Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 5 / 2016

Titelthema

Am Anfang war die Idee …

Ideen sind der Stoff, aus dem Innovationen entstehen – und die sind dringend erforderlich, um sich am Markt erfolgreich zu positionieren. Doch wie entstehen Ideen überhaupt? Sind es tatsächlich nur die überraschenden Geistesblitze, die zu zündenden Ideen führen? Oder lassen sich Ideen auch systematisch generieren? Zahlreiche Kreativitätstechniken und Tools aus dem Ideenmanagement versuchen genau das. Aber auch mit Erfolg? Und welche Methoden eignen sich, um eher kleinere Prozessverbesserungengen zu erzielen – und wie geht man vor, wenn man – ganz im Sinne der Glühbirne und Thomas Edison – ganz neue Produkte kreieren möchte? Antworten darauf – und auf die Frage, welche Rolle das neu relativ neue Design Thinking im Innovationsprozess spielt – erhalten Sie in der aktuellen Ausgabe von „wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte“.

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Editorial

Digitale Transformation: Auch Innovationen erfinden sich neu!

von Oliver Lehnert

Vor ziemlich genau einem Jahr kamen führende Innovationsforscher beim Branchentreffen in Budapest zu dem Schluss, das klassische Innovationsmanagement habe ausgedient. Zumindest aus akademischer Sicht. Doch wie sollen Neuerungen künftig entstehen? Vor allem das Schlagwort Design Thinking ist derzeit in aller Munde. Es gilt als revolutionäre Methode auf dem Weg zur Innovation. Doch was macht dieses Vorgehen so bahnbrechend? Worin unterscheidet es sich von bisher Dagewesenem? Und: Wie viel Neues steckt tatsächlich dahinter? Oder ist Design Thinking am Ende „nur“ alter Wein in neuen Schläuchen? Dieser Frage geht Matthias Nolden in seinem Artikel ab Seite 24 nach.

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Praxis Wissensmanagement

Digitalisierung

Ein Digitales Wirtschaftswunder ist möglich – aber kein Selbstläufer!

von Floris van Heijst

Sind die Prognosen für ein Digitales Wirtschaftswunder wirklich so mies? Das jährliche Gutachten der Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) findet deutliche Worte: Deutsche Unternehmen sind in ihren Digitalisierungsaktivitäten im internationalen Vergleich allenfalls Mittelmaß, der Mittelstand hinkt in punkto digitale Innovation weit hinterher und auch die E-Government-Vorhaben deutscher Behörden kommen nicht recht voran. Und die Bundesregierung, wiewohl in der Pflicht für den Ausbau der IT-Infrastruktur im Lande, stellt in dem von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel veröffentlichten Positionspapier „Digitale Strategie“ lakonisch fest: „Deutschland hat kein schnelles Internet.“

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Best Practice

New Communication: Eine Marketingagentur unterwegs in der Mission Wissensmanagement

von Christian Keller

New Communication ist eine inhabergeführte Werbe- und Marketingagentur aus Kiel. Durch die Schnelllebigkeit und die hohe Dynamik der Branche ist ein strukturiertes Wissensmanagement für das Unternehmen und seine 45 Mitarbeiter unabdingbar. Technische Neuerungen entstehen in einem rasanten Rhythmus, die belieferten Branchen sind sehr differenziert und das Produkt-Portfolio ist von immenser Vielfalt und hoher Komplexität geprägt. Wie viele andere Werbeagenturen steht New Communication vor der Herausforderung, unter dem enormen Wettbewerbsdruck immer topaktuell, schnell und innovativ an der Spitze des Marktes zu agieren. Damit das gelingt, implementierte das Unternehmen ein umfassendes Wissensmanagement-System. Das Ziel: Durch Wissensaustausch unter Mitarbeitern, Kunden und Partnern sowie durch ständige Weiterbildung neues Wissen generieren und weitergeben. Gleichzeitig sollte aber genug Raum für Kreativität bleiben, um Produktinnovationen zu fördern.

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Wissenstransfer

Standardisiert, geprüft & freigegeben: Das Unternehmen Meusburger dokumentiert sein Wissen

von Lisa Grefe

Die Meusburger Georg GmbH & Co KG mit Firmenhauptsitz in Wolfurt, Österreich, ist Marktführer im Bereich hochpräziser Normalien. Mehr als 14.000 Kunden weltweit nutzen die Vorteile der Standardisierung und profitieren von der über 50-jährigen Erfahrung in der Bearbeitung von Stahl. Wissen ist dabei ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Daher ist Wissensmanagement bei Meusburger – neben der Standardisierung – fester Bestandteil der Unternehmenskultur. Denn das Unternehmen erfasst, verteilt und nutzt das Know-how nicht nur, sondern entwickelt seine Wissensbasis ständig weiter.

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Krisenmanagement

Erfolgreiches Flüchtlingsmanagement erfordert eine komplexitätsgerechte Wissensbasis

von Prof. Dr. Michael Reiss

Wie gut die Flüchtlingskrise bewältigt wird, hängt nicht nur vom humanitären Engagement ab, sondern auch von der Effektivität und Effizienz der Aktivitäten zur Diagnose von Handlungsbedarfen sowie der Planung und Implementierung von Initiativen – sprich vom Management dieser Herausforderung. Dessen Performance wiederum wird entscheidend von der Wissensbasis bestimmt, mit der Politiker, Berater und Helfer operieren. Die Defizite im Flüchtlingsmanagement dokumentieren die aus der Komplexität der Materie resultierende Schwierigkeit einer informatorischen Fundierung von Maßnahmen.

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Titelthema

Unternehmensentwicklung

Digitale Disruption managen: Wie sich Unternehmen digital neu erfinden können

von Jens-Uwe Meyer

Das Digitalfieber hat die Vorstandsetagen deutscher Unternehmen und Konzerne erfasst. Kaum ein Branchenkongress, kaum eine Top-Managementtagung, auf der nicht die Chancen und Gefahren der Digitalisierung diskutiert werden. Bankvorstände tauschen sich darüber aus, wie sie ihre Kunden künftig online besser beraten können. Die Gesundheitsbranche überlegt, wie sich Daten auf Fitnessarmbändern vom Arzt nutzen lassen. Und Produkte aus unserem Alltag – wie beispielsweise eine Zahnbürste – gehen wie selbstverständlich online. Die Digitalisierung wird die Wirtschaft wie kaum ein anderer Trend der letzten Jahrzehnte radikal verändern.

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Innovationsmanagement

Das ABC des Ideenmanagements

von Prof. Dr. Martin Kaschny

Ideen generieren, weiterentwickeln und für Innovationen nutzen – diesen Kreislauf in Gang zu setzen und permanent am Leben zu halten, ist Aufgabe des organisationalen Ideen- und Innovationsmanagements. Ziel ist es, Prozesse und Produkte zu optimieren oder ganz neu zu definieren. Und zwar in einer Art und Weise, dass alle Mitarbeiter an den positiven Veränderungsprozessen aktiv teilhaben. Innovationskultur und Ideenmanagement sind so miteinander verknüpft, dass mithilfe wechselseitiger Beeinflussung Erfolgschancen bei Innovationen beachtlich gesteigert werden.

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Trends

Wie viel Potenzial steckt in Design Thinking?

von Matthias Nolden

Design Thinking wird als neues kreatives Vorgehen zur Entwicklung von Innovationen gefeiert. Bestandteil des Ansatzes sind dabei nicht nur Methoden, wie bei anderen Kreativitätstechniken, sondern ein kompletter Kreativitätsprozess, der sich an den Nutzerbedürfnissen orientiert und an den Elementen aus der Design-Entwicklung anlehnt. Aber sind Design Thinking und die enthaltenen Elemente wirklich erst- und einmalig? Oder wurde Bekanntes einfach zusammengefasst und mit einem neuen Etikett versehen?

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Dokumentation + Kommunikation

Mittelstand

Wissensmanagement in KMU: Die wichtigsten Erfolgsfaktoren, die größten Stolpersteine

von Timo Gehrlein

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) ist der effektive und effiziente Umgang mit der Ressource Wissen von großer Bedeutung. Sie gelten als flexibel und setzen die nur begrenzt verfügbaren Ressourcen sorgfältig und passgenau ein. Konsequenzen aus unternehmerischen Fehlentscheidungen können sie aber häufig nur bedingt ausgleichen. Gerade für KMU ist es daher erfolgsentscheidend, möglichst viel (Erfahrungs-)Wissen ihrer Mitarbeiter zu bewahren und dauerhaft sowie unabhängig von Person, Zeit und Ort abrufbar zu machen. Viele setzen dabei auf die Einführung von Wissensmanagement-Systemen, wie Expertengruppen, Wikis, Blogs oder Datenbanken. Fast jedes zweite Projekt scheitert jedoch bei bzw. kurz nach der Einführung. Warum ist das so? Und wie lässt sich die Erfolgsquote signifikant steigern?

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Social Media

Datenschutz: Social Media regelkonform nutzen

von Jan Alexander Linxweiler

Die Welt des Web 2.0 und besonders die Social Media stellen Unternehmen immer wieder vor Herausforderungen. Trotz allem basieren Marketing- oder Vertriebsmodelle vielfach darauf, Facebook, Google, Twitter & Co. zu verwenden. Dabei berichten die Medien immer wieder über irritierende Vorfälle von Datenlecks, Datenklau und Datenkauf. Dies verunsichert Unternehmen natürlich, wenn sie Social-Media-Konzepte umsetzen möchten. Denn datenschutzrechtliche Bedenken sind durchaus gerechtfertigt – ist doch vielfach selbst für die Vertragspartner der Networking-Riesen Facebook, Google und Twitter nicht ersichtlich, welche Daten tatsächlich abgefragt, verarbeitet oder weitergegeben werden.

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Advertorial

Rechtliche Aspekte bei der Einführung einer Enterprise-Search-Lösung

von Eduard Daoud

Die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen ermöglicht es, komplexe Entscheidungsprozesse im Unternehmenskontext auf Basis fundierter Informationen nachhaltiger zu gestalten. Das Thema des Wiederfindens von Informationen ist deshalb Bestandteil eines Informationsmanagement-Konzepts für viele Unternehmen geworden. Die Entscheidung für eine Enterprise-Search-Lösung im Rahmen einer Informationsmanagement-Strategie wird von Unternehmen getroffen, um interne Prozesse zu optimieren und zu vereinfachen und sowohl die Mitarbeiter- als auch die Kundenzufriedenheit zu erhöhen. Dabei geht es am Ende um die Erhöhung der Produktivität des ganzen Unternehmens. Der entscheidende Punkt ist die einfache und schnelle Zugänglichkeit der gesuchten Daten für den Mitarbeiter.

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Technische Dokumentation

Die Technische Dokumentation ist am Ende: Ein Paradigmenwechsel muss her!

von Axel Poestges

Folgt man den Ideen von Nikolaj Kondratjew, dann befindet sich die Wirtschaft seit 1990 im fünften, durch Informationstechnik geprägten Zyklus. Gleichwohl gibt es besonders in der klassischen Investitionsgüterindustrie noch immer Unternehmen, bei denen die Technische Dokumentation als Position auf der Versandstückliste geführt wird und als prall mit Papier gefüllter Ordner das Haus verlässt. Geht die Lieferung in ein fremdsprachiges Land, werden die Inhalte mehr schlecht als recht übersetzt und gegebenenfalls grob an die rechtlichen Vorgaben oder sogar die ethisch-kulturellen Rahmenbedingungen angepasst. Das mag in der Vergangenheit und bei weniger komplexen Produkten sowie hoher Fertigungstiefe vertretbar gewesen sein. Bei modernen Produkten, die global angeboten werden, sind an der Herstellung eine Vielzahl verschiedener Wertschöpfungspartner beteiligt. Der Grad der notwendigen und individuellen Kunden- und Marktorientierung zwingt zu einem innovativen Management des relevanten Contents.

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Advertorial

Mein Wissen ist Dein Wissen: Know-how teilen, dokumentieren und bewahren

von Steven Bashford

Die Feststellung, wir lebten in einer Informations- und Wissensgesellschaft, ruft heutzutage kaum noch Widerspruch hervor. Nicht selten sind wir uns aber gar nicht bewusst, wie sehr Wissensarbeit unseren Berufsalltag bestimmt. Auch wenn wir vielleicht nicht von Informations- oder Wissensmanagement sprechen, so verbringen doch viele von uns einen großen Teil der Arbeitszeit mit dem Generieren, Verarbeiten und Teilen von Wissen und Informationen sowie nicht zuletzt mit der Suche nach ihnen. Entscheidend dabei ist vor allem die Frage nach dem Erkenntnisgewinn, denn Daten und Informationen an sich stellen noch keinen Wert dar. Erst das daraus gewonnene Wissen versetzt jemanden in die Lage, Entscheidungen zu treffen und Handlungen auszuführen.

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Human Resources

Wissenstransfer

Wissenstransfer: Abschauen ausdrücklich erwünscht!

von Gavino Wismach

Der Transfer impliziten Wissens ist die Königsdisziplin des Wissensmanagements. Bisher gibt es wenig Konzepte, die sich explizit mit diesem Thema beschäftigen. Im Folgenden wird mit dem Modelllernen nach Bandura ein neuer Lösungsansatz präsentiert. Dabei werden nach einer theoretischen Ableitung auch praktische Ansätze für die Umsetzung im Unternehmen vorgestellt.

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Organisationsstrukturen

Das Shared Service Center „Wissensmanagement“

von Gabriele Vollmar

Nicht erst seit der Revision der DIN ISO 9001 haben Organisationen erkannt, dass der Produktionsfaktor Wissen eine strategische und systematische Bewirtschaftung erfordert. Die letzten Jahre jedoch haben gezeigt, dass es dafür kein Patentrezept gibt: Wie kann Wissensmanagement professionell organisiert werden? Wo ist es aufbauorganisatorisch am besten zu verorten? Wie können spezifische Bedarfe der unterschiedlichen Unternehmensbereiche adressiert werden, ohne sich zu verzetteln? Eine innovative Möglichkeit ist es, Wissensmanagement als Shared Service Center, d. h. als zentrale unterstützende Einheit für die Fachbereiche in der Organisation zu etablieren.

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Lernen & Weiterbilden

Erfolgreicher Wissenstransfer ist (auch) eine Frage der Kultur

von Andreas Lischka

Die moderne Arbeitswelt ist geprägt von international agierenden Projektteams. Folglich kommt es oft vor, dass Menschen aus mehreren Kulturen an einem Tisch sitzen, um Aufgaben für das Unternehmen zu managen. Vor welchen Herausforderungen diese multinationalen Teams stehen, kann man aus Sicht der Kommunikationswissenschaftler erahnen.

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IT-Systeme

Prozessmanagement

Scannen in Geschäftsprozesse – so wird Wissen für alle verfügbar

von Sabine Holocher

Papierberge türmen sich noch immer in den Büros dieser Welt. Die Suche nach bestimmten Informationen gleicht oft der nach der Nadel im Heuhaufen, wertvolles Wissen geht verloren. Je früher und nahtloser daher papierbasierte Informationen in Geschäftsprozesse integriert werden, desto größer ist auch das Potenzial für Verbesserungen und Effizienzsteigerungen in den Abläufen selbst. Scannern kommt hierbei eine wichtige Rolle zu.

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IT-Tools

Intelligentes Input- und Output- Management mit Enterprise Search

von Daniel Fallmann

Digitalisierung ist in vielen Unternehmen ein zentrales Thema. Immer mehr Betriebe digitalisieren ihre Daten, nur stellt sich dieser Vorgang meist schwieriger dar als zunächst angenommen. Die digitalen Informationen wachsen stetig weiter an und es gibt nur wenige Systeme, die mit derart verschiedenartigen Informationen intelligent umgehen können. Was aber tun, um solche Herausforderungen zu meistern? Eine Lösung sind Enterprise-Search-Anwendungen, die ein effizientes und leichtgewichtiges Input- und Output-Management ermöglichen. Sie klassifizieren die Daten schon beim Eintreffen, versuchen die Inhalte bestmöglich zu verstehen, verteilen diese effizient im Unternehmen und stellen sie zielgerecht zur Verfügung.

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Prozessmanagement

Rundum digital – von Input bis Output

von Nicole Körber

Nach einer repräsentativen Umfrage von Bitkom Research setzt bereits jedes vierte Unternehmen auf digitalen Schriftverkehr. Weitere 40 Prozent wollen in Zukunft vermehrt auf digitale Kommunikation umstellen. Davon betroffen ist sowohl die eingehende als auch die ausgehende Post. Auf der Eingangsseite profitieren Unternehmen dabei unter anderem von schnellerer Weiterleitung an die zuständige Abteilung, die wiederum Anfragen, Bestellungen oder auch Rechnungen umgehend bearbeiten kann. Auf der ausgehenden Seite besteht die Möglichkeit einer individuelleren Kommunikation und die Chance, unterschiedliche Kanäle aus einer Quelle zu bedienen. Während der diesjährigen IT & Business erhalten Besucher in Stuttgart das notwendige Rüstzeug, um ihre Prozesse nahtlos – vom Eingang der Dokumente über deren Bearbeitung bis hin zum Ausgang – vollständig abbilden zu können.

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