Trendberichte gibt es viele. Doch was nützt ein globaler Hype, wenn er sich nicht auf den eigenen Unternehmensalltag übertragen lässt? In der aktuellen Ausgabe von "wissensmanagement - Das Magazin für Digitalisierung, Vernetzung & Collaboration" stellen wir daher nicht nur die wichtigsten Entwicklungen rund um Digitalisierung, Künstliche Intelligenz & Co. vor - wir zeigen vor allem: Was davon lässt sich konkret umsetzen? Und wie?
Denn auch wenn KI das Trendthema schlechthin bleibt, zeigt sich: Unternehmen brauchen mehr als Tools. Es geht um Strategie, Governance, Datenqualität - und nicht zuletzt natürlich um Menschen. Es sind die Mitarbeitenden, die bereit sein müssen, sich auf neue Formen der Wissensarbeit einzulassen, damit Veränderungsvorhaben gelingen. Laut Bitkom nutzt etwa jedes dritte Unternehmen in Deutschland KI. Gleichzeitig planen oder diskutieren weitere 47 Prozent den Einsatz. Und die Bedeutung von KI wächst weiter: 81 Prozent der Unternehmen sehen KI als wichtigste Zukunftstechnologie an.
Im Titelthema ab Seite 20 zeigen wir Ihnen, wie Unternehmen Künstliche Intelligenz gezielt einsetzen, um ihre Wissensarbeit zukunftsfähig aufzustellen: von der automatisierten Dokumentenverarbeitung über die strukturierte Wissensextraktion und die KI-basierte Unterstützung im demografischen Wandel bis hin zur Optimierung operativer Prozesse durch Agentic AI, Cloud-Anwendungen und intelligente Datenmodelle.
Dabei wird deutlich: Nicht die Technologie allein entscheidet über den Erfolg - sondern, wie gut Unternehmen sie in bestehende Strukturen, Rollen und Prozesse integrieren. Denn zukunftsfähiges Wissensmanagement ist nicht nur eine Technologie-, sondern vor allem auch eine Gestaltungsfrage.
Apropos Umsetzung: Auch außerhalb des Titelthemas finden Sie praxisnahe Impulse - etwa zur AI Readiness in Unternehmen: Wie gut sind Teams, Prozesse und Technologien tatsächlich auf den KI-Einsatz vorbereitet? Nur 14 Prozent der befragten Organisationen verfügen über klare KI-Governance-Strukturen - und gerade einmal 17 Prozent sehen ihre Belegschaft als ausreichend befähigt, um KI produktiv nutzen zu können.
Ich wünsche Ihnen eine inspirierende Lektüre - und Mut zur Umsetzung. Denn nur wer Trends in die eigene Unternehmensrealität übersetzt, gestaltet die Zukunft wirklich mit.
KI-Systeme zeigen immer mehr Eigenschaften und Fähigkeiten, die vor nicht allzu langer Zeit noch als ureigen menschlich galten. Sie reagieren scheinbar empathisch, spiegeln Stimmungen und wirken zunehmend wie ein echtes Gegenüber. Gleichzeitig können sie jedoch "halluzinieren" - also überzeugend formulierte, aber falsche Informationen erzeugen. Deshalb sollte man ihren Aussagen und Empfe...
Python gehört seit Jahren zu den bekanntesten Programmiersprachen der IT-Welt - zuletzt insbesondere im Umfeld von KI-Anwendungen und datengetriebenen Systemen. Im Vergleich zu Programmiersprachen wie Java oder C++ gilt Python als vergleichsweise niedrigschwelliger Einstieg ins Coding. Mit Selbstdisziplin und kontinuierlichem Lernen lassen sich auch ohne Informatikstudium erste Anwendungen entwickeln....
Seit mehreren Jahren ist von einer "neuen Arbeitswelt" die Rede, in der sich mehrere Generationen gleichzeitig zurechtfinden sollen. Mit Blick auf die deutsche Gesellschaft wird der demografischen Wandel relativ deutlich. Bezogen auf den Arbeitsmarkt bedeutet das, dass Arbeitnehmende immer älter werden, während jüngere Genrationen - wie die Gen Z - schrittweise auf den Markt drängen. Die ...
Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom zeigt, dass viele Nutzer dem Einsatz von KI weiterhin skeptisch gegenüberstehen. Zugleich verbindet sich mit der Technologie das Risiko sogenannter Halluzinationen und fehlerhafter Ergebnisse. Der Ansatz "Human in the Loop" minimiert diese Vorbehalte und Risiken weitgehend durch Kontrolle der Ergebnisse und Training von KI-Modellen....
In vielen Unternehmen wird Künstliche Intelligenz noch immer wie ein besonders leistungsfähiges Software-Upgrade behandelt. Man testet Tools, kauft Lizenzen, verteilt Zugänge und hofft, dass Produktivität und Qualität automatisch steigen. Doch genau hier liegt der Denkfehler: KI ist kein Feature und auch kein magischer Knopf, der Prozesse automatisch optimiert. Wer generative KI erfolgreich einset...
In zahlreichen Digitalisierungsprojekten zeigt sich immer wieder dieselbe Frage: Was bedeutet Digitalisierung in Unternehmen eigentlich konkret? Die Antworten reichen von SAP-Migration über Automatisierung und den Aufbau von Cloud-Plattformen bis hin zu datengetriebenen Geschäftsmodellen und aktuell verstärkt zu Agentic AI. Jede dieser Antworten ist für sich richtig und beschreibt doch nur einen Te...
Unternehmen erzeugen und verarbeiten heute mehr Dokumente als je zuvor. Dazu gehören Rechnungen, Verträge, Lieferscheine und Anträge sowie E-Mails mit Anhängen, Formulare und Belege, die täglich operative Prozesse durchlaufen. Dabei zeigt sich häufig ein zentrales Problem: Viele Dokumente liegen nicht in standardisierter Form vor, sondern in wechselnden Layouts und Formaten, mit unvollständigen ...
Bis zum Jahr 2036 gehen in Deutschland laut Statistischem Bundesamt fast 19,5 Millionen Menschen der Babyboomer-Generation mit den Geburtsjahren 1957 bis 1968 in den Ruhestand. Jährlich scheiden dabei durchschnittlich rund 1,3 Millionen Erwerbstätige aus dem Arbeitsmarkt aus. Dadurch verschärft sich nicht nur der Fachkräftemangel - in Unternehmen droht zugleich ein erheblicher Verlust an Erfahrungs...
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