Virtuelle Vernetzung, digitale Kollaboration - der Wandel hin zur New Work macht verteiltes Arbeiten möglich. Aber wie gut funktioniert die Interaktion "auf Distanz" tatsächlich? In der Regel versuchen Anwenderberichte, Simulationen und Stresstests Antworten auf diese Frage zu finden. Doch angesichts der aktuellen Covid-19-Pandemie und des damit einhergehenden Shutdowns werden die Digitalisierungsstrategien der Unternehmen und ihre IT-Infrastrukturen derzeit - quasi ohne Vorwarnung - auf die Probe gestellt. Weite Teile der Welt arbeiten vom Home-Office aus. Entsprechende Szenarien waren nur in den wenigsten Organisationen vorgesehen, sind nun aber von heute auf morgen zur Realität geworden.
So gab es laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB) bisher lediglich in einem Viertel der Betriebe die Möglichkeit, seinen Job ganz oder teilweise von zu Hause aus zu erledigen. Das heißt im Umkehrschluss: 75 Prozent haben bisher keine entsprechenden Strukturen geschaffen, weil ein solches Szenario überhaupt nicht vorgesehen war. Jetzt müssen sie dringend nach- & umrüsten. Verkehrsminister Andreas Scheuer erwartet daher einen Digitalisierungsschub, der bisher undenkbar gewesen sei. Aktuelle Zahlen von Collaboration-Anbietern wie Slack, Zoom und Teamviewer bestätigen diese Prognose. Die Aktien legten teilweise über 40 Prozent an Wert zu. Ähnlich verhält es sich bei Microsoft: Die Nutzung von Teams soll sich allein in China versechsfacht haben.
Angesichts der derzeitigen Entwicklungen widmet sich die aktuelle Ausgabe von "wissensmanagement - Das Magazin für Digitalisierung, Vernetzung & Collaboration" im Titelthema ab Seite 20 dem Digital Workplace und der Wissensarbeit mit Office 365 & SharePoint. Zudem betrachten wir ab Seite 28 die Google G Suite als mögliche Alternative zu den Microsoft-Produkten.
Da aber nicht nur das Arbeiten, sondern auch der Wissenserwerb derzeit ausschließlich auf Distanz funktioniert, finden Sie im Praxisteil ab Seite 14 ein wissensmanagement-Special zum vernetzten Lernen.
Ich wünsche Ihnen eine wissensintensive Lektüre. Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie gesund!
Ihr Oliver Lehnert
P.S. Covid-19-bedingt erscheint die aktuelle Ausgabe ausschließlich als E-Paper.
Viele Immobilienverwalter halten in ihren internen Workflows und der Kundenkommunikation immer noch an papiergebundenen Prozessen fest - mit allen Nachteilen, die sich daraus ergeben. Die zeigen sich etwa am Beispiel der Rechnungsverarbeitung. Die notwendige Belegprüfung, zum Beispiel durch den Vermögensverwalter eines institutionellen Immobilieninvestors, ist mit Papierbergen kaum kontaktlos realis...
Auf Server Nr. 1 eine E-Mail versenden, mit Tool Nr. 2 ein neues Projekt erfassen und in Software Nr. 3 Rechnungen verwalten - für alle digitalen Prozesse gibt es unterschiedliche Insellösungen. Unternehmen sind sich häufig nicht bewusst, wie zeitaufwändig und kostenintensiv eine derart verteilte Softwarelandschaft ist. Enterprise-Content-Management (ECM)-Systeme arbeiten anders: Intelligent vern...
Hochschullehrende übernehmen eine besondere Verantwortung für die Zukunft in einer digitalisierten Welt. Sie müssen den Studierenden digitale Erfahrungen ermöglichen, auch dann wenn es für sie selbst eine persönliche Herausforderung darstellt. Im Projekt MathEdu Digital an der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd geht es daher um die Identifikation von Barrieren und deren Abbau, aber auc...
In den vergangenen Monaten hat sich eine nie dagewesene Offenheit für neue Arbeitsweisen, Homeoffice und Remote Work etabliert. Was viele Arbeitnehmer freut, bedeutet für Unternehmen und IT-Verantwortliche jedoch eine echte Herausforderung: Mitarbeitern sicheren Zugang zu Dokumenten, Daten und Applikationen bieten sowie eine enge Zusammenarbeit und effiziente Prozesse auch remote ermöglichen. Moder...
Im Kundendienst und im Marketing haben Chatbots ihren Platz gefunden. Noch kaum bekannt ist ihr Potenzial aber in der Wissensvermittlung. Mit Chatbots lässt sich Wissen kurz, mobil und interaktiv weitergeben. Kurz: Sie treffen den Zeitgeist und holen Anwender dort ab, wo sie sind: beim Messaging. Ohne neue App lassen sich so beispielsweise neue Mitarbeiter in einen Betrieb einführen, Awareness-Kampa...
Daten gelten schon seit längerem als das neue Gold. Doch Unmengen an Informationen lediglich zu erheben und zu speichern, genügt noch lange nicht. Um von ihrem Datenfundus gewinnbringend zu profitieren, müssen Unternehmen ihre Bestandsinformationen konsolidieren und auswerten, um aus den gewonnenen Erkenntnissen die richtigen Entscheidungen ableiten und systematisieren zu können. In diesem Kontext...
Je vernetzter die Strukturen in Unternehmen und je komplexer ihre Problemlösungen sind, umso größer ist der Bedarf an bereichs- und oft sogar unternehmensübergreifender Abstimmung und Kooperation. Entsprechend viele Workshops und Meetings fanden zumindest bis zum Ausbruch der Corona-Krise in den Unternehmen statt; zudem Kick-offs und Tagungen, an denen oft Hunderte und zuweilen sogar Tausende von ...
Heimarbeit & Co. sind in diesem Jahr ein Treiber für digitale Kommunikation und Zusammenarbeit gewesen: Laut Bitkom geben 43 Prozent der Beschäftigten an, dass im Zuge der Corona-Krise ihre Homeoffice-Möglichkeiten ausgeweitet wurden. Zahlreiche neue Tools rund um die Themen Videokonferenz, Chat, Dateiaustausch & Co. wurden dabei für die Mitarbeitenden bereitgestellt. Die Infrastruktur run...
Das Magazin für Digitalisierung, Vernetzung & Collaboration
Cookie Einstellungen
Wir verwenden Cookies, um Ihre Erfahrung zu verbessern. Wählen Sie aus, welche Cookies Sie zulassen möchten. Sie können Ihre Auswahl jederzeit in unserer Datenschutzerklärung ändern.