessmanagement, Wissensmanagement und Risikomanagement, in einem qualifizierteren Maße abdecken. Dahinter steht die implizite Hypothese, dass mit dem Erreichen der Zertifizierungsmaßstäbe in diesen Feldern eine gewisse Qualität, Verlässlichkeit und Leistungsfähigkeit der Organisation einhergeht. Dieser Beitrag belegt die allgemeine Bedeutung von Wissensmanagementaktivitäten für den wirtschaftlichen Unternehmenserfolg und präzisiert besondere Wissensmanagement-Maßnahmen die Gegenstand einer empirisch fundierten Zertifizierung sein sollten.
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Der Geschäftserfolg hängt maßgeblich vom verfügbaren Know-how ab. Dabei beschreibt das Know-how vielmehr als das Wissen der Mitarbeiter sowie deren Fähigkeiten, dieses für die Unternehmensziele einzusetzen. Es umfasst neben Organisationsstrukturen und -prozessen auch die Beziehungen zu Investoren, Lieferanten und Kunden. Mit diesem „intellektuellen Kapital“ eines Unternehmens befasst sich auch das...
Das Wort „Audit“ kommt aus dem Lateinischen. Es ist abgeleitet vom Verb „audire“ – übersetzt: zuhören. Und Zuhören ist ein wichtiger Bestandteil von Audits, die immer Bestandsaufnahmen eines Ist-Zustandes sind. Dazu geht der Auditor an die Arbeitsplätze, lässt die Mitarbeiter über ihre Arbeit berichten und schaut sich Vorgänge direkt an. Bekannt ist das Instrument Audit v.a...
Die ISO 9001 wird überabeitet. Das allein ist eigentlich nicht sonderlich neu. Seit ihrer ersten Veröffentlichung als internationale Norm für Qualitätssicherungssysteme im Jahre 1987 durchlief die ISO 9001 mehrere Überarbeitungsprozesse mit dem Ziel, sie in einem dynamischen Umfeld sich ständig verändernden technologischen Weiterentwicklungen und Erwartungen der verschiedenen Interessengruppen zu akt...
Voraussichtlich im Herbst dieses Jahres wird die revidierte Fassung der ISO 9001 erscheinen. Diese erste gründliche Revision seit 2008 wird einige wesentliche Änderungen bringen: So soll mit neuen Themen wie Risiko-, Change- und auch Wissensmanagement der Tatsache Rechnung getragen werden, dass Organisationen sich heute zunehmend in einem komplexen, dynamischen Umfeld befinden, das sie vor große Herausfo...
In der aktuellen Überarbeitung der internationalen Normenreihe zu Qualitätsmanagement-Systemen ISO 9000/2000 nimmt Wissensmanagement eine zentrale Bedeutung ein. Welche Anforderungen die neue Normenreihe an den qualitätsrelevanten Umgang mit der Ressource Wissen stellt, hat Gabriele Vollmar zusammengefasst. Dabei sieht sie eine Reihe von Analogien und Synergien zwischen Qualitätsmanager und Wissensmanag...
Viele Organisationen beschäftigen sich mit Wissensmanagement schon seit über einem Jahrzehnt. Jedoch in nur wenigen Organisationen hat der gezielte Umgang mit Wissen Eingang in die Alltagsroutine oder gar in ein integriertes Managementsystem gefunden. Die revidierte ISO 9001:2015 enthält dazu nun erstmals eine eindeutige Anforderung. Doch welche Norm-Änderungen sind konkret geplant? Und warum wird das W...
Die dritte Revision der Norm 9001 hat auf einem weitgehend ausgereiften Stand aufgesetzt. Alle wesentlichen Konzepte und Strukturen der Version 2008 sind erhalten geblieben. Ein dokumentiertes Qualitätsmanagement-System, das alle Aspekte, die die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ausmachen, abdeckt, bleibt ebenso eine zentrale Anforderung, wie das prozessorientierte Denken oder das dokumentierte...
Im modernen Qualitätsmanagement sind die Begriffe des Prozesses und des Prozessmanagements die Dreh- und Angelpunkte: Je besser eine Organisation oder ein Unternehmen miteinander verknüpfte Prozesse identifiziert, lenkt und kontinuierlich verbessert, umso wirksamer lässt sich ein Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 gestalten. Doch wie kann man hier der Überblick bewahren? Die Prozesse einer Organi...
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