Die Zahl ist erschreckend: 77 Prozent der neuen Mitarbeiter gehen an ihrem ersten Arbeitstag früher nach Hause, weil die Firma nicht entsprechend vorbereitet war. Dreiviertel aller Unternehmen, die das US-amerikanische Human Capital Institute im vergangenen Jahr befragt hat, sind auf die Situation nicht vorbereitet. Und fast jeder, der einen Jobwechsel hinter sich hat, wird dem zustimmen. Meistens hakt es an Zugriffsmöglichkeiten zum Intranet oder der Vorgesetzte hat aus aktuellem Anlass plötzlich keine Zeit, um ein erstes Gespräch zu führen. Und die neuen Kollegen stecken sowieso bis zum Hals in Arbeit. Nicht verwunderlich also, wenn dann 15 Prozent der Mitarbeiter nach einem schlechten ersten Tag über Kündigung nachdenken, wie die gleiche Studie hervorbringt. Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels müssen Unternehmen daher schnell und zielgerichtet handeln.
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Hire for attitude train for skills – damit formuliert Jack Welch einen Ansatz in der Personalauswahl, der eine klare Priorität auf die Haltung des Kandidaten und seine Passung zum Unternehmen legt. Einzelne Kompetenzen oder Fachwissen treten dagegen in den Hintergrund, sie lassen sich trainieren. Offen bleibt, wie reibungslos so ein Training for Skills funktioniert: Ist jeder Bewerber fähig und auch mot...
Viele Führungskräfte begreifen es noch nicht als ihre Aufgabe, die Fähigkeit ihrer Mitarbeiter, neue Aufgaben zu übernehmen, mit System zu entwickeln. Schade! Denn dies würde die Führungskräfte mittelfristig entlasten....
Wer qualifizierten Nachwuchs will, muss sich selbst in Schale werfen: Laut Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) schlägt die demografische Trendwende voll auf den Ausbildungsmarkt durch: „Nicht Lehrstellen, sondern Bewerber sind knapp“, berichtet DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in einem Statement zur Ausbildungsumfrage 2010. Unternehmen sehen ...
Kleine und mittelständische Betriebe haben eine andere Kultur und Struktur als börsennotierte Konzerne. Deshalb müssen sie auch bei der Personalarbeit sowie der Personal- und Organisationsentwicklung andere Wege beschreiten als „die Großen“....
Die Studie „Berufs-Barometer“ der Deutschen Vermögensberatung, die in Zusammenarbeit mit TNS Emnid erstellt wurde, hat ergeben, dass über die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland mit den betrieblichen Fortbildungsmaßnahmen unzufrieden sind. Das ist fatal, weil die Arbeitsunzufriedenheit überdies die Motivation schmälert und die Arbeitsproduktivität senkt. Das heißt: Wer jetzt in die Köpfe sei...
Gute Mitarbeiter zu finden, war schon immer eine Kunst. Mit den in den nächsten zehn Jahren drastisch wachsenden Effekten der sich umdrehenden Alterspyramide wird daraus aber mit zunehmender Schärfe der „Kampf um die Besten“. Unternehmen müssen sich herausputzen, um als attraktiver Arbeitgeber dazustehen und von der deutlich knapper werdenden Ressource „junge Mitarbeiter mit hohem Pote...
Werden Führungskräfte von der Konkurrenz abgeworben, scheiden Manager altersbedingt aus oder verändern angepasste Geschäftsprozesse die interne Hierarchie-Struktur, stehen Unternehmen oft vor einschneidenden Problemen: Bei der Suche und Auswahl neuer Kompetenzträger können mittelständische Personalabteilungen meist nur Notfallhilfe leisten. Denn die Unternehmensstrategie integriert selten klare Mode...
Obwohl der „Generationenvertrag“ in aller Munde ist, meint man damit in der Regel die sozialpolitische Ausführung. Nicht so Eberhard Röhrer. Der ehemalige Manager und heutige Unternehmensberater hat die betriebswirtschaftliche Relevanz erkannt. Im folgenden Artikel erläutert er, wie und warum Unternehmen profitieren, denen es gelingt Berufsanfänger und ältere Mitarbeiter zu solidarisieren....