DABEI- Index 2011: Nach wie vor große Innovationswiderstände in Deutschland

Deutschland muss wieder langfristige Werte schaffen, bestehende Pfründe abbauen, die staatliche Regelwut bändigen, verstärkt Innovationen fördern statt Inventionen, eine nationale Innovationskultur etablieren und mehr auf intelligente Imitation setzen. Das sind die Ergebnisse des DABEI-Innovationsklima-Index, den die Deutsche Aktionsgemeinschaft Bildung-Erfindung-Innovation (DABEI) zum zweiten Mal erhoben hat. Insgesamt lautet das Innovations-Motto für Deutschland: Vom „Heureka!“ der Erfinder zum „Hurra!“ des Marktes.

Die wesentlichen Innovationswiderstände liegen in kurzfristigem Wirtschaften, Besitzstandswahrung, zu viel Bürokratie, Angst vor Veränderung und unflexibler Organisation. Innovationsstärken sind dagegen eine gute Infrastruktur, ein hohes Maß an Wissen und Kreativität, kein Werteverfall und niedrige Korruption, ein ausreichendes Patentwesen sowie genügend Markterschließungs-Aktivitäten. Der DABEI-Innovationsklima-Index wird einmal jährlich erhoben, um zwei Kernfragen zu beantworten: Welche Innovationswiderstände existieren in Deutschland? Und wie können diese Widerstände überwunden werden, um das deutsche Innovationspotenzial freizusetzen? Die Antworten zu diesen Fragen hat DABEI sowohl durch eine Online-Umfrage als auch durch Interviews mit namhaften Experten aus dem Umfeld von DABEI erarbeitet. Die Studie wurde in Kooperation mit der Deckert Management Consultants GmbH und dem Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen durchgeführt. Die 32-seitige Studie kann auf der DMC- und der DABEI-Website kostenlos heruntergeladen werden.

Mehr unter: www.deckert-mc.com, www.dabei-ev.de