Swiss eLearning Conference: Workplace Learning – Wettbewerbsfähigkeit durch Kompetenzentwicklung

Businessorientiert und wissenschaftlich fundiert – so vermittelt die Swiss eLearning Conference am 5. und 6. April 2011 in der Messe Zürich aktuelle Technologien, Prozesse und Erfahrungen für die berufliche Aus- und Weiterbildung. Parallel zu den Fachmessen Personal Swiss und Swiss Professional Learning zeigen Anbieter und Anwender neuer Lerntechnologien Zukunftsszenarien auf und berichten von gelungenen Umsetzungen. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf „Workplace Learning“.

Eine oft genannte, aber in den meisten Unternehmen kaum umgesetzte Dimension moderner Lernstrategien ist das „arbeitsplatzbezogene Lernen“ oder auch „Workplace Learning“. Da immer mehr Lernaktivitäten direkt am Arbeitsplatz stattfinden, brauchen Weiterbildungsbeauftragte Konzepte für diese Form der Aus- und Weiterbildung. Seitens des Managements gebe es dazu oft nur sehr oberflächliche Vorschläge nach dem Motto „Mitarbeiter sollen am Morgen, am Abend oder am besten in der Freizeit lernen“ und in vielen Fällen sei Lernen am Arbeitsplatz schlicht unmöglich, bemängelt Dr. Daniel Stoller-Schai, Director, Head E-Learning Services bei der UBS AG und Leiter des Fachbeirates der Swiss eLearning Conference (SeLC). Gleichzeitig sei Workplace Learning ein wichtiges Zukunftsthema und benötige organisatorische, technologische und bauliche Anpassungen. In Vorträgen, Diskussionen und Workshops können die Teilnehmer an der zweiten SeLC am 5. und 6. April in Zürich an den Erfahrungen der Experten teilhaben und sich auf den neuesten Stand der Technik bringen lassen. Die Konferenz wendet sich inbesondere an Entscheider und Führungskräfte aus dem Personalmanagement und der beruflichen Aus- und Weiterbildung, E-Learning-Verantwortliche sowie IT-Projektleiter und Geschäftsleitungsmitglieder.

Um der Vernetzung und dem nachhaltigen Lerngewinn Raum zu geben, nähmen Frontalvorträge nur dort Raum ein, wo es um raschen Input aus Praxis und Erfahrung gehe, erklärt Dr. Andreas König, Leiter des Zentrums für Neues Lernen an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften sowie ebenfalls Leiter des Fachbeirats der SeLC, das Konzept. Die SeLC setze dabei auch neue Lerntechnologien und Prozesse ein: „Wir sind die erste Konferenz dieser Art in der Schweiz, die in Echtzeit eine parallele virtuelle Konferenz anbietet, die separat gebucht werden kann.“ Interaktive Formate kommen sowohl im Vorfeld – so zum Beispiel über Twitter und Blogs – als auch bei der Durchführung zum Einsatz: Open Spaces, World Cafés, Workshops und Tutorials bieten vielfältige Interaktions- und Austauschmöglichkeiten.

Mehr unter: www.selc.ch