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Zukunftssicherheit durch Skalierbarkeit
Sicherheit und Anpassbarkeit gehen Hand in Hand. Besonders bei Unternehmen, die sich noch im Wachstum befinden, und ihre Ressourcen wirtschaftlich sinnvoll planen müssen. Die Ausgaben dürfen einerseits nicht zu hoch sein, darunter darf die Sicherheit der kritischen Infrastruktur aber nicht leiden.
Moderne Unternehmen setzen daher auf Skalierbarkeit, wenn sie ein Rechenzentrum planen. Dabei hilft ein modularer Aufbau, bei dem Rechenkapazitäten und Speicherplatz erweitert werden können, wenn Bedarf dafür besteht. So bleibt die IT-Infrastruktur übersichtlich und kann effizienter geschützt werden.
Physische und digitale Sicherheit
Die kritischen Infrastrukturen sind das Herzstück jedes Unternehmens. Ohne sie geht nichts, und wenn sie beschädigt wird, können katastrophale wirtschaftliche Folgen entstehen. Besonders, wenn es um den digitalen Bereich geht, wo Kriminelle aus der Ferne verheerende Schäden anrichten können. Hier können die Firmen nicht 10 Jahre in die Zukunft planen, sondern müssen fortlaufend die neuesten Sicherheitsstandards kennen und umsetzen. Auch, weil es vonseiten der EU klare Richtlinien dazu gibt.
Sich nur auf die Abwehr von Cyberkriminalität zu beschränken, wäre aber viel zu kurz gedacht. Denn sowohl die kritische digitale Infrastruktur als auch die IT-Mechanismen, die sie schützen, müssen irgendwo auf physischen Servern betrieben werden. Bei einer Umfrage gaben 89 % der Unternehmen an, einen Ausbau ihrer On-Premise-Infrastruktur zu planen. Viele ziehen einen Teil ihrer ausgelagerten Daten und Workloads aus Cloud-Diensten zurück.
Diese Serverräume wiederum müssen vor physischen Schäden geschützt werden. Sei es vor dem Einbruch und Diebstahl wichtiger Geräte oder Speichermedien durch Kriminelle, oder vor Unfällen. Solche Unfälle könnten unter anderem Wasserschäden durch geplatzte Rohre, Brände durch defekte Kabel oder elektronische Kurzschlüsse sein.
Die physischen Sicherheitsmaßnahmen für diese Fälle sind schon sehr ausgeklügelt und heutige Standards werden auch in den kommenden Jahren Bestand haben. Gerade bei Expansionsplänen über die nächsten Jahre muss eine gleichzeitige Ausweitung des physischen Sicherheitskonzepts aber natürlich direkt mitgedacht werden.
Nachhaltigkeit und Effizienz
Nachhaltigkeit darf bei Unternehmen kein reines Greenwashing sein, sondern sollte ein integraler Bestandteil der Unternehmenskultur sein. Dieser Aspekt sollte auch bei der Planung der kritischen Infrastruktur bedacht werden. Die Infrastruktur darf nicht nur mit maximaler Leistung funktionieren, sondern es sollte dabei so ressourcenschonend wie möglich agiert werden. Es braucht daher eine gute Planung, die das schon Jahre im Voraus berücksichtigt.
Idealerweise sollte Nachhaltigkeit im ehrlichen Interesse der Unternehmen liegen. Doch allein aufgrund der rechtlichen Lage lohnt sich Weitsicht. Die Anforderungen an umweltfreundliche Praktiken werden immer strenger, insbesondere in der EU. Indem Unternehmen hier vorausschauend planen, können sie später erforderlichen Umstellungen und Anpassungen vorbeugen, die schnell zu großen Kostenpunkten werden können. Gleichzeitig sichern sie sich langfristig wettbewerbsfähige Betriebskosten und stärken das Vertrauen von Kunden, Partnern sowie zukunftsorientierten Investoren nachhaltig.
Fazit
Unternehmen benötigen eine klare Vision, um ihre kritische Infrastruktur den Anforderungen entsprechend auf dem neuesten Stand zu halten. Sowohl den eigenen Anforderungen als auch jenen, die von offizieller Seite wie der EU gestellt werden. Moderne Sicherheitskonzepte dürfen digitale Abwehr und physischen Schutz nicht getrennt voneinander betrachten. Der aktuelle Trend zurück zu On-Premise- und Hybrid-Lösungen verdeutlicht zudem, dass maximale Datensouveränität wieder oberste Priorität genießt. Nur wer modular skalierbare IT-Architekturen mit lückenloser Kontrolle über die eigene Hardware verbindet, schafft ein stabiles, krisenfestes Fundament für die digitale Zukunft.