2017/4 | Titelthema | Wissenssicherung

Erfahrungswissen sichern, aber wie?

von Nicole Lehnert

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Die Informationsflut wächst unaufhaltsam. Gleichzeitig sinkt die Halbwertzeit von Wissen. Unternehmen – und ihre Mitarbeiter – benötigen daher permanent neue Impulse von außen, um up-to-date zu bleiben. Nur so wird es möglich, mit dem Markt Schritt zu halten, Prozesse zu verbessern und neue Produkte oder Dienstleistungen zu kreieren. Doch bei allem Neuen darf man das Alte nicht aus dem Blick verlieren. Das gilt speziell für das über Jahre hinweg erworbene Erfahrungswissen, das in den Köpfen der Mitarbeiter schlummert. Es gehört zum wertvollsten Gut der Unternehmen und gilt als größter Wettbewerbsvorteil. Schätzungen zufolge beläuft sich der Anteil von Wissen an der Gesamtwertschöpfung in vielen Unternehmen derzeit auf 60 Prozent und mehr. Tendenz weiter steigend. Das Bewusstsein für die immense Bedeutung von Wissen ist also durchaus vorhanden. Dennoch droht der Erfahrungsschatz derzeit unwiederbringlich wegzubrechen. Grund dafür ist der demografische Wandel.

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