Ambidextrie oder "beidhändige" Führung ist in aller Munde. Ein Beispiel ist die Verknüpfung von operativer Effektivität und innovativer Flexibilität: Die Führungspersönlichkeit führt eine Abteilung im Unternehmen und optimiert das Tagesgeschäft kontinuierlich. Zudem arbeitet sie mit dem Team oder ausgewählten Personen an der langfristigen Neuausrichtung, die sich etwa durch die Möglichkeiten einer neuen Software ergibt. Allerdings: Mittlerweile genügt Ambidextrie allein nicht. Gefragt ist das mehrhändige Führen.
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Rund zwei Drittel der Beschäftigten in Deutschland sind mit ihrem Job zufrieden (65 %), rund neun von zehn Beschäftigten fühlen sich sicher in ihrem Job und 60 % halten einen Arbeitgeberwechsel in den nächsten 12 Monaten für unwahrscheinlich. Die aktuelle Studie "Workforce Hopes and Fears 2026" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC Deutschland (PwC) zeigt jedoch auch erste R...
Aufgrund der sich rasch verändernden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen stehen viele Unternehmen vor der Notwendigkeit einer tiefgreifenden Transformation. Entsprechend viele Changeprojekte finden in ihnen statt, doch deren Erfolg bleibt oft hinter den Erwartungen zurück: Neue Systeme werden eingeführt, doch nicht genutzt. Strategien werden verabschiedet, doch nicht gelebt. Struktu...
Wer mehr arbeitet, leistet mehr. Auf den ersten Blick klingt das plausibel. Auch in der aktuellen Debatte über längere Arbeitszeiten und die Rückkehr ins Büro hält sich diese Annahme hartnäckig: Mehr Präsenz soll automatisch zu mehr Produktivität führen. Doch stimmt das tatsächlich? Produktivität hängt weit weniger von der Zahl der Arbeitsstunden oder der physischen Anwesenheit ab als von d...
Viele Organisationen stehen vor einer strategischen Herausforderung, die häufig unterschätzt wird: Mit dem altersbedingten Ausscheiden erfahrener Mitarbeitender geht nicht nur Arbeitskraft verloren, sondern vor allem organisationsspezifisches Erfahrungswissen. Dieses Wissen ist selten dokumentiert. Es steckt in Routinen, situativen Entscheidungen, impliziten Heuristiken und über Jahre entwickelten ...
KI verspricht mehr Effizienz – doch viele Beschäftigte zahlen dafür mit wachsender Unsicherheit. Zwar sparen Nutzerinnen und Nutzer durch KI im Schnitt 1,5 Stunden pro Tag, zugleich wächst die Sorge vor Fehlern, fehlender Kontrolle und persönlichen Konsequenzen. Die GoTo-Studie „The Pulse of Work in 2026“ zeigt, wie tief die Vertrauenslücke inzwischen reicht. Befragt wurden 2.500 Beschäftigte un...
Call-Recording ist zwar kein rechtliches Minenfeld, erfordert aber Sorgfalt. Strafrechtlich müssen sich Unternehmen bei Erkennbarkeit der Aufzeichnung keine Sorgen machen. Datenschutzrechtlich ist - zumindest nach Auffassung der Datenschutzbehörden - eine informierte Einwilligung erforderlich. "Die lässt sich niedrigschwellig gestalten", weiß Dr. Carsten Ulbricht, IT-Rechtsanwalt bei Menold Be...
Künstliche Intelligenz entwickelt sich von einer spezialisierten Technologie zu einer grundlegenden Einflussgröße unternehmerischer Wertschöpfung. Generative KI verändert Wissensarbeit und Kommunikation, KI-Agenten übernehmen zunehmend Aufgaben und Prozessschritte. Mit Physical AI verbindet sich künstliche Intelligenz zudem mit Sensorik, Maschinen und Robotik und kann Entscheidungen unmittelbar in de...
Digitalisierung, KI, Fachkräftemangel und neue Formen der Zusammenarbeit verändern Rollen und Kompetenzanforderungen immer schneller. Was Mitarbeitende heute können müssen, kann morgen schon nicht mehr ausreichen. Unternehmen stehen deshalb vor der Frage, wie sie ihre Beschäftigten kontinuierlich weiterentwickeln und gleichzeitig lernfähig, motiviert und wirksam halten. Klassische Seminare allein grei...