Die Zukunft ist wie ein Laufband. Wer stehen bleibt, fällt sofort hinten runter. Und das Laufband ist auf superschnell eingestellt. Zudem lauern Ungewissheiten an jeder Ecke. Geopolitische Aktivitäten, der sich dramatisierende Klimawandel und die Neukombination bislang getrennter Technologien und Industrien sorgen für vielerlei Wechselwirkungen, die sich im Vorfeld gar nicht absehen lassen. Jede technologische Verbesserung führt dazu, dass die nächste Verbesserung rascher erreicht werden kann. In einem derart dynamischen, unvorhersehbaren Umfeld ist es unmöglich, im Voraus zu wissen, was funktionieren wird und was nicht. Wer zögerlich wartet, wie sich das Ganze entwickelt, wird nicht schnell genug sein, um die Vorsprünge anderer einzuholen. In diesem Kontext gehören nicht nur Geschäftsmodelle, sondern auch klassische Change-Prozesse auf den Prüfstand.
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Künstliche Intelligenz hält Einzug in immer mehr Unternehmen. Texte entstehen in Sekunden, Informationen werden automatisch zusammengefasst und KI-Agenten übernehmen zunehmend Routineaufgaben. Doch je selbstverständlicher der Einsatz neuer Technologien wird, desto deutlicher zeigt sich: KI allein verändert noch keine Organisation. Der smarte Arbeitsplatz entsteht nicht alleine durch neue Tools, so...
KI-Agenten sind weit mehr als kleine Copiloten, die nur einzelne Arbeitsschritte unterstützen. Sie verfolgen ein konkretes Ziel und entscheiden selbst, wie sie es erreichen, von der automatisierten Prüfung eingehender Bestellungen bis zur Einholung und dem Vergleich von Lieferantenangeboten. Darin liegt einerseits ihr großer Nutzen, andererseits benötigen sie dafür passende Rahmenbedingungen. Denn wäh...
Wissen verschwindet selten plötzlich. Stattdessen geht es meistens leise verloren, wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen, wenn Teams wechseln, wenn Fluktuation steigt oder sich Aufgaben verschieben. Zurück bleiben oft sauber dokumentierte Prozesse - aber nicht unbedingt das Wissen darüber, warum Workflows und einzelne Arbeitsschritte in der Praxis tatsächlich funktionieren. Genau d...
Wer abends in einem Kochportal nach einem veganen Rezept sucht und stattdessen ein Gulasch mit Speck angezeigt bekommt, erlebt ein vertrautes Symptom schlecht gepflegter Metadaten: Jemand hat das Schlagwort „vegan“ vergeben, ohne dessen Bedeutung verbindlich festzulegen. Dasselbe Phänomen begegnet Wissensmanagerinnen und Wissensmanagern in nahezu jeder Organisation – ob bei Vertragsentwürfen, ...
Wer mehr arbeitet, leistet mehr. Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Auch in der aktuellen Debatte über längere Arbeitszeiten und die Rückkehr ins Büro hält sich diese Annahme hartnäckig: Mehr Präsenz soll automatisch zu mehr Produktivität führen. Doch stimmt das tatsächlich? Produktivität hängt weit weniger von der Zahl der Arbeitsstunden oder der physischen Anwesenheit ab als von d...
Wofür lässt sich Künstliche Intelligenz nutzen? Und wie stark wird sie unser Leben und die Arbeitswelt verändern? Viele Antworten darauf sind bislang noch offen. Entsprechend viele Projekte laufen derzeit in Unternehmen, um die Möglichkeiten und Grenzen von KI auszuloten. Glaubt man den aktuellen Veröffentlichungen zum Thema Künstliche Intelligenz, entsteht schnell der Eindruck, dass sich die Ar...
KI-Agenten beantworten im Kundenservice Anfragen, greifen auf personenbezogene Daten zu und sprechen Empfehlungen aus. Für Kunden ist dabei nicht immer erkennbar, ob sie mit einem Menschen oder einer KI kommunizieren. Häufig bleibt auch offen, welche Informationen das System nutzt und wie seine Entscheidungen zustande kommen. Diese Transparenzlücken können das Vertrauen beeinträchtigen. Das zeigt ...
In vielen Unternehmen wird Künstliche Intelligenz noch immer wie ein besonders leistungsfähiges Software-Upgrade behandelt. Man testet Tools, kauft Lizenzen, verteilt Zugänge und hofft, dass Produktivität und Qualität automatisch steigen. Doch genau hier liegt der Denkfehler: KI ist kein Feature und auch kein magischer Knopf, der Prozesse automatisch optimiert. Wer generative KI erfolgreich einset...