Semantische Technologien ermöglichen EU-Markt für Video-Clips

Video-Clips zu teilen und an ihrer weiteren Nutzung fair zu verdienen, ist bei intelligenter Nutzung semantischer Technologien möglich. Das zeigt ein europaweites Projekt unter Koordination der MODUL University Vienna.

Dieser gelang es, Vertreter der europäischen Medienindustrie mit dem Ziel zu vereinen, semantische Technologien gemeinsam zu nutzen, weiterzuentwickeln und zu etablieren. Das jetzt finalisierte Projekt demonstriert die Möglichkeiten eines auf semantischer Webtechnologie beruhenden Marktes vor allem an konkreten Erfolgsbeispielen. Neben einer Aufbereitung von E-Learning Videos erfolgte auch eine Integration in das Dashboard von webLyzard, einer führenden europäischen Web Intelligence Plattform.
Digitale Medien wie Fotos, Songs und Videos sind Big-Business. Doch gerade im Video-Bereich sind die Nutzungsmöglichkeiten bei weitem noch nicht ausgereizt. Im Gegensatz zu Bildern und Songs können bei Videos ja bereits Ausschnitte hilfreich und wertvoll sein. Kreativ zusammengefügt, oder eingebettet in neue Inhalte, können sie die Notwendigkeit für teure Neuproduktionen reduzieren und den Inhabern der Nutzungsrechte eine neue Einkommensquelle schaffen. Doch was in der Theorie so gut und lukrativ klingt, scheitert in der Praxis an der Umsetzung innovativer Technologien durch die Industrie, uneinheitlichen Standards und offenen Fragen zum Management der Rechte. Für den gemeinsamen EU-Markt hat sich die MODUL University Vienna als Koordinator eines internationalen Projektes diesem Problem angenommen – und beeindruckend gezeigt, wie es geht.

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