Fast 50 Jahre ist es her, dass die erste E-Mail verschickt wurde. Seitdem hat sich sowohl die Computer- als auch die Arbeitswelt stark gewandelt. Doch ungeachtet des technologischen Fortschritts, sei es Smartphone oder Tablet, ist die E-Mail nach wie vor DAS Kommunikationsmittel in Unternehmen. Das hat Folgen: Viele Mitarbeiter sehen sich heute mit einer regelrechten E-Mail-Flut konfrontiert. Werden die Mails nicht sofort gelesen und sortiert, sammelt sich binnen kürzester Zeit ein riesiger Berg ungelesener Nachrichten an. Da verwundert es nicht, dass deutsche Arbeitnehmer laut der aktuellen Studie "State of Work" [1] die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit unproduktiven Aufgaben, wie dem Checken beruflicher E-Mails, verschwenden. Im Durchschnitt gehen Unternehmen dadurch rund zwei Arbeitstage pro Woche verloren. Allein übermäßiger Mailverkehr verschlingt 13 Prozent der wöchentlichen Arbeitszeit. Langatmige Meetings (10 Prozent) und Unterbrechungen wegen nicht betriebsnotwendiger Aufgaben (9 Prozent) sind ebenfalls Produktivitätskiller.
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Das Institut für Robotik und Embedded Systems der Technischen Universität München gehört zu den führenden Einrichtungen in diesem Bereich. Wie bei den meisten wissenschaftlichen Institutionen ist auch dort der enge Kontakt zur Wirtschaft ein wichtiges Anliegen. „Häufig werden an der Hochschule sehr interessante Projekte umgesetzt, die am Ende dann doch im Sande verlaufen“, berichtet Martin Eder, D...
Unternehmen stehen heute unter erheblichem Transformationsdruck. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, veränderte Marktbedingungen und wirtschaftliche Unsicherheiten erfordern eine kontinuierliche Anpassung von Strategien, Prozessen und Strukturen. Transformation wird dabei häufig als größeres organisatorisches Projekt verstanden – wie z.B. die Einführung neuer Informationssysteme, die Reorg...
Transdisziplinarität ist wichtig, um komplexe und gesellschaftlich relevante Probleme mit verschiedenen Stakeholdern anzugehen, stellt jedoch für das Wissensmanagement in Projekten eine zusätzliche Herausforderung dar. Dieser Artikel zeigt am Fallbeispiel von Wissensmanagement an der Schnittstelle zweier EU-geförderter Projekte, die Marktbarrieren von klimafreundlichen Gebäudetechnologien untersuchten,...
Ob Unternehmen heute tatsächlich einen realen Mehrwert aus dem Einsatz von KI ziehen, hängt davon ab, wie konsequent gewonnene Erkenntnisse in Entscheidungen und Prozesse integriert werden. KI ist am wirkungsvollsten, wenn sie Informationen im Kontext analysiert und nicht isoliert oder in einzelnen Silos. Ziel ist es, diesen Kontext direkt in die Workflows einzubetten, in denen Entscheidungen g...
Seit mehreren Jahren ist von einer "neuen Arbeitswelt" die Rede, in der sich mehrere Generationen gleichzeitig zurechtfinden sollen. Mit Blick auf die deutsche Gesellschaft wird der demografischen Wandel relativ deutlich. Bezogen auf den Arbeitsmarkt bedeutet das, dass Arbeitnehmende immer älter werden, während jüngere Genrationen - wie die Gen Z - schrittweise auf den Markt drängen. Die ...
In typisch uneffektiven Meetings sitzen die Teilnehmer in mit Tischen und Stühlen üppig ausgestatteten Räumen. Sitzungsleiter und Experten mühen sich mit Präsentationen. Das unvermeidliche „Ich überspringe jetzt mal die nächsten 15 Folien“ aus der seligen Zeit der Overhead-Projektoren hat locker überlebt und natürlich ist die Quantität der Folien immer noch umgekehrt proportional zum Erkenntni...
Der Schiffbau steht vor großen Herausforderungen. Kunden verlangen auf der einen Seite innovative und zuverlässige Produkte zu attraktiven Preisen und auf der anderen Seite höchste Prozesssicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus – also volle Leistung bei möglichst geringem Risiko. Um beides zu gewährleisten und trotzdem wirtschaftlich arbeiten zu können, führt thyssenkrupp Marine Systems â...
KI-Agenten sind weit mehr als kleine Copiloten, die nur einzelne Arbeitsschritte unterstützen. Sie verfolgen ein konkretes Ziel und entscheiden selbst, wie sie es erreichen, von der automatisierten Prüfung eingehender Bestellungen bis zur Einholung und dem Vergleich von Lieferantenangeboten. Darin liegt einerseits ihr großer Nutzen, andererseits benötigen sie dafür passende Rahmenbedingungen. Denn wäh...