Umsatz, Rendite, Wachstum – routiniert erhebt jedes Unternehmen diese Kennzahlen. Valide Daten über das Wissen von Mitarbeitern, die Erfolgsfaktoren der Organisation oder die Beziehungen zu Kunden zu generieren, gestaltet sich schwieriger. Der Ansatz der Balanced Scorecard ermöglicht eine Kombination ökonomischer Kenngrößen und verschiedener Perspektiven. Für einen umfassenden Erkenntnisgewinn erweist sich die Erweiterung des Ansatzes durch eine Wissensbilanz als sinnvoll, um die Mitarbeiterperspektive in der Balanced Scorecard mit weiteren Daten zu unterfüttern.
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Eines der wichtigsten Themen in der Diskussion um Wissensmanagement ist die Bewertung des Wissens bzw. des Wissenskapitals eines Unternehmens. Werkzeuge zur Bewertung und Bilanzierung des Wissenskapitals sind bereits in vielfältiger Weise entwickelt worden. Viele dieser Ansätze beruhen letztlich auf der Anwendung der Balanced Scorecard (BSC). Dazu müssen aus dem im Unternehmen angewendeten Wissensmanagem...
Der Geschäftserfolg hängt maßgeblich vom verfügbaren Know-how ab. Dabei beschreibt das Know-how vielmehr als das Wissen der Mitarbeiter sowie deren Fähigkeiten, dieses für die Unternehmensziele einzusetzen. Es umfasst neben Organisationsstrukturen und -prozessen auch die Beziehungen zu Investoren, Lieferanten und Kunden. Mit diesem „intellektuellen Kapital“ eines Unternehmens befasst sich auch das...
Im Zuge der Diskussion um den hohen Stellenwert und die Wettbewerbsrelevanz von Wissen hat das Thema Wissensmanagement in Unternehmen und anderen Organisationen eine zunehmende Einbeziehung in die Prozesse des strategischen Managements erfahren. Unter diesem Blickwinkel stellt sich auch vermehrt die Frage nach dem Wissenscontrolling bzw. nach der Bewertung der Effektivität und Effizienz von Aktivitä...
Blogs sind heute als Kommunikationsmedium akzeptiert und auch in der Geschäftswelt immer mehr verbreitet. Wie anderenorts auch, stellt sich beim Bloggen im geschäftlichen Kontext jedoch schnell die Frage nach der Rentabilität oder dem Erfolg des Blogs. Ein auf der Balanced-Scorecard-Methodik beruhendes System soll helfen, diese Frage zu beantworten....
Bildungseinrichtungen stellen zweifelsohne eine der wissensintensivsten Organisationen dar, da ihr Geschäftszweck die Produktion von Wissen ist. Gleichzeitig unterscheiden sich Hochschulen in vielen Bereichen von privatwirtschaftlichen Unternehmen. So ist hier zum Beispiel die Verbesserung der Lehre zur Steigerung der Absolventenzahlen im Fokus, dort Gewinnsteigerung....
Die Entwicklung der Wissensbilanzierung in Deutschland schreitet vorwärts: Die neuen Funktionen der verbesserten Wissensbilanz-Toolbox 2.0 und die aktuellen Weiterentwicklungen sollen Unternehmen noch stärker dabei unterstützen, ihr Intellektuelles Kapital gezielt zu bewerten und nachhaltig zu steuern. Im Folgenden stehen insbesondere die Themen der gezielten Strategieentwicklung und der kontinuierlichen...
Es ist unbestritten, dass Stakeholder das intellektuelle Kapital als Bewertungskriterium entdeckt haben und eine Offenlegung dieser weichen Werte fordern, die objektive Vergleiche zulässt. Die dadurch entstehende Kontroverse zwischen der Geheimhaltung sensibler IC-Daten und einer gezielten Stakeholder-Kommunikation sowie die Komplexität, für unterschiedlichste Wissensstrukturen allgemein gültige Bewertu...
Die Balanced Scorecard macht zur Zeit Furore, weil sie Lösungen für zwei Kernprobleme von Unternehmen anbietet: Sie erlaubt die Darstellung der Mitarbeiter-, Wissens- und Prozessorientierung erfolgreicher Unternehmen und verknüpft strategische und operative Planung. Die klassischen Controlling-Instrumente hingegen berücksichtigen ausschließlich finanzielle Aspekte und sind vergangenheitsorientiert. Wel...