Im November 2018 wurde der ISO Standard ISO 30401 "Knowledge management systems - Requirements" veröffentlicht. ISO 30401 ist ein Management System Standard des Typs A. Die Norm ist damit mit der sehr erfolgreichen Norm für Qualitätsmanagement ISO 9001:2015 vergleichbar. Management System Standards dieses Typs unterliegen einer strengen Entwicklungsprozedur, bei der der State-of-the-Art von internationalen Experten in einem dreijährigen Prozess reflektiert und in so genannte "Requirements" übersetzt wird. In diesem konsensorientierten Verfahren entstehen Dokumente, die sehr generisch sind, weil sie auf alle Organisationsformen und -größen anwendbar und transnational sein müssen. Best Practices oder praktische To-do-Hinweise wird man vergeblich in derartigen ISO-Standards suchen.
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Wissen ist die Ressource der Zukunft. Wissen ist der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Wissen ist das moderne Unternehmensgold. Die Bedeutung unseres immateriellen „Vermögens“ ist allgemein bekannt und wird in Slogans oft und gerne verschlagwortet. Dennoch hat sich die Disziplin Wissensmanagement in der Unternehmenspraxis noch nicht flächendeckend durchgesetzt. Immer wieder wird Wissensmanagement nicht a...
Unternehmen investieren viel in Wissensmanagement: Prozesse werden dokumentiert, Informationen zentral abgelegt und moderne KI-Systeme erleichtern den Zugriff auf Daten. Dennoch bleibt häufig das Gefühl, dass genau das entscheidende Wissen fehlt. Denn die wertvollsten Erkenntnisse stehen selten in Dokumentationen....
Zuckerberg (CEO Meta) tut es. Siemiatkowski (CEO Klarna) tut es. Und auch Khosrowshahi (CEO Uber) tut es. Sie alle lassen mithilfe künstlicher Intelligenz digitale Doppelgänger von sich erstellen. Mitarbeitende oder auch Kunden sollen künftig mit den Doppelgängern von Mark, Sebastian und Dara chatten können. Damit stellen diese CEOs einen neuen, interaktiven Kommunikationskanal zur Verfügung. Doch die...
Digitale Souveränität wird für viele Unternehmen zum strategischen Thema – besonders bei KI. Doch nicht jeder Anwendungsfall macht einen souveränen KI-Stack sinnvoll, und nicht jede Abhängigkeit ist automatisch ein unkalkulierbares Risiko. Bevor Unternehmen investieren, sollten sie deshalb prüfen, welche Workloads besondere Anforderungen stellen, welche Abhängigkeiten tatsächlich kritisch sind und...
Generative KI erreicht zunehmend auch die Werkshallen. Gerade in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie kann sie dazu beitragen, Wissen leichter zugänglich zu machen, Arbeitsanweisungen schneller bereitzustellen und Sprachbarrieren zu überwinden. Damit wird GenAI zu einem wichtigen Produktivitätswerkzeug für Beschäftigte in der Produktion....
Erstmals nutzt laut Bitkom mit 57 Prozent die Mehrheit der deutschen Unternehmen Künstliche Intelligenz. Noch vor einem Jahr waren es gerade einmal 36 Prozent. Die Entwicklung ist rasant - und gleichzeitig von großer Unsicherheit begleitet. So befürchten nach Angaben einer aktuellen GoTo-Studie 83 Prozent der Beschäftigten, dass Fehler beim KI-Einsatz für sie persönlich Konsequenzen haben könnten - b...
Höher, schneller, weiter: Innerhalb weniger Jahre ist Künstliche Intelligenz von einer Zukunftsvision zu einer Schlüsseltechnologie der digitalen Transformation avanciert. Doch mit ihrer zunehmenden Verbreitung verschiebt sich die entscheidende Frage. Es geht längst nicht mehr nur darum, ob KI leistungsfähig genug ist, sondern wie sich sensible Daten schützen, regulatorische Anforderungen einhalten un...
Das Wort „Audit“ kommt aus dem Lateinischen. Es ist abgeleitet vom Verb „audire“ – übersetzt: zuhören. Und Zuhören ist ein wichtiger Bestandteil von Audits, die immer Bestandsaufnahmen eines Ist-Zustandes sind. Dazu geht der Auditor an die Arbeitsplätze, lässt die Mitarbeiter über ihre Arbeit berichten und schaut sich Vorgänge direkt an. Bekannt ist das Instrument Audit v.a...