Fast 50 Jahre ist es her, dass die erste E-Mail verschickt wurde. Seitdem hat sich sowohl die Computer- als auch die Arbeitswelt stark gewandelt. Doch ungeachtet des technologischen Fortschritts, sei es Smartphone oder Tablet, ist die E-Mail nach wie vor DAS Kommunikationsmittel in Unternehmen. Das hat Folgen: Viele Mitarbeiter sehen sich heute mit einer regelrechten E-Mail-Flut konfrontiert. Werden die Mails nicht sofort gelesen und sortiert, sammelt sich binnen kürzester Zeit ein riesiger Berg ungelesener Nachrichten an. Da verwundert es nicht, dass deutsche Arbeitnehmer laut der aktuellen Studie "State of Work" [1] die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit unproduktiven Aufgaben, wie dem Checken beruflicher E-Mails, verschwenden. Im Durchschnitt gehen Unternehmen dadurch rund zwei Arbeitstage pro Woche verloren. Allein übermäßiger Mailverkehr verschlingt 13 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit. Langatmige Meetings (10 Prozent) und Unterbrechungen wegen nicht betriebsnotwendiger Aufgaben (9 Prozent) sind ebenfalls Produktivitätskiller.
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Transdisziplinarität ist wichtig, um komplexe und gesellschaftlich relevante Probleme mit verschiedenen Stakeholdern anzugehen, stellt jedoch für das Wissensmanagement in Projekten eine zusätzliche Herausforderung dar. Dieser Artikel zeigt am Fallbeispiel von Wissensmanagement an der Schnittstelle zweier EU-geförderter Projekte, die Marktbarrieren von klimafreundlichen Gebäudetechnologien untersuchten,...
Unternehmen stehen heute unter erheblichem Transformationsdruck. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, veränderte Marktbedingungen und wirtschaftliche Unsicherheiten erfordern eine kontinuierliche Anpassung von Strategien, Prozessen und Strukturen. Transformation wird dabei häufig als größeres organisatorisches Projekt verstanden – wie z.B. die Einführung neuer Informationssysteme, die Reorg...
In typisch uneffektiven Meetings sitzen die Teilnehmer in mit Tischen und Stühlen üppig ausgestatteten Räumen. Sitzungsleiter und Experten mühen sich mit Präsentationen. Das unvermeidliche „Ich überspringe jetzt mal die nächsten 15 Folien“ aus der seligen Zeit der Overhead-Projektoren hat locker überlebt und natürlich ist die Quantität der Folien immer noch umgekehrt proportional zum Erkenntni...
Generative KI sorgt derzeit für einen beispiellosen Schub bei Texten, Konzepten, Programmcode und Strategiepapieren. Der Output wächst rasant – die tatsächliche Wertschöpfung vieler Unternehmen jedoch nicht. Der Grund dafür ist eine folgenschwere Verwechslung: Wer KI einsetzt, glaubt häufig bereits, den eigenen Wandel voranzutreiben. Tatsächlich beginnt Transformation aber erst dort, wo sich A...
Im Gefolge der digitalen Transformation in Wirtschaft und Gesellschaft verändern sich auch die Anforderungen an die Mitarbeiter der Unternehmen - unter anderem weil die moderne Informations- und Kommunikationstechnik neue Formen der Arbeitsorganisation möglich macht. Deshalb drängen auch häufiger neue Mitbewerber auf den Markt, die die Geschäftsmodelle der etablierten Unternehmen in Frage stellen, wenn...
KI verspricht mehr Effizienz – doch viele Beschäftigte zahlen dafür mit wachsender Unsicherheit. Zwar sparen Nutzerinnen und Nutzer durch KI im Schnitt 1,5 Stunden pro Tag, zugleich wächst die Sorge vor Fehlern, fehlender Kontrolle und persönlichen Konsequenzen. Die GoTo-Studie „The Pulse of Work in 2026“ zeigt, wie tief die Vertrauenslücke inzwischen reicht. Befragt wurden 2.500 Beschäftigte un...
In vielen Unternehmen entsteht derzeit ein neues Missverständnis: Weil künstliche Intelligenz schnell analysiert, formuliert und strukturiert, entsteht der Eindruck, sie könne auch Entscheidungen treffen. Doch genau hier liegt die größte Gefahr. KI-Systeme sind in der Lage, riesige Datenmengen auszuwerten, Muster zu erkennen und Vorschläge zu generieren. Sie berechnen Wahrscheinlichkeiten, vergleiche...
Künstliche Intelligenz hält Einzug in immer mehr Unternehmen. Texte entstehen in Sekunden, Informationen werden automatisch zusammengefasst und KI-Agenten übernehmen zunehmend Routineaufgaben. Doch je selbstverständlicher der Einsatz neuer Technologien wird, desto deutlicher zeigt sich: KI allein verändert noch keine Organisation. Der smarte Arbeitsplatz entsteht nicht alleine durch neue Tools, so...