2015/7 | Titelthema | Digitale Transformation

Digitale Transformation: Modebegriff sucht Sicherheit

von Stephanie Lepski

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Die „digitale Transformation“ ist einer der aktuell weitverbreiteten Modebegriffe. Wirtschaft, Wissenschaft und Politik gebrauchen ihn zu jedem erdenklichen Zeitpunkt – für fast alle Arbeits- und Lebensbereiche. Denn es geht vor allem darum, die digitalen Vorzüge von Industrie 4.0 samt Internet der Menschen, Dienste und Dinge zu postulieren. Einige Beispiele: Die CeBIT-Macher sprachen in diesem Jahr davon, dass sich keine Branche der Digitalisierung entziehen könne: „Wir erleben eine digitale Transformation“, wurde auf den Internet-Seiten propagiert und die Verantwortlichen der IT-Messe sprachen zugleich vom Kunstwort „d!conomy“. „Die digitale Transformation der Industrie bietet Europa enorme Chancen“, stellt die Gemeinschaftsstudie der Beratungsgesellschaft Roland Berger mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fest. Die Bundesregierung spricht von der digitalen Transformation als „eine der zentralen Gestaltungsaufgaben der nächsten Jahre“ und das gerade „für Deutschland als Produktions-Standort“. Und wo Erfolg und Zukunftschancen schlummern, wird sofort ein Preis aus dem Boden gestampft. In diesem Kontext beispielsweise der „Digital Transformation Award“.

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