Artikel-Archiv

wissensmanagement Heft 1 / 2016

Titelthema

Der Mitarbeiter, das wertvollste Gut

Die sich zuspitzende Demografiespirale wirft ihre Schatten voraus: Fachkräfte sind rar, High Potentials heiß begehrt. Der Mitarbeiter hat sich längst als wertvollstes Unternehmensgut entpuppt. Jetzt sind die Unternehmen gefordert, ihr Personal langfristig an sich zu binden. Und – im Idealfall – gleichzeitig auch noch externe Arbeitskräfte auf sich aufmerksam zu machen. Der Weg dahin führt über Employer Branding: Mit maßgeschneiderten Weiterbildungsangeboten, einer attraktiven Karriereplanung, flexiblen Arbeitszeitmodellen und betrieblichem Gesundheitsmanagement sollen sich die Mitarbeiter im Unternehmen so wohl fühlen, dass sie die Konkurrenz abblitzen lassen. Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter ganz neu entdecken und in sie investieren, welche Strategien dabei erfolgreich sind und wo Sackgassen lauern, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von „wissensmanagement – Das Magazin für Führungskräfte“.

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Editorial

Rar, teuer und wertvoll - der Mitarbeiter

von Oliver Lehnert

Arbeit, Boden und Kapital – das waren lange Zeit die Produktionsfaktoren, auf die Industrie und Wirtschaft ihre Erfolge aufbauten. Doch seit geraumer Zeit wird dieses Dreigespann durch eine weitere Größe ergänzt oder sogar teilweise verdrängt: das Wissen. Vor allem das an Personen gebundene implizite Wissen erhält zunehmend wettbewerbsentscheidende Kraft. Vergleicht man Wissen mit anderen Rohstoffen, fällt eines auf: Im Gegensatz zu den wichtigsten Rohstoffen der Industrialisierung, wie Eisenerz, Kohle oder Öl, ist die Ressource Wissen überhaupt nicht knapp. Allein bis zum Jahr 2020 soll sich die weltweite Datenmenge verzehnfachen. Die Kunst besteht darin, die Daten zu Informationen zu verknüpfen und daraus Wissen zu generieren. Und genau an dieser Stelle kommt der Mitarbeiter ins Spiel. Nur ihm ist es möglich, Informationen mit Erfahrungen zu koppeln sodass Wissen entsteht. Im Zuge des demografischen Wandels wird die Mitarbeiterdecke jedoch zunehmend dünner. Die ältere Generation verabschiedet sich nach und nach in den Ruhestand. Die nachfolgenden Generationen können die Lücken zahlenmäßig nicht füllen. Im War for Talents kämpfen die Unternehmen um die besten Köpfe – und das darin enthaltene Wissen.

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Praxis Wissensmanagement

Industrie 4.0

Mensch vs. Maschine: Die deutsche Fertigungsindustrie und die Grenzen der Automatisierung

von Michael Merwart, Berend Denkena

Um im Wettbewerb zu bestehen, müssen deutsche KMU mit spanender Fertigung ein vielfältiges Produktionsprogramm realisieren. Oft handelt es sich um komplexe Bauteile im Rahmen einer Einzelteil- oder Kleinserienfertigung. Um im internationalen Wettbewerb zu bestehen, muss die Produktion schnell und kostengünstig erfolgen – aber auch qualitativ hochwertig. In diesem Zuge sind erfahrene Fachkräfte für den Unternehmenserfolg essentiell. Laut einer Branchenstudie der Zeitschrift Werkstatt und Betrieb sind qualifizierte Mitarbeiter sowie deren Aus- und Weiterbildung für deutsche Zerspanungsbetriebe wichtiger als die Automatisierungstechnik oder eine Komplettbearbeitung. Durch den demografischen Wandel verringert sich aber die absolute Anzahl verfügbarer Fachkräfte. Die Einführung neuer Informationstechnologien vermindert zudem – durch fehlende Bedienerkenntnisse seitens älterer Mitarbeiter – teilweise die Einsatzfähigkeit vorhandener Experten.

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Weiterbildung

Vielfalt nutzen: Diversity Management - wie Integration gelingen kann

von Ronny Fürst

Noch dominiert die Ankunft von Flüchtlingen die Berichterstattung und die öffentliche Wahrnehmung. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen überfüllte Erstaufnahmestellen und derzeit der Familiennachzug. Über die Geflohenen, die bereits ein paar Monate oder Jahre bei uns sind, spricht hingegen kaum jemand. Dabei sind gerade diese Menschen mit großen Herausforderungen konfrontiert, gilt es doch für sie, in Deutschland Fuß zu fassen und sich zu integrieren. „Arbeit und Ausbildung sind die beste Integration“, formulierte der Vizekanzler vor einer Weile im Bundestag. Was als Zitat kurz und knackig erscheint, gleicht in der Praxis eher einer langwierigen Mammut Aufgabe, die es mit vereinten Kräften zu bewältigen gilt. Doch wie gelingt dieser Prozess, so dass er für beide Seiten – das Unternehmen und den Flüchtling als Fachkraft – zufriedenstellend abläuft? Das Zauberwort für Führungskräfte lautet hier: Diversity Management.

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Cloud Computing

Die Cloud lässt sich nicht verbieten – nur besser absichern

von Daniel Wolf

Aktuelle Studien sprechen für sich: Cloud-Dienste wie Office 365, Salesforce oder Dropbox gewinnen zunehmend an Popularität. Schon heute sind in jedem Unternehmen durchschnittlich mehrere hundert Services im Einsatz – zu einem großen Teil ohne das Wissen der IT-Abteilung. Das Problem: Viele Cloud-Dienste eignen sich nicht für die geschäftliche Nutzung, da sie Datenschutz und Unternehmenssicherheit gefährden. Die guten Neuigkeiten: IT-Verantwortliche können Schatten-IT erkennen, genehmigte Services besser absichern und auch die Gefahren der Schwachstelle „Mitarbeiter“ in den Griff bekommen – vorausgesetzt, sie nutzen die richtigen Werkzeuge.

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Titelthema

Wissenstransfer

Drohender Wissensexodus durch Verrentungswellen wider Willen?

von Sebastian Hüppe

Aus den Medien sowie aus politischen Diskursen ist der demografische Wandel mitsamt seinen Auswirkungen auf Gesellschafts- und Wirtschaftssysteme nicht mehr wegzudenken. Er ist in der deutschen Gesellschaft und am Arbeitsmarkt allgegenwärtig und zeigt sich in Form von regionen- und branchenspezifischen Fachkräfteengpässen sowie alternden Belegschaften. Vor einem solchen Hintergrund müssen Betriebe schnell lernen, mit einer durchschnittlich älteren und sich reduzierenden Belegschaft umzugehen. Die durch den demografischen Wandel ausgelösten Altersstrukturverschiebungen werden in naher Zukunft zu einem blockweisen rentenbedingten Ausscheiden von Mitarbeitern führen, wodurch Wissensverluste drohen. Ein kostenintensiver Wissensexodus kann die Folge sein. Die Unternehmensverantwortlichen müssen Maßnahmen entwickeln, damit keine kostenintensiven Wissenslücken entstehen, sondern das erfolgskritische Erfahrungswissen der Mitarbeiter innerbetrieblich konserviert und multipliziert wird.

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Leadership 2.0

Nachhaltig führen: Betriebliches Gesundheitsmanagement bei BMW

von Sarina Keiser, Ute Leopold

Viele Unternehmen spüren bereits die Folgen des demografischen Wandels, unter anderem in Form eines Mangels an jungen Fachkräften, und eines Anstiegs alternder Belegschaften. Die Folge davon sind höhere Krankenstände sowie eine steigende Zahl von Mitarbeitern, die alters- oder verschleißbedingt einen speziellen Arbeitsplatz benötigen oder nur noch eingeschränkt einsetzbar sind. Zugleich wächst der Effizienzdruck, der aufgrund des Wettbewerbs auf den Unternehmen lastet; außerdem der Veränderungs- und Innovationsdruck, da unter anderem der technische Fortschritt im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien neue Problemlösungen und Formen der (Zusammen-)Arbeit ermöglicht und erfordert. Um dem entgegenzuwirken, schult der Autohersteller BMW seine Führungskräfte – damit sie nachhaltig und gesund führen.

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Best Practice

Balance leben: Betriebliches Gesundheitsmanagement bei Schwäbisch Hall

von Stephanie Danhof

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall begegnet dem demografischen Wandel mit verschiedenen strategischen Ansätzen und Maßnahmen. Dazu zählt ein wissenschaftlich fundierter, ganzheitlicher Prozess in der Organisationsentwicklung, der zur dauerhaften Stärkung der Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter beiträgt.

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Anreizsysteme

Total Rewards Management: Bezahlung allein zählt nicht mehr

von Jost Sagasser

Die zunehmende Digitalisierung und der Gesellschaftswandel werden die Arbeitswelt in den nächsten Jahren vollkommen verändern. Manche Experten gehen nach einer aktuellen Studie der Universität St. Gallen, in der die 25 Megatrends der Arbeit untersucht wurden, sogar von der Auflösung der Organisation aus. Dabei sollen sich digitale Fachkräfte in Zukunft mehr den hochspezialisierten, firmenübergreifenden Communities zugehörig fühlen als dem eigenen Unternehmen und Hierarchien ablehnen.

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Veränderungsprozesse

Mitarbeiterorientierung ist die neue Kundenorientierung

von Svenja Dederichs

Die Veränderungen am Arbeitsmarkt sind offensichtlich und erfordern unternehmerisches Handeln. Nur diejenigen, die sich auf die Veränderungen einstellen, werden erfolgreich sein. In der Praxis bedeutet das, dass Unternehmen sich zwar weiterhin am Kunden orientieren sollten, gleichzeitig aber auch intensiv auf die Mitarbeiterbedürfnisse fokussieren müssen. Denn im Zuge des demografischen Wandels wird der Mitarbeiter zum knappen – und damit besonders wertvollen – Gut.

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Dokumentation + Kommunikation

Grundlagen & Theorien

Das richtige Wissen für die richtige Entscheidung

von Christian Julmi, Florian Lindner, Ewald Scherm

In Unternehmen müssen täglich Entscheidungen getroffen werden, verstanden als informationsbeschaffende und -verarbeitende Prozesse. Ihr Ablauf hängt ebenso wie ihr Ergebnis vom Wissen der Entscheider ab. Wer nicht weiß, was in einer Entscheidungssituation wichtig ist, kann keine angemessene Entscheidung treffen. Da Wissen in verschiedenen Formen vorliegen kann, stellt sich die Frage, welchen Einfluss dessen Beschaffenheit darauf hat, wie jemand entscheidet. Im Folgenden werden vier Formen des Wissens unterschieden, die darüber bestimmen, auf welche Art eine Entscheidung getroffen wird.

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Innovationsmanagement

Design Thinking: Kundenbedürfnisse erkennen, erfolgreiche Innovationen entwickeln

von Ingrid Gerstbach

Der Ruf nach Innovationen und kreativen Ideen wird immer lauter, denn in vielen Unternehmen geht die Angst um, den mit Me-too-Produkten und -Dienstleistungen im immer stärker werdenden Verdrängungswettbewerb nicht mehr bestehen zu können. In diesem Kontext sind der Kunde und seine Kaufentscheidungen die wichtigsten Faktoren innerhalb und außerhalb des Unternehmens – aber sie werden durch die Fokussierung auf den Return on Investment und das Erreichen der Geschäftsziele oft beinahe vergessen. Eine echte Alternative dazu, ständig auf die Konkurrenz oder die neueste Marktforschung zu schielen, besteht darin, den Bedarf selbst grundsätzlich vom Kundennutzen her zu analysieren und zu denken. Dafür eignet sich Design Thinking hervorragend.

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Trends

Technologie-Scanning: Der Blick hinter den Horizont

von Günther Schuh, Patrick Kabasci, Toni Drescher

Digitalisierung bietet Unternehmen verschiedener Brachen (Service-Industrie, produzierende Industrie) große Chancen. Sie setzt Unternehmen allerdings bei Fehleinschätzung der Potenziale und Entwicklungen auch großen Gefahren aus: Disruptive Technologien, die sich beispielsweise aus der Digitalisierung entwickeln, können bestehende Geschäftsmodelle wirtschaftlich unrentabel machen und den Absatz bestehender Produkte gefährden. Ein Beispiel dafür ist die Ablösung von Nokia als leitenden Anbieter von Mobiltelefonen durch Smartphone-Hersteller. Das Erkennen und korrekte Bewerten disruptiver Technologien stellt Unternehmen vor große Herausforderungen und ist nur möglich, wenn außerhalb des bestehenden Markt- und Technologiekontexts des Unternehmens gedacht wird. Technologie-Scanning als Teilfunktion der Technologiefrüherkennung ist für das Identifizieren und Bewerten von technologischen Trends außerhalb des Unternehmenskontexts zuständig.

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Human Resources

Weiterbildung

Nachhaltiges Lernen: Wie digital ist die betriebliche Weiterbildung?

von Jeanny Wildi-Yune

Haben Sie schon einmal Methoden der Genom-Datenanalyse genutzt, um daraus Muster für Compliance-Management-Software abzuleiten? Ist Ihnen jemals der Gedanke gekommen, die Erfahrungen aus dem Ebola-Ausbruch für das eigene Krisenmanagement zu nutzen? Oder eine eigene Lerntheorie zu entwickeln – mit einem Medienwissenschaftler als Mentor? Auch wenn das alles nett und spannend klingt, die Antwort lautet wahrscheinlich „Nein“. Für den Arbeitsalltag erscheinen solcherlei Kreativ-Kombinationen einfach zu unrealistisch. Doch das ist ein Irrtum!

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Bildungstransfer

Bildung in Zeiten digitaler Transformation

von Christoph Igel, Rudolf Kast

Die technologische Entwicklung hat sich in der zurückliegenden Dekade als wesentlicher Beschleunigungsfaktor für die Modernisierung und Veränderung von Inhalten, Curricula, Strukturen und Prozessen in Bildungsinstitutionen weltweit erwiesen. Nach einem ersten Hype Ende der 1990er Jahre durch die Erprobung und Implementierung von hypermedialen, dann multimedialen Anwendungen im World Wide Web, wie Web-based Trainings, Content- und Learning-Management-Systeme, stimulieren die breite Nutzung sozialer Netzwerke und die rasante Verbreitung mobiler Endgeräte die Möglichkeiten multimodaler Content-Entwicklung und deren Verfügbarkeit im globalen Kontext. Bildungsinstitutionen wie Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen und auch Qualifizierungsanbieter in und für Unternehmen (Corporate Universities, Human Resource Departments) sind hiervon als Ganzes betroffen: Technologiegestütztes personales Lehren und Lernen, soziales Lernen, ubiquitäres Lernen oder auch das Lehren und Lernen mit intelligent-adaptiven Systemen haben (semi-)virtuelle Bildungsanbieter auf allen Ebenen und in allen Abschnitten des lebenslangen Lernens hervorgebracht, die den breiten Einsatz von Bildungstechnologien und E-Learning als Profilelement ihrer institutionellen Entwicklung ausweisen – oder auch im Einzelfall bewusst darauf verzichten.

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Social Media

Digital, kollaborativ, flexibel: Interne Weiterbildung im Zeitalter von Facebook

von Annika Willers

Neue Entwicklungen wie die Industrie 4.0 fordern Unternehmen und ihre Mitarbeiter heraus, sich fortwährend auf dem neuesten Stand der Dinge zu halten, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Qualifikationen im immer schneller werdenden Rhythmus der Zeit auszubauen. Weiterbildung ist gefragt, aber auch an bestimmte Anforderungen verbunden: So sollte der Arbeitsalltag nicht zusätzlich durch Termine und eine Informationsflut belastet werden, das Wissen muss dauerhaft verfügbar bleiben und Arbeitnehmer wollen aktiv im Prozess mitwirken können. Teamwork ist auch bei der Weiterbildung ein wichtiger Aspekt. Wie lässt sich interne Weiterbildung benutzerfreundlich und nachhaltig gestalten, sodass sie sowohl den Mitarbeitern als auch dem Unternehmen optimal nutzt?

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Wissenszuwachs

MOOCs in Unternehmen - die neue Art des Lernens

von Sascha Grosskopf

Mit Kanada assoziieren die meisten Bären, Ahornsirup, wilde Natur oder Eishockey. Dass das Land auch eines der innovativsten E-Learning-Formate der vergangenen Jahre hervorbrachte, ist hingegen den wenigsten bekannt. 2008 führten die kanadischen E-Learning-Experten Stephen Downes und George Siemens den ersten offenen Online-Kurs durch. Unter dem bezeichnenden Titel „Connectivism and Connective Knowledge“ vernetzte der Kurs über zwölf Wochen hinweg mehr als 2.200 Teilnehmer weltweit. Dabei legten die Teilnehmer ihre Lernziele selbstständig fest und steuerten eigene Inhalte bei – beispielsweise per Blog. Drei Jahre später bot die Standford Universität in den USA in einem ähnlichen Format drei Informatik-Kurse an – der erste Kurs erreichte bereits eine Teilnehmerzahl von 90.000, an den Folgekursen nahmen sogar bis zu 160.000 Personen teil. Dieser Erfolg verhalf dem Format zum endgültigen Durchbruch – 2012 erklärte die New York Times zum „Year of the MOOCs“.

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Lernen & Weiterbilden

TED-Talks: Innovatives Lernen im Videoformat

von Geoffroy De Lestrange

Digitalisierung der Arbeitswelt, weltweiter Wettbewerb zwischen Arbeitskräften statt Unternehmen und der demografische Knick − Unternehmen müssen ihre Weiterbildungs- und Learningkonzepte den neuen Marktbedingungen anpassen. Insbesondere E-Learning-Konzepte, die auf spezifische Einzelaspekte zugeschnitten sind, leisten dabei entscheidende Unterstützung. 2011 haben Unternehmen weltweit 210 Milliarden Dollar für Corporate Learning ausgegeben, rund 20 Prozent davon bereits im Bereich Corporate E-Learning. Mit einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 13 Prozent soll sich der Markt für Corporate-E-Learning bis 2018 sogar verdoppeln. Die Vorteile liegen auf der Hand: E-Learning überträgt die Stärken der Digitalisierung auf das betriebliche Lernen: Transparenz, Vernetzung, Kollaboration, Messbarkeit, Flexibilität und Interaktion. Technologien wie die Cloud ermöglichen zudem einen immer einfacheren (und immer öfter mobilen) Zugang zu Lerninhalten – ein Webbrowser genügt – und liefern die Antwort auf die steigende Nachfrage nach mobil abrufbaren Inhalten.

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IT-Systeme

IT-Sicherheit

IT-Sicherheit: Die wichtigsten Trends 2016

von Sabine Rieth

Wie werden neue Technologien und die sich verschärfende Cyber-Bedrohung Wirtschaft und Öffentliche Hand 2016 beeinflussen? Welche Konsequenzen resultieren daraus für IT-Security-Entscheider? Damit haben sich führende Security Analysten und Consultants von TÜV Rheinland in Deutschland sowie in Großbritannien und den USA befasst. Demnach steht fest: 2016 wird es mehr Angriffe und neue Ziele geben. Die Qualität durch komplexe Attacken seitens bestens ausgerüsteter, top-qualifizierter Angreifer steigt weiter.

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Datenanalyse

Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser: (Daten-)Sicherheit im Einkaufsprozess

von Hans-Willi Jackmuth, Bernd Schindler

Der Einkaufsprozess bietet Unternehmen und seinen Angestellten in der Regel einen relativ großen Spielraum – nicht nur bei der Optimierung der unternehmenseigenen Aufwendungen, sondern häufig auch beim Ausreizen des „Machbaren“. Gesetzliche und interne Regelungen werden bewusst überschritten, wobei Unregelmäßigkeiten oftmals erst bei Hinweisen von außen nachgegangen wird, so dass bis zu einer stichhaltigen Beweislage einige Zeit verstreichen kann. Eine detaillierte Analyse des Einkaufsprozesses kann Risiken sowie die damit verbundenen Fraud-Potenziale aufzeigen und die Notwendigkeit evtl. ergänzender Kontrollen sichtbar machen. Zusätzlich bietet eine betriebliche Analyse mit Fokus auf Fraud enormes Potenzial.

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