Für Unternehmen werden die zukünftigen Entwicklungen zunehmend komplexer, sodass auf Führungskräfte neue Anforderungen zukommen. Für komplexe, chaotische Umgebungen ist ein Wildfluss eine ideale Metapher. Mit einem Team einen Wildwasserfluss im Kajak zu befahren, lehrt durch praktische Erfahrung, in einer sich ständig ändernden Umgebung die richtigen Entscheidungen zu treffen und Risiken angemessen zu beurteilen. Bereits 1989 hat Peter B. Viall in dem Buch „Managing as a performing art“ und erneut 1996 in „Learning as a way of Being – Strategies for Survival in a World of Permanent White Water“ [1] eine faszinierende Metapher für die Unsicherheiten, Änderungen und Turbulenzen benutzt, die heute charakteristisch für Unternehmen sind: permanent white water.
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Unternehmen haben mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Es ist erstaunlich, dass eines der gefährlichsten „Krebsgeschwüre“ der Erfolg ist. Wer Erfolg hat, sieht keine Veranlassung, etwas zu verändern. Denn warum sollte ein Unternehmen Seitenpfade beschreiten, wenn die Hauptstraße direkt ins Ziel führt?...
Die Organisationsstrukturen der Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahrzehnten stark gewandelt. Dasselbe gilt für die Art, wie sie ihre Leistungen erbringen. In den tayloristisch organisierten Betrieben der Vergangenheit standen die Bereiche weitgehend unverknüpft, gleich Säulen nebeneinander. Und jeder Bereich hat sein klar definiertes Aufgabenfeld. Ebenso war dies bezogen auf die Mitarbeiter. Au...
Ende der 90er Jahre und kurz nach der Jahrtausendwende hatte Wissensmanagement seine Blütezeit. Unter dem Diktat von Software- Herstellern und IT-Beratern war es zur Modedisziplin geworden: Unternehmen kauften teure Produkte, initialisierten aufwändige Projekte und implementierten Lösungen, die trotz immenser Versprechungen oft nur geringen Nutzen davontrugen. Nicht zuletzt sind hierfür ein fehlender ga...
Führungskräfte unterschätzen bei Veränderungsprojekten oft, wie schwer es ihren Mitarbeitern fällt, Gewohnheiten aufzugeben. Deshalb erwarten sie von ihnen Verhaltensweisen, zu denen diese noch nicht fähig sind. Und sie gewähren ihnen nicht die nötige Unterstützung....
„ Es läuft nicht mehr rund“, stellten die Entscheider in der Hauptverwaltung der AOK Baden-Württemberg fest. Arbeitsabläufe, Prozesse und Strukturen, die sich über Jahre entwickelt haben, können bei Veränderungen des Marktes deutlich an Effizienz verlieren und sind oft der Auslöser für Veränderungsprozesse. Es muss aber nicht ausschließlich der Markt sein, der die Veränderung erzwingt, sonde...
Wie können wir den Veränderungsbedarf in unserer Organisation meistern – ohne dass unsere Leistungsträger ausbrennen? Vor dieser Frage stehen viele mittelständische Unternehmen. Ein möglicher Lösungsweg: Ausgewählte Führungskräfte und erfahrene Mitarbeiter zu Changeberatern und -unterstützern ausbilden....
Ursula Schneider stellte erst vor kurzem wiederum fest, dass für eine Konsolidierungsphase in der zerfransten Diskussion um das Management von Wissen in Organisationen „basic notions and variables need to be clearly defined“, doch „[t]his is not the case for either knowledge or management.“ [1]...
Natürlich waren und sind creaktive Ideen auf motivierte Mitarbeiter angewiesen. Doch bisher haben Führungskräfte ihre Mitarbeiter dafür höchstens in Crea-Seminare geschickt, in denen sie mit einem gut gefüllten Crea-Werkzeugkasten ausgerüstet wurden. Anders ausgedrückt: Das „klassische“ Innovationsmanagements ist sehr toolbasiert. Brainstorming gilt als die Methode, mit der sich Innovationen...