Smartphones durchdringen den digitalen Alltag – nicht nur bei Digital Natives

Smartphones erlauben es uns, in Situationen online zu sein, in denen früher noch nicht mal an einen Internetzugang zu denken war. Dadurch ist es möglich, digital deutlich intensiver bestimmte Angebote und Aktivitäten zu nutzen. Smartphones fungieren damit quasi als „digitale Intensivierer“. Am stärksten profitieren Suchmaschinen und Informationssuche-Tools sowie soziale Netzwerke von diesem Effekt. Über die Hälfte der Nutzer solcher Dienste gibt an, diese Aktivitäten durch die Möglichkeiten des mobilen Internetzugangs häufiger zu nutzen. Das sind die zentralen Ergebnisse einer von TNS Infratest durchgeführten Studie, für die Anfang des Jahres insgesamt 610 Smartphone-Besitzer persönlich zu ihren mobilen Aktivitäten befragt wurden.

Besonders ausgeprägt ist dieser Effekt bei den Digital Natives (14- bis 29 Jährige). Neben den Recherchen über Suchmaschinen (60 Prozent) ist es vor allem die Nutzung sozialer Netzwerke (66 Prozent), die zu einem Intensivitätssprung führt. Facebook, Twitter & Co. gehören also auch im mobilen Internet zu den Gewinnern. Daneben zählen das Hören von Musik (50 Prozent), Routenplaner (49 Prozent), Gaming (43 Prozent) und das Lesen von Nachrichten (41 Prozent) zu den „Intensivitätsgewinnern“.

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