Deutschland fällt in der Browser-Wahl aus der Reihe

1. Platz für Firefox, nur 4. Platz für Google Chrome

Google Chrome wächst fünf Prozentpunkte in einem Jahr, liegt im Juni 2014 bei 31,6 Prozent der Visits und führt den europäischen Browser-Markt mit fast einem von drei Visits an. Nur in Deutschland will der Browser von Google nicht so recht durchstarten. Das hat AT Internet, seit 1995 ein führender Anbieter im Bereich Webanalyse und Online Intelligence, in seinem aktuellen Browser-Barometer vom Juni 2014 festgestellt.

Mit einem Zuwachs von fast vier Prozentpunkten in Frankreich und 6 Punkten in Spanien und dem Vereinigten Königreich von Juni 2013 bis Juni 2014 hat Google Chrome in diesen Ländern Nutzer gewonnen. Nur in Deutschland ist der Google-Browser nicht so beliebt und erzielt selbst bei einem Zuwachs von drei Prozentpunkten lediglich den 4. Platz mit 16,7 Marktanteilen.

In Deutschland ist Firefox mit 35,9 Prozentpunkten Marktanteil die Nr. 1 auf dem Browser-Markt. Im europäischen Durchschnitt verliert Mozillas Firefox 2,1 Prozentpunkte Marktanteil. In Spanien (14,5 Prozent) und England (9,7 Prozent) landet der Fuchs auf Platz vier. In Frankreich hingegen überholte Firefox den stark absteigenden Internet Explorer (um 4,9 Punkte) und ist jetzt mit 22,5 Prozent auf Platz zwei.

Der ehemalige Spitzenreiter Internet Explorer verlor im europäischen Durchschnitt mehr als sechs Prozentpunkte in einem Jahr und liegt im Juni 2014 bei 21,3 Prozent der Visits. In Deutschland  und Spanien belegt er den zweiten Platz, in Frankreich und England landet er auf dem 3. Platz im Ranking der beliebtesten Browser.

Safari, bei dem sich Anfang 2014 ein ungewöhnlicher Einbruch in den europaweiten Nutzerzahlen beobachten ließ, gewinnt im Juni 2014 wieder an Fahrt und bedrängt Firefox. Im Juni 2014 trennten Safari und Firefox nur noch 0,1 Prozentpunkte im Browser-Ranking. Bleibt die Tendenz, ist davon auszugehen, dass sich Safari in den kommenden Monaten in Europa den 3. Platz vor Firefox in Europa sichern wird.

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