Von der Informations- zur Serviceplattform: Wie Kliniken mit ihrer Online-Kommunikation punkten

Online-Chat bei Versicherungen oder Terminvereinbarungen im Bürgeramt per Online-Terminkalender. In anderen Branchen sind Online-Services weder ein Fremdwort noch stecken diese in den Kinderschuhen. Betrachtet man aber das Online-Service-Angebot von deutschen Krankenhäusern sehen diese eher mau aus. Dabei informieren sich bereits über 60 Prozent der Deutschen im Internet über Gesundheit und Medizin und das mit steigendem Interesse an Online-Services: Ob Stationsaufnahme, Therapieformen, Terminvereinbarungen beim Röntgen oder dem Chefarzt, Anmeldung zur Geburt oder zu Präventionskursen - Krankenhäusern stünden mittlerweile eine Vielzahl an Möglichkeiten für die Patienteninteraktion zur Verfügung, die noch nicht zur Anwendung kommen, allerdings gerne von Patienten genutzt werden würden.

Auch das Newsletter-Marketing, in dem Patienten vor und nach dem Aufenthalt über das Krankenhaus, die Station oder die bevorstehende Behandlung informiert werden könnten, bietet großes Potential, um nicht nur zu informieren, sondern die Patienten vor allem mit ihren Services zu überzeugen und im Bedarfsfall zur bevorzugten Anlaufstelle zu werden. Diese Chancen sollten Kliniken nicht ungenutzt lassen, um auch im Wettbewerb Punkte gegenüber der Konkurrenz zu sammeln. Dabei können bereits kleine Aktionen den Sprung nach vorne bedeuten: Professionell, übersichtlich und ansprechend gestaltet – das sind entscheidende Kriterien für die Wirksamkeit einer Klinik-Webseite. Zwar ist bei vielen Klinikentscheidern das Bewusstsein vorhanden, dass eine Webseite wichtig ist, leider sind die digitalen Aushängeschilder aber meist noch von innen nach außen gedacht und nicht zielgruppen- oder gar serviceorientiert. Während die Art und Weise der Kommunikation in Praxen und Kliniken seit Jahrzehnten fast unverändert ist, nutzen Patienten vor und nach dem Arztbesuch alle Möglichkeiten der Online-Medizin. Zum anderen kann ein Relaunch aber auch eine Steigerung der Erträge, wenn die Patientenzahlen sich erhöhen und möglicherweise Kosten eingespart werden können, mit sich bringen.

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