Auch in der betrieblichen Weiterbildung ist derzeit scheint angesichts von Kontaktbeschränkungen und Abstandsgeboten ein einfaches "Weiter so!" nicht möglich. Und vielerorts auch gar nicht gewollt, denn wer sich in den vergangenen drei Monaten an Homeoffice und vernetztes Arbeiten gewöhnt hat, der will nicht unbedingt zurück in alte Muster. Freie Zeiteinteilung und Selbstbestimmung gehören zu den großen Mehrwerten von Remote Work, die Arbeitnehmer auch künftig beibehalten wollen. Das heißt: Relevante Wissensnuggets müssen bedarfsgerecht und situationsbedingt abrufbar sein - ohne lange An- und Abreise sowie Hotelübernachtung. Denn das kostet nicht nur wertvolle Zeit und bares Geld, sondern erschwert durch die räumliche Entkoppelung auch den Praxistransfer.
Es gilt folglich, neben neuen Arbeitsformen auch in der betrieblichen Weiterbildung innovative Wege zu beschreiten. Doch die Wahl der richtigen Tools scheint eine Gratwanderung. Für Virtual Reality kam die Pandemie zu früh, konstatierte beispielsweise Christoph Spinger von der Agentur VR Nerds kürzlich in einem Interview mit Spiegel Online - obwohl der Tausch von Mund-Nasen-Schutz gegen VR-Brille unsere Arbeits- & Lernwirklichkeit am besten nachbilden könnte. Lieferprobleme, tradierte Verhaltensmuster und mangelnde Usability sorgen demnach allerdings dafür, dass Virtual Reality (noch) nicht im Mainstream angekommen ist. Immer wichtiger, auch für das betriebliche Lernen, werden hingegen Collaboration-Tools wie Slack, Zoom & Co. Einen Boom erleben zudem Erklärvideos, wie die aktuelle Delphi Studie verrät. Was sich daraus für die Weiterbildungsformate der nächsten Monate und Jahre ableiten lässt, erklären die "Macher" der Studie und weitere Learning-Experten in unserem Smart-Learning-Schwerpunkt ab Seite 24.
Die KI bietet Personen, die im Weiterbildungsbereich tätig sind, schon heute viele Möglichkeiten, ihre Arbeit effektiver, zeitgemäßer und adressatengerechter zu gestalten. Wie und mit welchen Tools ihnen dies gelingt, erläutert die Lernkultur-Beraterin und Trainerausbilderin Sabine Prohaska, Wien, im Fachgespräch mit Christoph Wirl. Er ist Chefredakteur des in Österreich erscheinenden Magazins ...
Das Schweizerische Tropen- und Public Health-Institut (Swiss TPH) ist zur Erfüllung seines Mandats gegenüber seinen Geldgebern auf eine gute interne und externe Zusammenarbeit angewiesen: Gebäude und Arbeitsumgebung, Kultur, Strukturen und Werkzeuge sind darauf ausgerichtet, dass die Mitarbeitenden optimal gemeinsam an Forschungs- und Umsetzungsprojekten arbeiten können. Die Arbeitskultur und -umge...
Aktuell etabliert sich in der Weiterbildungsdebatte ein neuer Begriff: Learnfluencer. Er ist eine Reaktion darauf, dass sich im Zuge der digitalen Transformation der Unternehmen auch deren Lernkultur und Kultur der Zusammenarbeit wandelt....
Wissen managen, Wissen vermitteln, Kompetenz aufbauen - wer kann das besser, wer ist auf diesem Feld erfahrener als eine Universität? Welche Rolle also spielen digitale Technologien für die Wissensvermittlung an einer Hochschule? Besonders ambitioniert positioniert sich die Universität St.Gallen (HSG). Sie sieht sich als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten in Europa und legt großen Wert ...
Fachkräfte müssen sich permanent fit halten für die raschen Umwälzungen unserer Zeit. Daher wird immer mehr hinterfragt, ob man alte Lernschemata nicht verlässt und neue Horizonte erschließt. Denn gerade in Umbruchzeiten wie diesen sucht die Belegschaft in der Geschäftsführung auch einen Förderer, nicht nur einen Leader. Beides ist wichtig. Wie müssen sich demnach Unternehmen aufstellen, wen...
Gar nicht so selten ist bei Innovationen der Zauber der Serendipität mit im Spiel, die Neugierde und einen offenen Blick für Möglichkeiten schließlich belohnt. Zu dieser Innovationskategorie zählen nicht nur Cornflakes, Schneekugeln, Herzschrittmacher, die Mikrowelle und Penicillin, sondern auch die berühmte blaue Pille. Doch muss man warten, bis König Zufall einen beglückt? Oder kann Serendip...
Dateien effizienter im Team bearbeiten, Aufgaben zentral und in Echtzeit steuern und weniger Zeit für Recherche und Analyse großer Informationsmengen verschwenden: Genau das versprechen KI-Tools wie ChatGPT, Notion und NotebookLM. Doch was leisten diese Tools tatsächlich im Arbeitsalltag? Wo liegen ihre konkreten Produktivitäts-Vorteile? Für welche Zielgruppen im Unternehmen und welche konkreten A...
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