Die Zahl ist erschreckend: 77 Prozent der neuen Mitarbeiter gehen an ihrem ersten Arbeitstag früher nach Hause, weil die Firma nicht entsprechend vorbereitet war. Dreiviertel aller Unternehmen, die das US-amerikanische Human Capital Institute im vergangenen Jahr befragt hat, sind auf die Situation nicht vorbereitet. Und fast jeder, der einen Jobwechsel hinter sich hat, wird dem zustimmen. Meistens hakt es an Zugriffsmöglichkeiten zum Intranet oder der Vorgesetzte hat aus aktuellem Anlass plötzlich keine Zeit, um ein erstes Gespräch zu führen. Und die neuen Kollegen stecken sowieso bis zum Hals in Arbeit. Nicht verwunderlich also, wenn dann 15 Prozent der Mitarbeiter nach einem schlechten ersten Tag über Kündigung nachdenken, wie die gleiche Studie hervorbringt. Gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Fachkräftemangels müssen Unternehmen daher schnell und zielgerichtet handeln.
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Hire for attitude train for skills – damit formuliert Jack Welch einen Ansatz in der Personalauswahl, der eine klare Priorität auf die Haltung des Kandidaten und seine Passung zum Unternehmen legt. Einzelne Kompetenzen oder Fachwissen treten dagegen in den Hintergrund, sie lassen sich trainieren. Offen bleibt, wie reibungslos so ein Training for Skills funktioniert: Ist jeder Bewerber fähig und auch mot...
Kurzarbeit, Lohnkürzungen und Stellenabbau – so versuchen Unternehmen der Wirtschaftskrise Herr zu werden. Auch Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung werden in solchen Zeiten schnell geopfert. Die Folge: große Verunsicherung und Skepsis bei den Angestellten, was sich langfristig negativ auf den Unternehmenserfolg auswirken kann....
Nicht erst seit der Wirtschaftskrise wollen Angestellte und Arbeiter in Europa ihr Wissen mit Weiterbildung erweitern. Dabei sind regionale Unterschiede zu erkennen: Vor allem Süd- und Osteuropäer holen auf. Sie investieren immer mehr Zeit und Geld in ihre persönliche Qualifizierung. Dabei spielt auch E-Learning eine immer wichtigere Rolle....
Zeitlich, örtlich und inhaltlich flexibel – so lassen sich die neuen virtuellen Lernumgebungen beschreiben, die unseren Alltag erobern und das Bildungswesen nachhaltig verändern. Schulen, Universitäten und Unternehmen öffnen sich immer stärker für digitale Lernformen, unterstützt durch Web-2.0-Funktionalitäten, um mit den Bedürfnissen der Lernenden mitzuhalten. Möglich machen das neue Technologi...
Wandelt sich der Markt, wandeln sich Produkte – wandeln sich Arbeitsplätze, wandeln sich Anforderungen an Mitarbeiter – wandelt sich ... Die Dynamik des Wandels hat in den vergangenen Jahren enorm zugenommen. Entwicklungen schreiten rasch voran, Arbeitsplätze verändern sich in immer kürzeren Zyklen. Jetzt liegt es nahe, dass die Unternehmen auf eine Flexibilisierung ihrer Mitarbeiter setzen....
Weiterbildungs- und Trainingsmaßnahmen fallen in wirtschaftlich schwierigen Zeiten schnell dem Rotstift zum Opfer. Andererseits akzeptiert jeder, dass Mitarbeiter ihre Kompetenzen weiterentwickeln müssen, will das Unternehmen Gegenwart bewältigen und Zukunft gestalten. Den „Rotstiftlern“ muss der argumentative Wind aus den Segeln genommen werden, indem die Notwendigkeit von effektiven Lernpr...
Unternehmen investieren Milliardenbeträge in die betriebliche Weiterbildung – nicht immer mit dem gewünschten Erfolg. Damit sich die Investitionen nicht zum reinen Kostenfaktor entwickeln, muss das Geld zielgenau eingesetzt werden. Neun Thesen zeigen, was Unternehmen tun sollten, damit Weiterbildung zu einem Wettbewerbsvorteil führt....
Selbstorganisierte und kollaborative Lernprozesse werden zukünftig noch stärker das betriebliche Lernen bestimmen. Schon heute experimentieren Unternehmen mit Lernen-2.0-Formaten. Konzerne wie die Deutsche Telekom AG, Credit Suisse und IBM nutzen insbesondere Un-Konferenzen wie Barcamps seit Jahren sehr erfolgreich für ihr betriebliches Bildungsmanagement. Doch auch KMU können von diesem aus berufspäda...