Nachwuchsforschung: Promotionen sollen digitalen Wandel analysieren

Die Digitalisierung hat einen Strukturwandel ausgelöst, der alle Lebensbereiche beeinflusst. Mit dem Programm „Digitaler Fortschritt.NRW? fördert das Wissenschaftsministerium Forschung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern in Bereichen wie IT-Sicherheit, Digitalisierung in der Medizin und der Gesellschaft. Rund zehn Millionen Euro stellt das Land in der aktuellen Förderlinie „Digitale Gesellschaft? in einem Zeitraum von fünf Jahren bereit.

Gefördert werden Forschungsarbeiten, die einen Beitrag zur Sicherung und Stärkung der Demokratie im Kontext der Digitalisierung von Gesellschaft leisten. Beispiele sind Themen wie Online-Identitäten, Prognosemöglichkeiten menschlichen Handelns durch digitale Verknüpfungen oder digitale Souveränität und Bürgerschaftsengagement im digitalen Umfeld. Ziel ist es, den Wandel zu verstehen und so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen nicht nur ökonomisch davon profitieren, sondern auch gesellschaftlich daran teilhaben können.

Die Förderlinie „Digitale Gesellschaft“ umfasst ein standortübergreifendes Graduiertenkolleg mit bis zu 14 Promotionsstellen und einer Koordinierungsstelle (Gesamtvolumen 3,5 Millionen Euro) sowie bis zu sechs Nachwuchsforschungsgruppen (Gesamtvolumen 6 Millionen Euro). Das Graduiertenkolleg ist standortübergreifend und interdisziplinär angelegt. Die Themen werden in Tandemkooperationen zweier Vorhaben bearbeitet. Die Einreichungsfrist für das Graduiertenkolleg und die Nachwuchsforschungsgruppen ist Freitag, 30. Juni 2017.

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