E-Government: Interdisziplinäres Kompetenzzentrum gegründet

Das neu gegründete Nationale E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) positioniert sich als Treiber, Koordinator und Innovator der Verwaltungsmodernisierung und Transformation. Hierzu wird die Zusammenarbeit von Verwaltung, Wissenschaft und Wirtschaft in Deutschland in neuer Form umgesetzt. Getragen wird das Nationale E-Government Kompetenzzentrum von renommierten Experten aus diesen drei Akteursgruppen. Vorsitzender ist Prof. Dr. Helmut Krcmar, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik der Technischen Universität München, gewählt. Anlässlich der Gründungsveranstaltung betont er: „Es ist höchste Zeit, dass sich alle Akteure, die für eine moderne und leistungsfähige Verwaltung in Deutschland einstehen, stärker vernetzen und enger zusammenarbeiten. Das NEGZ schafft dafür wichtige Voraussetzungen – auf nationaler und internationaler Ebene.“

Schon im Jahr 2010 hatte die Arbeitsgruppe 3 des Nationalen IT-Gipfels das Ziel formuliert, ein Nationales E-Government Kompetenzzentrum für eine effektive und effiziente Modernisierung von Staat und Verwaltung zu gründen. Die staatliche Modernisierung durch IKT zur Sicherung der eigenen Zukunftsfähigkeit stellt eine Herausforderung dar, die eine enge Kooperation aller Beteiligten sowie eine optimale Nutzung aller verfügbaren Ressourcen in Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung erfordert. Das Nationale E-Government Kompetenzzentrum (NEGZ) soll die erforderlichen Modernisierungsveränderungen in Staat und Verwaltung unterstützen, um die Potenziale der Informationstechnologie für unsere Gesellschaft im Sinne des E-Governments stärker als bisher zu erschließen und zu nutzen. Hierfür sind vergleichbare Transformationsprozesse in der Verwaltung erforderlich, wie sie in anderen Ländern und in Deutschland in vielen Bereichen der Wirtschaft bereits stattgefunden haben. Das NEGZ wird diese Maßnahmen deutschlandweit, sektor- und verwaltungsebenenübergreifend und interdisziplinär unterstützen. Neben rein verwaltungsinternen Veränderungen geht es maßgeblich auch darum, die richtigen Infrastrukturen zu schaffen, um spürbaren Nutzen für Gesellschaft und auch Wirtschaft zu erzielen.

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