Die Zahl ist erschreckend: 77 Prozent der neuen Mitarbeiter gehen an ihrem ersten Arbeitstag früher nach Hause, weil die Firma nicht entsprechend vorbereitet war. Dreiviertel aller Unternehmen, die das US-amerikanische Human Capital Institute im vergangenen Jahr befragt hat, sind auf die Situation nicht vorbereitet. Und fast jeder, der einen Jobwechsel hinter sich hat, wird dem zustimmen. Meistens hakt es an Zugriffsmöglichkeiten zum Intranet oder der Vorgesetzte hat aus aktuellem Anlass plötzlich keine Zeit, um ein erstes Gespräch zu führen. Und die neuen Kollegen stecken sowieso bis zum Hals in Arbeit. Nicht verwunderlich also, wenn dann 15 Prozent der Mitarbeiter nach einem schlechten ersten Tag über Kündigung nachdenken, wie die gleiche Studie hervorbringt. Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels müssen Unternehmen daher schnell und zielgerichtet handeln.
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Wissen, Fachkenntnisse, Innovationsfähigkeit und hohe soziale Kompetenz, insbesondere bei Führungskräften, entwickeln sich zunehmend zu entscheidenden Wettbewerbsfaktoren für viele Unternehmen. Damit steigt der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Gleichzeitig wird der Wettbewerb um diese Mitarbeiter, bedingt durch demografischen Wandel, Globalisierung der Arbeitsmärkte und individuelle Karriereplan...
Die IT-Branche leidet besonders unter dem Fachkräftemangel: Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) beklagten im Juli vergangenen Jahres rund 61.000 fehlende Experten in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)....
Nicht erst seit der Wirtschaftskrise wollen Angestellte und Arbeiter in Europa ihr Wissen mit Weiterbildung erweitern. Dabei sind regionale Unterschiede zu erkennen: Vor allem Süd- und Osteuropäer holen auf. Sie investieren immer mehr Zeit und Geld in ihre persönliche Qualifizierung. Dabei spielt auch E-Learning eine immer wichtigere Rolle....
Fortbildung mit Qualität bedeutet Offenheit beim Lernen. Doch sobald sich die für Fortbildung verantwortlichen Menschen über dieses Thema klar werden, kommt oft das große Zögern, insbesondere wenn Fortbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter entschieden und „eingekauft“ werden sollen: Braucht unser Unternehmen diese Qualifizierungsmaßnahme wirklich? Müssen es so viele Mitarbeiter sein? Und mus...
Wandelt sich der Markt, wandeln sich Produkte – wandeln sich Arbeitsplätze, wandeln sich Anforderungen an Mitarbeiter – wandelt sich ... Die Dynamik des Wandels hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Entwicklungen schreiten rasch voran, Arbeitsplätze verändern sich in immer kürzeren Zyklen. Jetzt liegt es nahe, dass die Unternehmen auf eine Flexibilisierung ihrer Mitarbeiter setzen....
Hire for attitude train for skills – damit formuliert Jack Welch einen Ansatz in der Personalauswahl, der eine klare Priorität auf die Haltung des Kandidaten und seine Passung zum Unternehmen legt. Einzelne Kompetenzen oder Fachwissen treten dagegen in den Hintergrund, sie lassen sich trainieren. Offen bleibt, wie reibungslos so ein Training for Skills funktioniert: Ist jeder Bewerber fähig und auch mot...
Bei einem der Wissensmanagement-Masterstudiengänge, bei denen ich unterrichte, werden die Teilnehmer zu Beginn des ersten Lerntaktes gebeten, ihre Motivation hinsichtlich des Themas Wissensmanagement vor dem Hintergrund ihres konkreten beruflichen Kontextes darzustellen. Vor kurzem war es mit einem neuen Jahrgang mal wieder soweit. Bei Durchsicht der Einreichungen fiel mir auf, dass in diesem Jahr so etwas...
Blended Learning heißt das Zauberwort, wenn es darum geht, dem Akzeptanz-Problem beim elektronischen Lernen zu begegnen. Doch bleiben bei diesem Wechsel zwischen rein elektronischen Lernsequenzen und Präsenzphasen die Flexibilitätsvorteile des E-Learnings weitgehend auf der Strecke. Einen Ausweg aus dem Dilemma zwischen Akzeptanz und Flexibilität bieten Selbstlernzentren. Gute Erfahrungen hat damit das ...