Die Fertigungsindustrie befindet sich in einer frühen Phase eines grundlegenden Wandels, der möglicherweise die wichtigste Umgestaltung der gängigen Geschäftsmodelle seit der industriellen Revolution darstellt. Das ist die Kernaussage einer Befragung von Oxford Economics zu den Zukunftserwartungen von 300 Führungskräften weltweit tätiger Unternehmen. Fast 70 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass eine Mischung aus externen Markteinflüssen, moderner Technologie und neuen Wettbewerbern eine einschneidende Transformation der Geschäftsabläufe ihrer Unternehmen innerhalb der nächsten drei Jahre erforderlich macht. Die Studie analysiert die sieben Haupteinflussfaktoren, die das globale Marktumfeld der Fertigungsindustrie in den nächsten Jahren bestimmen werden und zeigt Lösungen auf, mit welchen konkreten Strategien die internationale Wettbewerbsfähigkeit trotzdem gesichert werden kann. Denn die Veränderungen zu neuen Prozessabläufen bergen auch Chancen mit völlig neuen Geschäftsmodellen.
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Gerade jetzt merken wir wieder einmal, wie simpel, zugleich aber extrem schwer es ist, Veränderungen zu akzeptieren. Ja, sie nicht nur zu akzeptieren, sondern voll und ganz mitzutragen und mitzugehen. All das, wogegen wir uns in den vergangenen Jahren gewehrt haben. All das, was an Wünschen und Anforderungen an uns herangetragen worden ist. Bei deren Entwicklungen wir uns aber oft - ob bewusst oder ...
Das sogenannte Prozessmanagement unterstützt Unternehmen bei der Analyse, Modellierung, Implementierung, Ausführung und kontinuierlichen Verbesserung von Geschäftsprozessen. Das geschieht in Abstimmung mit den aus den strategischen Zielen abgeleiteten prozessorientierten Umsetzungsmaßnahmen. Die Unternehmen verfolgen damit die Steigerung der organisationalen Produktivität, Qualität und Innovationsfä...
Rund 60 Prozent aller Führungskräfte sehen gerade in der Krise die Fähigkeit der IT, Geschäftsprozesse zu optimieren, als besonders wichtig an. Das ergab die Studie „IT-Trends 2009“ des SAP-Spezialisten Steeb. Eine wesentliche Anforderung dafür ist der effiziente Umgang der Mitarbeiter mit der EDV, der aber nicht selten an Kommunikationsproblemen zwischen den Anwendern und der EDV-Abteilung scheite...
Die meisten Strategien und Methoden zum Veränderungsmanagement setzen bei den Menschen an – sie sollen zu „etwas anderem bewegt" werden, sie sollen sich verändern und von lieb gewonnenen Gewohnheiten verabschieden. Das ist aber zu kurz gefasst: Veränderungsmanagement muss tiefer ansetzen – bei der Unternehmenskultur und der Unternehmensorganisation....
Beim letzten GfWM Regionaltreffen in Stuttgart hat einer unserer Teilnehmer über ein leider gar nicht so unübliches Wissensmanagement-Projekt in einem größeren Unternehmen gesprochen. Eine deprimierende Geschichte, fürchte ich: Das Unternehmen, ein durchaus innovatives Unternehmen (wenn es auch in den letzten Jahren hinter den Wettbewerb zurück gefallen ist) in einem Hochtechnologiebereich, hat vor ei...
Im Theater füllen die Schauspieler Rollen aus, in aller Regel sind ihnen die Verhaltensweisen und der Charakter der Figur vorgegeben. Aber mit Hilfe ihrer Begabungen und ihrer Schauspielkunst malen sie die Leerstellen aus, die durch Charakterzeichnung und Drehbuch offen bleiben. Sie „interpretieren“ ihre Rolle. Dieses Beispiel verdeutlicht den untrennbaren Zusammenhang zwischen lernfähigen und lernber...
Führungskräfte unterschätzen bei Veränderungsprojekten oft, wie schwer es ihren Mitarbeitern fällt, Gewohnheiten aufzugeben. Deshalb erwarten sie von ihnen Verhaltensweisen, zu denen diese noch nicht fähig sind. Und sie gewähren ihnen nicht die nötige Unterstützung....
Prozesse sollen immer schlanker, effizienter, transparenter und vor allem kostengünstiger werden. Die Firmen in den Industrienationen optimieren ihre Prozesse nunmehr seit 100 Jahren. Ist das Ende der Fahnenstange nun erreicht oder gibt es weitere, neue Potenziale für Optimierungen? Die Revolution in der Nutzung von Computertechnologie mit mobilen Geräten und die soziale Vernetzung im Internet lassen zum...