Wissen kompakt – Lernen und Weiterbilden

Was und wie: Die zentralen Fragen des Future Learning

von Christian Friedrich

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt. Damit ist Weiterbildung wichtiger denn je. Denn eines ist gewiss: die Informationsfluten explodieren geradezu und die Halbwertzeit unseres Wissens schrumpft, gleichzeitig müssen wir uns auf neue Geschäftsprozesse einstellen. Doch welche Aufgaben kommen in einer digitalisierten Arbeitswelt auf uns zu und wie muss Qualifizierung aussehen, damit wir sie erfüllen können?



Herausforderungen für die Fortbildung in einer virtuellen Welt

von Tanja Levine

In der Industrie 4.0 verschwimmen die Grenzen von Ländern und Kontinenten immer mehr, aber auch zwischen der physischen Präsenz im Job und dem digitalen Auftritt im Netz. Führende Unternehmen rollen ihre Mitarbeiterplattformen global aus; wichtige Strategieentscheidungen werden in Videokonferenzen über das Internet gefällt; Kunden erwarten von Unternehmen eine User Experience, die analog und digital reibungslos miteinander verbindet; Management- und Change-Prozesse müssen in kürzester Zeit auch Mitarbeiter in entfernten Regionen der Welt erreichen. Angesichts dieser Herausforderungen stellt sich die Frage, wie bereits im Ansatz digitale Ressourcen bequem genutzt und zum Key-Element der Strategie des eigenen Unternehmens gemacht werden können. 



Wissensvermittlung muss sich revolutionieren

von Manuel Nitzsche

Digitalisierung, lebenslanges Lernen, neue Konzepte der Wissensvermittlung, innovative Formen des Wissensmanagements – die Hochschullandschaft darf sich neuen Trends nicht verschließen. Präsenzunterricht und Lehre nach dem Gießkannenprinzip haben längst ausgedient. Lernen muss sich revolutionieren. Bildung ist gefordert, sich neu zu erfinden. Aber wie soll das funktionieren? Und wie lässt sich Wissenserwerb an die Anforderungen der Generationen Y und Z anpassen? Wissensmanagement – Das Magazin für Digitalisierung, Vernetzung & Collaboration“ hat bei Manuel Nitzsche nachgefragt. Er ist als Regional Director beim LMS-Anbieter Instructure für den deutschsprachigen Raum verantwortlich.



Digital lernen für die reale Welt

von Klaus Kissel, Uwe Reusche

Die moderne Informations- und Kommunikationstechnik bietet Unternehmen die Chance, ganz neue Lernarchitekturen zu schmieden – Architekturen, die effizierter und effektiver als die tradierten sind und stärker den Bedürfnissen insbesondere ihrer jungen Mitarbeiter entsprechen.



Blended Learning bei Migros, Thieme & Thyssenkrupp: So funktioniert Wissenserwerb heute

von Leila Haidar

Virtuelle Realitäten, webbasierte Trainings sowie Video-Tutorials lösen heute die klassischen Seminare mit Dozent immer mehr ab. Dabei sollten beide Formen nebeneinander existieren. Denn sie ergänzen sich ganz hervorragend. So wie bei der Handelsgruppe Migros, dem Thieme-Verlag und bei Thyssenkrupp.



Wissen erfolgreich vermitteln – Lehrmethoden und Lerntransfer

von Patrick Stolp

Bei der Vermittlung von Wissen gibt es viele Punkte die man beachten muss. Sinnvolle Lehrmethoden und der Lerntransferprozess gehören dazu.



Warum weniger mehr ist: Wie Unternehmen ihr Wissen erfolgreich mit Micro-Learning vermitteln

von Friedl Wynants

Die Zeiten, in denen Unternehmen ihr Wissen ihren Mitarbeitenden in langwierigen Trainings – ob Web-Based oder Präsenz – vermitteln, könnten bald der Vergangenheit angehören. Und das aus gutem Grund. Das so genannte „Micro-Learning“, also das Lernen mit kleinen, interaktiven Lerneinheiten, liegt voll im Trend. Laut mmb Trendmonitor 2017 ist Micro-Learning mit 87% der drittwichtigste E-Learning-Trend (nach Blended Learning und Lernen mit Videos), direkt gefolgt von „Mobile Anwendungen / Apps“.



Serious Games: Gut gespielt ist halb erforscht

von Silke Kilz

Über 2,5 Millionen Menschen in 193 Ländern haben es bisher gespielt: das mobile Spiel Sea Hero Quest, mit dem Wissenschaftler das Orientierungsverhalten gesunder Menschen untersuchen wollen, um so Rückschlüsse auf die Entstehung von Demenz zu ziehen. Die App ist ein erfolgreiches Beispiel dafür, wie sich so genannte Serious Games für die medizinische Forschung nutzen lassen.



Quo vadis Personalentwicklung?

von Dr. Albrecht Müllerschön

Quo vadis Peronalentwicklung? Diese Frage stellt sich 2017 so vehement wie noch nie. Denn die meisten Unternehmen wissen heute noch nicht, wie viele Mitarbeiter und welche Kompetenzen sie in einigen Jahren brauchen. Deshalb ist eine strategische, also langfristig orientierte Personalentwicklung kaum noch möglich.



Employability: Sich für künftige Aufgaben qualifizieren

von Sabine Prohaska

Das Wissen, das wir in unserer Erstausbildung erwerben, veraltet immer schneller. Also müssen wir uns weiterbilden. Das erkennen immer mehr Arbeitnehmer. Deshalb steigt die Nachfrage nach berufsbegleitenden Weiterbildungen. Doch leider setzen viele Berufstägige hierbei die falschen Akzente.



Vom Online-Kurs zum digitalen Lernerlebnis

von Dr. Thomas Tillmann

Die heute das digitale Lernen prägenden, kursartigen Lernprogramme mit ihrer Linearität und Statik werden sich nur als vorübergehende Phänomene erweisen: Die Zukunft gehört umfassenden, stark individualisierten Lernumgebungen, deren kleinteilige Impulse sich weitgehend in den Arbeitsprozess selbst integrieren lassen. Wie können Unternehmen sich heute schon auf diese Veränderung einstellen?



Bildungscontrolling: Weiterbildungsmaßnahmen evaluieren – sechs Tipps für die Praxis

von Timo Riedle

Berufsbegleitende Weiterbildung wird im Sinne des lebenslangen Lernens immer wichtiger. Für Unternehmen stellt sich in diesem Zusammenhang jedoch die Frage, ob sich die Investition in den Wissenszuwachs auch tatsächlich bezahlt macht. Ein Bildungscontrolling gehört für die Personalentwicklung daher zu den wichtigen Instrumenten, um die Rentabilität von Weiterbildungsmaßnahmen zu überprüfen. Doch wie setzt man Bildungscontrolling effizient ein? Und welche Rahmenbedingungen spielen dabei die entscheidende Rolle? Der Fokus liegt insbesondere auf zwei Faktoren: der Unternehmenskultur und der Unterstützung durch die Führungskräfte.



Produktiver lernen mit SharePoint

von Martin Weinhardt

Eine Software, die Kurse, Trainer und Trainingsinhalte veröffentlicht, zuweist, verwaltet, administriert und die Aktionen der Nutzer in einem Reporting messbar macht – das ist ein Learning Management System (LMS). Es geht im LMS folglich um Dokumente, um Berechtigungen, um Reports und Workflows. Sind das nicht alles Kernfunktionen von SharePoint? Bringt die aktuelle Version der SharePoint-Plattform nicht so viele neue Features mit, die es zu einem perfekten LMS machen?



Oft unterschätzt: Mitarbeiterentwicklung als zentrale Führungsaufgabe

von Julia Voss

Viele Führungskräfte begreifen es noch nicht als ihre Aufgabe, die Fähigkeit ihrer Mitarbeiter, neue Aufgaben zu übernehmen, mit System zu entwickeln. Schade! Denn dies würde die Führungskräfte mittelfristig entlasten.



Auch Führungskräfte müssen lernen

von Julia Voss

Außer den Arbeitsstrukturen und -beziehungen in den Unternehmen haben sich auch deren Mitarbeiter gewandelt. Das erfordert ein verändertes Führungs- und Kommunikationsverhalten ihrer Vorgesetzten. Sie müssen sich unter anderem selbst als Lernende begreifen.



Trendstudie: Die digitale Zukunft des Fernstudiums

von Markus Jung

Vom Studienbrief zum E-Portfolio: Digitale Lern- und Kommunikationsmittel kommen Bedürfnissen von Studierenden entgegen. Das zeigt die aktuelle Umfrage der Internationalen Hochschule Bad Honnef – Bonn in Kooperation mit Fernstudium-Infos.de. „Ein Studienbrief aus Papier genügt längst nicht mehr. Wer gewohnt ist, seine Nachrichten online zu lesen, jederzeit mit Freunden zu kommunizieren und sich sein Fernsehprogramm individuell zusammenzustellen, möchte diese Flexibilität auch im Fernstudium nutzen“, so Höllermann, Projektleiter Fernstudium der Internationalen Hochschule Bad Honnef – Bonn (IUBH). „Dank moderner Kommunikationsformen wie Live-Streams, Video-Chats oder Lern-Wikis lässt sich die Distanz eines Fernstudiums überbrücken und der Lernstoff für die Studierenden erlebbar machen.“



Face to face oder webbased? IT-gestützter Wissensaustausch mit Nachholbedarf

von Tim Schütte

In den vergangenen Jahren hat sich in immer mehr Unternehmen die Erkenntnis durchgesetzt, dass Wissen in Word-Dateien, Excel-Tabellen und den Köpfen einzelner Spezialisten wenig Nutzen bringt. Ein gezielter Transfer gehört deshalb für viele Firmen zu den dringendsten Herausforderungen. Dabei wird das Thema je nach Branche und Größe auf unterschiedlichen Wegen angegangen. Weitgehende Einigkeit herrscht jedoch in der Frage, dass das Lernen von Mensch zu Mensch zu den effizientesten Methoden zählt, gemeinsames Know-how zu verbreiten. Vorbei sind dagegen die Zeiten  der Lern-DVDs und Multimedia-Schulungen.



Best Practice: Das E-Learning-Portal der Paul Hartmann AG

von Jörg Geulen

Die Paul Hartmann AG ist ein internationaler Anbieter von Medizin- und Hygieneprodukten. Sie liefert professionelle Systemlösungen in der Wundbehandlung, der Inkontinenzhygiene und der Infektionsprophylaxe. Die Unternehmenszentrale befindet sich seit 1818 in Heidenheim. Weltweit hat das Unternehmen 25 Produktionsbetriebe und beschäftigt knapp 10.000 Mitarbeiter im Konzern. Um ein einheitliches Schulungsumfeld zu schaffen, wurde eine E-Learning-Plattform aufgebaut, auf der Wissen und Dokumentationen zentral abgelegt werden können. Dafür wurde eine vorhandene Autorensoftware an das Corporate Design von Hartmann angepasst.



Seminarreportage: Führungskräfteentwicklung bei der Zeppelin Baumaschinen GmbH

von Bernhard Kuntz

Mitarbeiter führen – das ist eine komplexe und vielschichtige Aufgabe. Dies erfuhren junge Führungsnachwuchskräfte der Zeppelin Baumaschinen GmbH, Garching, in einem Seminar am eigenen Leib. Im Zeitraffer lernten sie den kompletten Führungsprozess kennen: Führungskräfteauswahl, Teamzusammenstellung, Zielerreichung und Ergebnisbewertung innerhalb von 24 Stunden.