Benimmregeln 2.0: Über den Umgang im Social Enterprise

Microsoft ist bekannt als Anbieter von IT-Lösungen, die das Arbeiten erleichtern – egal, wo sich die Mitarbeiter eines Unternehmens befinden und wann sie ihre Aufgaben erledigen. Mit dem Start seines Social Enterprise Knigge möchten das Unternehmen Partnern und Unternehmen auch kulturell auf dem Weg in Richtung durchgehender vernetzter Organisation begleiten. „Die Arbeitswelt wandelt sich: Organisationen, die vor allem auf festen Hierarchien basieren, verlieren an Bedeutung“, sagt Dr. Thorsten Hübschen, Business Group Lead Microsoft Office Division. „Stattdessen werden Projekte immer wichtiger. Wer Teams steuern und motivieren kann, ist im Vorteil.“ Ständige Erreichbarkeit und vermeintlicher Dauer-Kommunikationszwang, Teamarbeit bei räumlicher Trennung, aber auch Ablenkungen sind Stressfaktoren, die direkt die Leistungsfähigkeit und damit die Produktivität des Unternehmens beeinflussen können. Führungskräfte und Arbeitnehmer müssen sich diesen Herausforderungen stellen. Gleichzeitig drängen die Mitarbeiter der Unternehmen auf flexible Arbeitsorte und -zeiten. Sie möchten die Geräte und Anwendungen, die sie privat nutzen, auch im Unternehmen einsetzen. Die Consumerization der IT (CoIT) ist längst nicht mehr eine geduldete Ausnahme, sondern eine Regel, die Unternehmen fördern. Für neue Mitarbeitergenerationen ist die Möglichkeit selbst zu bestimmen, wann und wo sie arbeitet, ein wesentlicher Faktor ihrer Karriereplanung. Limitierende Faktoren und statische Arbeitsmodelle werden immer weniger akzeptiert.

Ein Social Enterprise reagiert auf diese veränderten Anforderungen und gestaltet den kulturellen Wandel mit. Es erleichtert seinen Mitarbeiter die interne und externe Kommunikation mit Tools, die eher an soziale Netzwerke als an traditionelle Arbeitswerkzeuge erinnern. „In unseren Projekten wie zuletzt beim Dax-Unternehmen Henkel helfen wir Mitarbeitern und Unternehmen den kulturellen Wandel möglichst reibungslos zu bewältigen“, erläutert Andrew Smith, General Manager Deutschland, Schweiz, Österreich bei Avanade, zum Launch des Social Enterprise Knigge. Wie kommunizieren Mitarbeiter vertrauensvoll, offen und transparent mit Kollegen und Partnern? Wie versorgen sie die Stakeholder eines Projekts mit allen notwendigen Daten, ohne einen Information Overflow zu verursachen? Wie bleiben sie für Kollegen und Partner ansprechbar, ohne dauerhaft erreichbar zu sein? Wie ist das mit dem Duzen und Siezen in der Arbeitswelt 2.0?

„Unsere Benimmregeln für das Social Enterprise machen keine Vorschriften, vielmehr dienen sie als Hilfestellung und bieten Orientierung“, sagt Thorsten Hübschen. „Wer die Regeln für einen freundlichen und produktiven Umgang kennt, kommuniziert selbstverständlich und ohne ständig über den richtigen Kommunikationsstil nachdenken zu müssen. Wer die Medien und Tools eines Social Enterprise kompetent anwendet, weiß, in welcher Situation welcher Kanal der richtige ist. Und wer sich auf seine Kollegen verlassen kann, weil sie sich genauso freundlich und konstruktiv verhalten, wie man selbst, kann auch mit Kritik viel besser umgehen.“

Der Microsoft Social Enterprise Knigge steht ab sofort online zur Verfügung – und folgt dem Trend des Arbeitens von Heute: Er ist von jedem Ort und egal mit welchem Gerät stets erreichbar.

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