Quer durch alle Bevölkerungsgruppen verwenden 58 Prozent der Menschen in Deutschland KI. "Künstliche Intelligenz hat ein enormes disruptives Potenzial und verändert unseren Alltag und unsere Arbeitswelt in einem Tempo, das viele Menschen verständlicherweise verunsichert", sagt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst. "Das beste Mittel gegen Verunsicherung ist Wissen. Wir brauchen flächendeckende Angebote, mit denen Menschen jeden Alters einen einfachen Zugang zu KI finden, von der Grundschule über die Berufsschule und den Arbeitsplatz bis zur Volkshochschule für Seniorinnen und Senioren. Ein digitaler Graben zwischen Menschen mit und ohne KI darf gar nicht erst entstehen."
KI gehört für viele längst zum Alltag
Wer KI nutzt, hat sie meist tief in den Alltag integriert und zieht überwiegend ein positives Fazit. 76 Prozent der Anwenderinnen und Anwender sagen, KI mache ihr Leben leichter, 59 Prozent finden, sie mache schlauer. Und für 41 Prozent ist KI inzwischen die erste Anlaufstelle in fast allen Fragen. Zugleich fühlt sich aber jeweils rund ein Viertel auch abgehängt (26 Prozent) oder überfordert (26 Prozent). Wer KI bisher nicht nutzt, blickt deutlich kritischer auf die Technologie. Von ihnen fühlen sich 59 Prozent durch KI abgehängt, 57 Prozent sind von ihr überfordert. Auf die Gesamtbevölkerung gerechnet fühlen sich 40 Prozent durch KI abgehängt und 39 Prozent überfordert.
>> Mehr Infos: www.bitkom.org