Wirtschaftsranking: E-Learning-Branche weiter im Aufwind

Die deutschen E-Learning-Dienstleister haben im vergangenen Jahr rund fünf Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der diesjährigen Hochrechnung, die das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung im Rahmen seiner jährlichen Branchenerhebung zur deutschen E-Learning-Wirtschaft ermittelt hat. 37 der führenden E-Learning-Dienstleister haben dafür ihre Daten, Zahlen und Fakten der vergangenen zwei Jahre, also aus 2009 und 2010, offengelegt. Wie in den Vorjahren hat das MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung (Essen/Berlin) anhand dieser Angaben das Marktvolumen und die Mitarbeiterzahlen der Branche hochgerechnet, die Umsatzanteile der wichtigsten E-Learning-Geschäftsfelder ermittelt, die jeweiligen Entwicklungen analysiert und letztendlich die umsatzstärksten deutschen E-Learning-Firmen gerankt.

Die geschätzt 250 Unternehmen der deutschen E-Learning-Branche haben im Jahr 2010 hochgerechnet rund 348 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet – das sind abermals gut fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatzzuwachs der E-Learning-Wirtschaft liegt damit noch deutlich über der Wachstumsrate der Gesamtwirtschaft in Deutschland für das Jahr 2010. Diese positiven Entwicklungen setzen sich auch am Arbeitsmarkt für ELearning-Fachkräfte weiter fort: Etwa 5.000 Festangestellte und ca. 2.000 Freiberufler waren im Jahr 2010 in deutschen E-Learning-Unternehmen beschäftigt. Unter den einzelnen E-Learning-Geschäftsfeldern machen die „Erstellung von digitalen Lerninhalten“ sowie der „Verkauf bzw. die Vermietung von Tools für E-Learning und Wissensmanagement“ nach wie vor die größten Umsatzanteile aus.

Die Spitze des Rankings der umsatzstärksten deutschen E-Learning-Unternehmen zeichnet sich in diesem Jahr durch Kontinuität aus. So sind in den „Top 10“ mit einer Ausnahme dieselben Firmen vertreten wie beim vergangenen Ranking – wie immer mit leichten Verschiebungen nach oben oder unten.

Die vollständigen Ergebnisse der Markterhebungen aus den Jahren 2008 bis 2011 – mit Hinweisen zu den Teilnahme- und Hochrechnungsverfahren – sind jeweils als „MMB-Branchenmonitor“ veröffentlicht worden und können kostenlos heruntergeladen werden.

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