Bei einer Einführung von betriebswirtschaftlicher Anwendungssoftware müssen Anpassungen an die Bedürfnisse des einzelnen Kunden auch innerhalb einer Standardsoftware durch Customizing durchgeführt werden. Die hierbei abzubildenden spezifischen Geschäftsprozessanforderungen der Kunden werden immer noch häufig manuell aufgenommen und weiterverarbeitet, allenfalls durch Unterstützung von Office-Software. Hierbei geht während der Prozesse einer Anforderungsaufnahme, Pflichtenhefterstellung, Anpassungsprogrammierung, des Customizings, der Implementierung, Dokumentation und dem Betrieb der ERP-Software viel Wissen verloren. In diesem Artikel wird neben einer Grundlagenuntersuchung wissensbasierter Systeme ein Ansatz untersucht, das fachliche und DV-spezifische Wissen für alle Phasen des Projektes verfügbar zu machen und in einer Wissensbasis datenbankbasiert abzulegen.
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Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist der effektive und effiziente Umgang mit der Ressource Wissen von großer Bedeutung. Sie gelten als flexibel und setzen die nur begrenzt verfügbaren Ressourcen sorgfältig und passgenau ein. Konsequenzen aus unternehmerischen Fehlentscheidungen können sie aber häufig nur bedingt ausgleichen. Gerade für KMU ist es daher erfolgsentscheidend, möglichst viel (E...
Operative Systeme wie ERP- oder CRM-Lösungen und andere Datenquellen wie Internet-Portale, RFID-/Auto-ID-Systeme, Produktions- oder Telekommunikationssysteme produzieren täglich Unmengen an Daten, die gespeichert, verarbeitet und – erst dann wird es auf der strategischen Seite interessant – ausgewertet und zu entscheidungsrelevanten Informationen aufbereitet werden müssen. Im Controlling sind Busines...
Was macht man, um das Know-how, das innerhalb eines Projekts erarbeitet wurde, nicht zu verlieren? Aufbewahrung des Projektwissens ist eine weitreichende Aufgabenstellung. Sie könnte als fortlaufende Speicherung während des Projektablaufs verstanden werden, wo auch Wissensteilung durch Teamarbeit und Interessensgruppen hinzukämen. Im Folgenden soll jedoch vor allem das Abspeichern am Projektende (oder am...
Allein im vergangenen Jahr haben Menschen und Maschinen so viele Daten produziert wie in der gesamten Menschheitsgeschichte zuvor. Täglich kommen 2,5 Exabytes hinzu und das Volumen neu anfallender Daten verdoppelt sich alle zwei Jahre, sagen Experten. Eigentlich sollten Informationen aus Vertrieb, Einkauf, Marketing, Produktion und vielen anderen Stellen in Unternehmen am besten täglich passend ausgetausc...
Schnell verfügbare und möglichst umfassende Informationen sind ein Essential für langfristig erfolgreiche Bankgeschäfte. Angesichts des umfassenden Wandels in der Bankenwelt und der komplexen gesetzlichen Anforderungen, auf die sich Geldinstitute künftig einzustellen haben, wächst das Erfordernis des Wissensmanagements gerade auch für kleinere und mittelständische Banken....
Gegen Wissensmanagement wird oftmals eingewendet, es sei zu teuer, zu zeitaufwendig und es scheitere letztlich an der notwendigen Teilnahmemotivation der Mitarbeiter. Außerdem setze es eine hierarchiefreie Unternehmenskultur voraus, die in vielen Betrieben nur schwer realisierbar sei. Integriert man das Wissensmanagement jedoch funktional in die Organisation eines Betriebes, so entsteht eine gemeinsame Wis...
Die Bevölkerung hierzulande wird immer älter. Das ist auch für die öffentliche Verwaltung eine Herausforderung, denn zahlreiche Mitarbeiter scheiden altersbedingt aus und nicht immer können freigewordene Stellen problemlos neu besetzt werden. Um zu verhindern, dass Verwaltungen mit dem Personal auch ein gewaltiges Maß an Know-how verlieren, wird effektives Wissensmanagement immer wichtiger. Die Berlin...
In jedem Unternehmen gibt es erfolgskritisches Wissen, das nicht verloren gehen darf, wenn das Unternehmen auch künftig erfolgreich arbeiten möchte. Dieses Wissen ist oft personengebunden. Also stellt ein Abwandern oder Ausscheiden der Wissensträger ein operatives Risiko dar. Dieses Risiko einer Wissenserosion wird sich in den kommenden Jahren in vielen Unternehmen erhöhen, denn aufgrund der Altersstruk...