Connected Life: Deutsche technisch überdurchschnittlich gut ausgestatttet

Die Verbreitung digitaler Geräte hat die Mediennutzung, das Kaufverhalten und den Tagesablauf der Menschen weltweit gravierend verändert. Im Durchschnitt haben die deutschen Befragten 4,9 solcher Geräte und sind damit technisch deutlich besser ausgestattet als der weltweite Durchschnitt (3,2 Geräte). TNS Connected Life erfasst nicht nur die digitalen Spitzenreiter Smartphone, stationärer Computer und Laptop, sondern beispielsweise auch Flachbildfernseher mit und ohne Internetzugang oder den heimische W-LAN-Router. Mit ihren digitalen Devices greifen die Deutschen seltener auf Entertainmentangebote und Social Media zurück als der weltweite Durchschnitt – dafür shoppen sie deutlich mehr online.

Zukunftsfragen sind für viele Konsumenten bereits Gegenwart. Weltweit haben beispielsweise schon 16 Prozent ihr Zuhause so vernetzt, dass sie die Beleuchtung, Temperatur oder Soundsystem von unterwegs aus steuern können. In Deutschland sind es elf Prozent. Das Potenzial für Connected-Home-Anwendungen ist enorm: Weltweit interessieren sich 32 Prozent der Befragten dafür, in Deutschland sind es 28 Prozent. Was die Interaktion mit Marken in sozialen Medien angeht, sind die Deutschen noch zurückhaltender. Während weltweit 40 Prozent der Befragten gerne mit Marken interagieren, sind es in Deutschland bisher 17 Prozent. Beim E-Commerce liegen die deutschen Befragten mit einer wöchentlichen Online-Shopping-Quote von 60 Prozent allerdings deutlich über dem internationalen Durchschnitt. Der gesamte Kaufentscheidungsprozess ist heute sehr stark digital. E-Commerce-Plattformen spielen auf dem gesamten Path to Purchase eine enorme Rolle – Menschen entdecken Produkte hier, vergleichen Marken und Preise, planen ihren Einkauf und entscheiden sich letztlich auch hier für die Produkte.

Für die Studie „Connected Life” führte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen TNS die Befragung mit über 55.000 Interviews unter regelmäßigen Onlinern im Alter zwischen 16 und 65 Jahren durch. Im Befragungszeitraum von März bis April wurden in Deutschland 4.000 Online-Interviews durchgeführt.

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