3. Wissensmanagement-Tage in Krems

Internationale Wissensmanagement-Konferenz an der Donau-Universität Krems

Die Donau-Universität Krems lädt von 27. bis 28. Mai 2014 zu den dritten Kremser Wissensmanagement-Tagen ein. Unter dem Leitthema „Wissen verändert“ werden aktuelle Perspektiven für das Wissensmanagement diskutiert. Die Konferenz bietet eine Plattform für den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und Praxis sowie eine begleitende Fachausstellung. In der Keynote spricht Prof. Willke von der Zeppelin-Universität über den Weg vom Wissensmanagement zur intelligenten Organisation. 

„Wissen verändert“ – das diesjährige Leitthema der Konferenz betrifft eine häufige Dynamik im Wissensmanagement: Veränderung und das Fördern von Innovationen sind wichtige Anlässe, um sich mit Wissensmanagement auseinanderzusetzen, neben der klassischen Aufgabe des Bewahrens und Teilens vorhandenen Wissens. Die Themen der über 30 Vorträge und Workshops reichen von Praxisberichten aus der Einführung eines Wissensmanagement-Systems über die zielgruppengerechte Gestaltung von Informationen, den Wissenstransfer in Veränderungsprozessen bis hin zu Konzepten für radikale Innovation. Neben den Vorträgen wird auch ausreichend Zeit und Raum für den Erfahrungsaustausch geboten, sei es im Rahmen der Fachausstellung, Connecting Lounge, des World Cafés oder bei der geselligen Abendveranstaltung.

Die Kremser Wissensmanagement-Tage finden bereits das dritte Mal in Zusammenarbeit mit dem Magazin wissensmanagement statt und sind sehr rasch zu einem wichtigen Treffpunkt der deutschsprachigen Community geworden. Die Beiträge der früheren Konferenzen sind als Sammelband erschienen und stehen im Internet zum freien Download bereit.

An der Donau-Universität Krems hat das Thema Wissensmanagement Tradition. Schon seit mehr als zehn Jahren wird der Studiengang „Wissensmanagement“ angeboten. Die Donau-Universität Krems war auch die erste Universität in Österreich, die eine Wissensbilanz veröffentlichte, um die intellektuellen Leistungen ihrer Mitarbeiter transparent darzustellen. Wissen kann man zwar nicht im unmittelbaren Sinne „managen“, es befindet sich ja in den Köpfen der Mitarbeiter. Doch man kann die Randbedingungen im komplexen Zusammenspiel zwischen Organisation, Technik und Mensch entsprechend gestalten, damit Wissen – der „vierte Produktionsfaktor“ in der Informationsgesellschaft – möglichst wirkungsvoll zum Einsatz kommt. Diese Thematik ist für Wirtschaftsunternehmen in ganz ähnlicher Weise relevant wie für Behörden oder Freiwilligenorganisationen.

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