Gefährlicher Trend zur Datenspeicherung

Den schmalen Grat zwischen Erkenntnisgewinn durch umfangreiche Datensammlung und dem bedenkenswerten Trend vieler Unternehmen, große Mengen persönlicher Daten zu speichern, ist Thema im neuen Technology Radar, den das globale Technologie-Unternehmen ThoughtWorks veröffentlicht hat.  Weitere relevante Inhalte sind die Verbindung von „Physical“ und „Digital“, Frühwarnung im Produktionsprozess und der unaufhaltsame Vormarsch von JavaScript.

Der Technology Radar wird bereits im vierten Jahr vom Technical Advisory Board (TAB) von ThoughtWorks erstellt, das aus 20 führenden Experten, die Chief Technology Officer Dr. Rebecca Parsons als ständige Berater zur Seite stehen, besteht. „Gegenwärtig gibt es einen großen Hype um das Konzept von Big Data – und dies einhergehend mit der Auffassung, dass man sämtliche verfügbaren Daten aufnehmen und speichern sollte. Dieser Ansatz wirft ernsthafte Fragen bezüglich der Privatsphäre auf“, kommentiert Chief Scientist Martin Fowler. „Wir verfechten den Ansatz, dass sich Unternehmen ‚Datensparsamkeit’ als Haltung auferlegen und nur das absolute Minimum an persönlichen Daten ihrer Kunden speichern sollten.“ Weitere relevante Inhalte des Technology Radar sind:

  • Verbindung von „Physical“ und „Digital“: Leicht erschwingbare Endgeräte, offene Hardware-Plattformen und neuartige Kommunikations-Protokolle entfernen Computer vom Bildschirm und bringen sie in die Welt um uns, beispielsweise durch die Zunahme von tragbaren Devices.
  • Frühwarnung im Produktionsprozess: Wir erkennen eine Vielzahl neuer Tools und Techniken für Logging, Monitoring, Speicherung und dem Abfragen von Daten.
  • JavaScript ist auf unaufhaltsamem Vormarsch: Das Ökosystem um JavaScript entwickelt sich kontinuierlich weiter, woraus zahlreiche interessante Tools resultieren.

Die neueste Version des Technology Radar steht ab sofort online zum kostenlosen Download bereit.

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