Personalabgänge durch z.B. Pensionierungen, Reorganisationen und Mitarbeiterfluktuation bergen für Unternehmen wie die Siemens AG immer auch das Risiko, dass Wissen verloren geht. Insbesondere im Finanzbereich mit komplexen Regularien und höchsten Qualitätsansprüchen an die weltweite Buchhaltung und Bilanzierung hat dieser Aspekt große Bedeutung. Positiv ist, dass die Digitalisierung neue Möglichkeiten bietet, relevantes Fachwissen online aufzubereiten und effektiv weiterzugeben. Das ist allerdings nur dann möglich, wenn Mitarbeiter dazu motiviert sind, ihr Wissen mit ihren Kollegen zu teilen. Hier kommt Gamification ins Spiel.
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Digitalisierung, KI, Fachkräftemangel und neue Formen der Zusammenarbeit verändern Rollen und Kompetenzanforderungen immer schneller. Was Mitarbeitende heute können müssen, kann morgen schon nicht mehr ausreichen. Unternehmen stehen deshalb vor der Frage, wie sie ihre Beschäftigten kontinuierlich weiterentwickeln und gleichzeitig lernfähig, motiviert und wirksam halten. Klassische Seminare allein grei...
Bis zum Jahr 2036 gehen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt fast 19,5 Millionen Menschen der Babyboomer-Generation mit den Geburtsjahren 1957 bis 1968 in den Ruhestand. Jährlich scheiden dabei durchschnittlich rund 1,3 Millionen Erwerbstätige aus dem Arbeitsmarkt aus. Dadurch verschärft sich nicht nur der Fachkräftemangel - in Unternehmen droht zugleich ein erheblicher Verlust an Erfahrungs...
Seit mehreren Jahren ist von einer "neuen Arbeitswelt" die Rede, in der sich mehrere Generationen gleichzeitig zurechtfinden sollen. Mit Blick auf die deutsche Gesellschaft wird der demografischen Wandel relativ deutlich. Bezogen auf den Arbeitsmarkt bedeutet das, dass Arbeitnehmende immer älter werden, während jüngere Genrationen - wie die Gen Z - schrittweise auf den Markt drängen. Die ...
Hybrides Arbeiten ist vom Krisenmodus zum Standard geworden. Für viele Wissensarbeitende gehört die durch Homeoffice gewonnene Flexibilität inzwischen zu den beliebtesten Benefits und gilt heute vielerorts als nicht mehr verhandelbar. Gleichzeitig zeigt sich in der Praxis jedoch eine strukturelle Herausforderung: Besonders für junge Talente droht die Freiheit hybrider Arbeit in Isolation umzuschlag...
Die Informationsflut wächst unaufhaltsam. Gleichzeitig sinkt die Halbwertzeit von Wissen. Unternehmen – und ihre Mitarbeiter – benötigen daher permanent neue Impulse von außen, um up-to-date zu bleiben. Nur so wird es möglich, mit dem Markt Schritt zu halten, Prozesse zu verbessern und neue Produkte oder Dienstleistungen zu kreieren. Doch bei allem Neuen darf man das Alte nicht aus dem Blick verlier...
Wenn erfahrene Anlagenfahrer altersbedingt ausscheiden, geht wertvolles Erfahrungswissen verloren – sofern es nicht in historischen Prozessdaten dokumentiert ist. Diese Daten bilden damit das Gedächtnis betrieblicher Systeme. Sie dokumentieren, wie Prozesse in der Vergangenheit funktioniert haben, wo Engpässe auftraten, welche Ressourcen veraltet waren und wie sich äußere Rahmenbedingungen ausgewirkt ...
„Es wird doch alles gebraucht!“ Dieser Stoßseufzer von Experten ist verständlich. Doch was ist dieses „Alles“? Etwas, das schwer zu objektivieren ist. Dafür gibt es im Wissensmanagement das Sprichwort: „Wenn man fünf Wissensmanager in einen Raum setzt, kommen sieben Definitionen von Wissensmanagement heraus.“ [2] Haben Experten unbegrenzten realen oder virtuellen Platz, breiten sie ihr Wisse...
Künstliche Intelligenz hält Einzug in immer mehr Unternehmen. Texte entstehen in Sekunden, Informationen werden automatisch zusammengefasst und KI-Agenten übernehmen zunehmend Routineaufgaben. Doch je selbstverständlicher der Einsatz neuer Technologien wird, desto deutlicher zeigt sich: KI allein verändert noch keine Organisation. Der smarte Arbeitsplatz entsteht nicht alleine durch neue Tools, so...