Deutsche Entscheidungsträger haben Sicherheitsbedenken bei Cloud-Technologien

Mit 93 Prozent sieht die überwältigende Mehrheit der in Deutschland befragten CIOs (Chief Information Officers) und CFOs (Chief Financial Officers) Bedarf an Cloud-basierten Anwendungen und Infrastrukturen für die digitale Transformation. 59 Prozent geben allerdings an, dass mangelnde Investitionen in Cloud Computing entscheidende digitale Initiativen bremsen. Das ist das Ergebnis einer Studie von Canopy, der Atos Cloud Tochtergesellschaft unterstützt von EMC und VMware. 

Damit liegen die deutschen Befragten im internationalen Trend: 950 CIOs, CFOs und Entscheidungsträger im geschäftlichen Bereich (BDMs) in Deutschland, Großbritannien, den USA, Frankreich und den Niederlanden hat Canopy befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass trotz der reifen Cloud-Technologien noch viele Hürden zu überwinden sind, bis Unternehmen die Cloud wirklich annehmen. Etwa die Hälfte der Entscheidungsträger gibt an, dass Bedenken hinsichtlich Sicherheit (50 Prozent) und Datenschutz (44 Prozent) sie daran hindern, in die Cloud zu investieren. In Deutschland hegen sogar 58 Prozent der Befragten Sicherheits- und 56 Prozent Datenschutzbedenken. Als weitere Gründe führen die deutschen CIOs und CFOs den Schutz geistigen Eigentums (24 Prozent) und die Abhängigkeit von einem Anbieter (22 Prozent) an.

CIOs deutscher Unternehmen sind sich der Gefahren für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit bewusst, wenn die IT nicht einen flexibleren und agileren Ansatz entwickelt. Sie rechnen mit reduzierter Produktivität der Mitarbeiter (21 Prozent), größeren Zeitspannen bei Produkteinführungen (36 Prozent), mangelndem Angebot an neuen Kundenservice-Varianten (24 Prozent), Datendiebstahl (35 Prozent) und Einschränkungen bei der Markteinführung neuer Produkte und Services (23 Prozent).

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